Tauben auf dem Dach

Hallo!

Stellen wir uns einmal vor, jemand bewohnt eine wirklich klasse Wohnung mit einem schicken Erker im Dachgeschoss eines Dreifamilienhauses. Der Vermieter selbst wohnt unter der vermieteten Wohnung.
Nun ist der Erker so angelegt, dass das Dach des Hauses den Erker schützt und so wunderbar Schutz vor Nässe und Wind bietet. Und darin siedeln Tauben. Zuerst vielleicht nur zwei, später immer mehr. Jetzt sind es sagen wir mal fünf.
Diese Tauben rutschen mit ihren niedlichen Krallen über das Erkerdach, das aus Blech (?) ist. Der klang ist ähnlich dem einer Tafel, auf der mit Fingernägeln runtergefahren wird.
Und dann überlegen sich die Tauben, sich zu paaren, und nun der Hammer: sie bauen ein Nest.
Aber das schlimmste ist das Gurren, das einen an das rollende „R“ der Franken erinnert *schauder*

Die Mieter sind aber Menschen, die lernen müssen und dazu relative Ruhe brauchen - Studenten.

Was kann man tun? Ist es bei dieser Anzahl und diesen Vorbereitungen (auf noch mehr Tauben) gerechtfertigt, zum Vermieter zu gehen? Was sollte/müsste/könnte der tun? Was kann man ansonsten selbst tun (Fachmann rufen, Kosten bezahlen lassen)?
OT: Kennt jemand ein wirksameres Mittel als mit dem Badminonschläger stundenlang an die Decke zu klopfen?

Liebe Grüße,
Lydia

Hallo Lydia,

nach meiner Kenntnis gibt es Projekte, die sich mit Taubenplagen befassen. Die Anflugstellen - meist Dachrinnen - werden mit einem spitzen stacheldrahtähnlichen Draht versehen. Die Tauben können nicht mehr anfliegen und sich nicht niederlassen.

Gruss Günter

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Hallo

Stellen wir uns einmal vor, jemand bewohnt eine wirklich
klasse Wohnung mit einem schicken Erker im Dachgeschoss eines
Dreifamilienhauses. Der Vermieter selbst wohnt unter der
vermieteten Wohnung.

Hallo

eigentlich müsste den Vermieter der Krach doch auch selber nerven

Nun ist der Erker so angelegt, dass das Dach des Hauses den
Erker schützt und so wunderbar Schutz vor Nässe und Wind
bietet. Und darin siedeln Tauben. Zuerst vielleicht nur zwei,
später immer mehr. Jetzt sind es sagen wir mal fünf.
Diese Tauben rutschen mit ihren niedlichen Krallen über das
Erkerdach, das aus Blech (?) ist. Der klang ist ähnlich dem
einer Tafel, auf der mit Fingernägeln runtergefahren wird.
Und dann überlegen sich die Tauben, sich zu paaren, und nun
der Hammer: sie bauen ein Nest.
Aber das schlimmste ist das Gurren, das einen an das rollende
„R“ der Franken erinnert *schauder*

das kenn ich auch noch, in meiner alten Wohnung haben mich die Mistviecher von April bis Juni stets pünklich beim 1. Sonnenstrahl geweckt

Die Mieter sind aber Menschen, die lernen müssen und dazu
relative Ruhe brauchen - Studenten.

Was kann man tun? Ist es bei dieser Anzahl und diesen
Vorbereitungen (auf noch mehr Tauben) gerechtfertigt, zum
Vermieter zu gehen? Was sollte/müsste/könnte der tun? Was kann
man ansonsten selbst tun (Fachmann rufen, Kosten bezahlen
lassen)?
OT: Kennt jemand ein wirksameres Mittel als mit dem
Badminonschläger stundenlang an die Decke zu klopfen?

Liebe Grüße,
Lydia

Tauben werden nicht ganz zu Unrecht als " fliegende ratten" bezeichnet, wobei diese weniuger Lärm machen. Es empfiehlt sich eine Radikallösung, wenn man wieder seine Ruhe haben will (die Ratten killen) auf jedenfall sollte es auch im Interesse des Vermieters sein, das sie kein Nest auf seinem Haus bauen, Taubenzecken. Alles andere sind nur halbherzige Versuche, wenn die dann 50 m woanders landen, ist das Gurren genauso zu hören und bei guter Schallübertragung sind einige 100m kein Problem. Der Vermieter sollte schnell handeln, denn die Viecher stehn sogar von April - September unter Schutz !!!Ich bin der Plage auch mit intensiven Beschuss :wink: nie richtig Herr geworden, die sind echt zäh, die Mistviecher…
falls es hier nun gerade freaks von dem Viehzeugs gibt, so könnt ihr mich ruhig steinigen :wink:

Mikesch

wenn die dann 50 m woanders landen, ist das Gurren
genauso zu hören und bei guter Schallübertragung sind
einige 100m kein Problem.

Verwechselst du das eventuell mit den Vögeln aus „Jurassic Park“?

Ich glaube nicht, daß das Gurren der Tauben und das Scharren der Füßchen dieser Tiere so stört, wie von Lidscha beschrieben, hier handelt es sich eher um eine Überempfindlichkeit, die schnell verschwindet, wenn diesen Tieren gegenüber das Herz geöffnet wird und man sich über die Anwesenheit dieser Lebewesen freut.

