Formaldehyd...?

Hallo Gemeinde…

mal angenommen, jemand hat eine Wohnung in einer norddeutschen Kleninstadt gemietet. Und dieser jemand leitet seit er in dieser Wohnung lebt unter unerklärlichen Sympthomen, wie z.B. Hustenreiz, allgemeines Unwohlsein oder ständiges Schwächegefühl. Jetzt stellt sich bei einen privat durchgeführtem Test heraus, dass die Wohnung Formaldehyd belastet ist. Wer hat Erfahrungen mit diesem Thema und weiß, wo man weiterführende Informationen hierzu bekommen kann…??

Eine direkte Frage z.B. ist, ob eine Formaldehydbelastung zu einer sofortigen, fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses ausreicht, bzw. wie gesundheitsschädlich F. ist oder ob eine Mietminderung gerechtfertigt und wenn ja, in welcher Höhe gerechtfertigt ist.

Danke euch schon mal im voraus…

Jörg

Hi,

welche Konzentration wurde denn ermittelt? Das dürfte entscheidend sein für die nötigen/möglichen Maßnahmen.

Die reine Existenz von Formaldehyd kann man für den Großteil aller Wohnungen annehmen, in denen Spanplatten für Möbel oder Verlegeplatten eingesetzt wurden.

Ich würde auch mal überlegen, ob du nicht durch alte stark formaldehydbelastete Spanplattemöbel oder neue Möbel, die Anfangs öfters noch ausgasen, selber der Veruracher sein könntest.

A.

Hi,

welche Konzentration wurde denn ermittelt? Das dürfte
entscheidend sein für die nötigen/möglichen Maßnahmen.

Die reine Existenz von Formaldehyd kann man für den Großteil
aller Wohnungen annehmen, in denen Spanplatten für Möbel oder
Verlegeplatten eingesetzt wurden.

Ich würde auch mal überlegen, ob du nicht durch alte stark
formaldehydbelastete Spanplattemöbel oder neue Möbel, die
Anfangs öfters noch ausgasen, selber der Veruracher sein
könntest.

Hallo Andreas,

der Test hat hierzu keine quantifizierbare Aussage gegeben, der Teststreifen war allesdings tiefrot und das heißt Maximum…

Jörg

A.

Hallo,

solche Prüfungen sollten über das Gesundheitsamt durchgeführt werden. Ist ein gesundheitsschädliches Ergebnis vorhanden, kann auf Grund dieses Ergebnisses das Mietverhältnisses gekündigt werden. Der Vermieter macht sich notfalls schadenersatzpflichtig. Mietminderung wäre möglich, jedoch muss man ein amtlich bestätigtes Ergebnis haben.

Gruss Günter

mal angenommen, jemand hat eine Wohnung in einer norddeutschen
Kleninstadt gemietet. Und dieser jemand leitet seit er in
dieser Wohnung lebt unter unerklärlichen Sympthomen, wie z.B.
Hustenreiz, allgemeines Unwohlsein oder ständiges
Schwächegefühl. Jetzt stellt sich bei einen privat
durchgeführtem Test heraus, dass die Wohnung Formaldehyd
belastet ist. Wer hat Erfahrungen mit diesem Thema und weiß,
wo man weiterführende Informationen hierzu bekommen kann…??

Eine direkte Frage z.B. ist, ob eine Formaldehydbelastung zu
einer sofortigen, fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses
ausreicht, bzw. wie gesundheitsschädlich F. ist oder ob eine
Mietminderung gerechtfertigt und wenn ja, in welcher Höhe
gerechtfertigt ist.

Danke euch schon mal im voraus…

Jörg

Hi,

welche Konzentration wurde denn ermittelt? Das dürfte

Hallo,

entscheidend sein für die nötigen/möglichen Maßnahmen.

Die reine Existenz von Formaldehyd kann man für den Großteil
aller Wohnungen annehmen, in denen Spanplatten für Möbel oder
Verlegeplatten eingesetzt wurden.

Die Emssionsklasse bei Möbeln für den Wohnraum ist E1. Die Ausgasung ist so minimal beschrieben, dass Gesundheitsschädigung zwar nicht ausgeschlossen werden kann, im grundsätzlichen aber auszuschliessen ist. Bei Verlegeplatten ist die Emissionsklasse E2. Allerdings dürfte das auf eine Wohnung eher selten zutreffen, da solche Platten zum Ausbau auf Dachstühlen verwendet werden. Mir ist bisher noch kein Fall untergekommen, der Verlegeplatten in der Wohnung verbaut hat. Die Verlegeplatten (FPY, FPO, FP oder OSB) sind auch meist optisch nicht sehr schön, so das man diese seltener in Wohnräumen, so zum verschönern verwendet. Wie gesagt, nur zum Ausbau von Dachstühlen oder Räumen, in denen Böden gelegt werden müssen. Auch Raumteiler wären möglich.

Ich würde auch mal überlegen, ob du nicht durch alte stark
formaldehydbelastete Spanplattemöbel oder neue Möbel, die
Anfangs öfters noch ausgasen, selber der Veruracher sein
könntest.

Die Überlegung kann man anstellen, ist aber höchstwahrscheinlich auszuschliessen.

A.

Gruss
highspeed24

Hi,

wenn es ein seriöser Testanbieter war, müsstest Du in den mitgesendeten Unterlagen oder vom Anbieter zumindest annähernd erfahren können, ab wann (mg/m³ oder ml/m³) der Teststreifen in der von Dir besprochenen Färbung anspricht. Vom Bundesgesundheitsministerium werden 0,1 ml/m3 für Innenräume incl. Wohnräume als unbedenklich angesehen.

Es gibt aber gerade bei Formalin bezüglich der Reizerscheinungen einzelne Leute, die darauf (auch in Tests nachweisbar) viel sensibler reagieren als der Durchschnitt.

A.