Gruß Rüdiger

wenn die dann 50 m woanders landen, ist das Gurren
genauso zu hören und bei guter Schallübertragung sind
einige 100m kein Problem.

Verwechselst du das eventuell mit den Vögeln aus „Jurassic
Park“?

Ich glaube nicht, daß das Gurren der Tauben und das Scharren
der Füßchen dieser Tiere so stört, wie von Lidscha
beschrieben, hier handelt es sich eher um eine
Überempfindlichkeit, die schnell verschwindet, wenn diesen
Tieren gegenüber das Herz geöffnet wird und man sich über die
Anwesenheit dieser Lebewesen freut.

Hallo Rüdiger,

Taubenansammlungen sind nun mal eine Plage und zudem sind Tauben u.a. Bakterienschleudern. Ganz abgesehen von den Bauschäden die Taubenkot verursacht. Auslegen von Gift ist verboten. Daher muss man Methoden entwicklen, die sinnvoll sind und Tauben abhalten. Im Übrigen untersagen die meisten Hausverwaltungen, auch Kommunen das Füttern der Tauben in Wohnbereichen.

Gruss Günter

wenn die dann 50 m woanders landen, ist das Gurren
genauso zu hören und bei guter Schallübertragung sind
einige 100m kein Problem.

Verwechselst du das eventuell mit den Vögeln aus „Jurassic
Park“?

mit Sicherheit nicht, obwohl mein Gehör schon etwas gelitten hat, haben die mich etliche Jahre permanent genervt, die hatten direkt 10m vor meinem Fenster das Nest in den Fichten, was ich aber auch nicht gefunden hab :frowning:( letztes Jahr wurden die Bäume dann gefällt :smile:

Ich glaube nicht, daß das Gurren der Tauben und das Scharren
der Füßchen dieser Tiere so stört, wie von Lidscha
beschrieben, hier handelt es sich eher um eine
Überempfindlichkeit, die schnell verschwindet, wenn diesen
Tieren gegenüber das Herz geöffnet wird und man sich über die
Anwesenheit dieser Lebewesen freut.

Gruß Rüdiger

wie Lidscha schon schreibt, fahre hin mache den Selbstversuch, aber mindestens 4 Wochen

Mikesch

Hallo!

Stellen wir uns einmal vor, jemand bewohnt eine wirklich
klasse Wohnung mit einem schicken Erker im Dachgeschoss eines
Dreifamilienhauses. Der Vermieter selbst wohnt unter der
vermieteten Wohnung.
Nun ist der Erker so angelegt, dass das Dach des Hauses den
Erker schützt und so wunderbar Schutz vor Nässe und Wind
bietet. Und darin siedeln Tauben. Zuerst vielleicht nur zwei,
später immer mehr. Jetzt sind es sagen wir mal fünf.
Diese Tauben rutschen mit ihren niedlichen Krallen über das
Erkerdach, das aus Blech (?) ist. Der klang ist ähnlich dem
einer Tafel, auf der mit Fingernägeln runtergefahren wird.
Und dann überlegen sich die Tauben, sich zu paaren, und nun
der Hammer: sie bauen ein Nest.
Aber das schlimmste ist das Gurren, das einen an das rollende
„R“ der Franken erinnert *schauder*

Die Mieter sind aber Menschen, die lernen müssen und dazu
relative Ruhe brauchen - Studenten.

das versteht der Rüdiger sicher nicht :frowning:

OT: Kennt jemand ein wirksameres Mittel als mit dem
Badminonschläger stundenlang an die Decke zu klopfen?

erschiessen, umbringen wie auch immer :wink: (sich aber nicht von Rüdigern erwischen lassen, dann hat man Strafanzeige am Hals)

Liebe Grüße,
Lydia

wenn ihr gute Mieter seid und ihm an Euch was liegt, redet mit dem Vermieter, es ist sein Haus und nur er kann was machen, ansonsten eben ausziehn, was sicherlich, die schlechteste aller Möglichkeiten wäre

Mikesch

Hallo Lydia,

ich wollte Dich nicht ärgern. Wenn es wirklich so schlimm ist, muß in der Tat eine Veränderung der Situation erreicht werden.

Gruß Rüdiger

Die Mieter sind aber Menschen, die lernen müssen und dazu
relative Ruhe brauchen - Studenten.

das versteht der Rüdiger sicher nicht :frowning:

Doch.

Kennt jemand ein wirksameres Mittel als mit dem
Badminonschläger stundenlang an die Decke zu klopfen?

erschiessen, umbringen wie auch immer :wink: (sich aber nicht von
Rüdigern erwischen lassen, dann hat man Strafanzeige am Hals)

Ach Mikesch. Wenn man die Tauben umbringt, kommen die nächsten Tauben binnen kurzer Zeit. Vielleicht gibt es Leute in der Stadt, die so ein Taubennest umsiedeln können, z.B. in einen Taubenschlag und anschließend muß dann der Erker so von oben umgebaut werden, daß der als Siedlungs- und Brütplatz für Tauben nicht mehr geeignet ist.

Gruß Rüdiger