Hund bellt, wenn der Besitzer nicht da ist! OK?

Hallo,

der Hund eines Nachbarn bellt fast ununterbrochen, wenn dieser nicht im Hause ist!

Muss der Hundebesitzer dafür Sorge tragen, dass der Hund in seiner Abwesenheit ruhig ist, vielleicht sogar mit irgendwelchen Hilfsmitteln (Tabletten, Tropfen, …) oder muss er ihn sogar in dieser Zeit weggeben (Hundepension, …)?

Meine Frage nach den Hilfsmitteln bitte nicht falsch verstehen!

Bitte um eure Antworten.

Vielen Dank im Voraus.

Gruß

Hallo,

es gibt diverse Urteile, nach denen eine gewisse Belldauer durch Hunde von Nachbarn hinzunehmen ist (wenn ich mich recht erinnere insgesamt ca. 20-30 Minuten pro Tag, in Intervallen).

Sinnvoll wäre es hier, das Gespräch mit dem Hundebesitzer zu suchen. Das Bellen des Hundes aus Verlassensangst ist nunmal nichts, was man einfach per Knopfdruck abschalten kann. Auch die oft beworbenen Sprayhalsbänder sind keine Allheilmittel und können nicht so angewendet werden, wie Du Dir das offenbar vorstellst.

Wenn der Hundehalter verantwortungsbewusst ist, hat auch er Interesse daran, dass der Hund nicht andauernd bellt, denn dies besagt, dass der Hund unter Dauerstress steht. Ein Gespräch könnte helfen, vielleicht ist die lange Abwesenheit jeden Tag nur temporär, oder die Arbeitszeiten des Halters haben sich geändert, oder es ist ein neuer Hund, kennt die Geräusche der Gegend noch nicht, usw. In Zusammenarbeit mit einem Hundetrainer oder anderem Sachkundigen kann man feststellen, ob der Hund aus Verlassensangst bellt, oder ob er „zu wachsam“ ist und daher bei jedem Geräusch von außen anschlägt. Danach können geeignete Trainingsmaßnahmen ergriffen werden.

Gruß,

Myriam

Hallo,

hier liegt eine nicht tiergerechte Tierhaltung vor.

der Hund eines Nachbarn bellt fast ununterbrochen, wenn
dieser nicht im Hause ist!

Dieses Bellen ist als Belästigung zu bewerten. Hier sollte mit dem Tierhalter gesprochen werden. Kann das Bellen nicht abgestellt werden, kann der VM von diesem Mieter verlangen, dass der Hund entfernt wird. Bei dem Vermieter als Halter können die anderen Eigentümer verlangen, dass der Halter den Hund entfertn. Werden Mieter gestört, müssen sie sich an ihren Vermieter wenden, dieses Bellen als Mangel anzeigen und die Erklärung abgeben, das dieser Mangel beseitigt werden muss, Mietzahlungen unter Vorbehalt erfolgen und eine Mietminderung vorbehalten bleibt.

Muss der Hundebesitzer dafür Sorge tragen, dass der Hund in
seiner Abwesenheit ruhig ist, vielleicht sogar mit
irgendwelchen Hilfsmitteln (Tabletten, Tropfen, …) oder muss
er ihn sogar in dieser Zeit weggeben (Hundepension, …)?

Bitte keine Medikamente zur Ruhigstellung. Der Hund will raus ins Freie. Dies wäre dann eher ein Thema für Tierschützer.

Gruss Günter

Hallo!
Meine Schwester hatte auch so ein Problem mit ihrem Hund.Er hat auf jedes Geräusch reagiert und angeschlagen,natürlich wenn sie nicht zuhause war.Nachdem sie dem Hund ganz leise Radio angelassen hatte ging es besser und er hat nicht mehr so gebellt.Natürlich wenn jemand klingelt oder jemand an der Tür war hat er auch gebellt,aber das ist ja auch in der Natur des Hundes,das er wachsam ist.

dass der Hund in
seiner Abwesenheit ruhig ist, vielleicht sogar mit
irgendwelchen Hilfsmitteln (Tabletten, Tropfen, …)

Du kannst dem Hund nicht jeden Tag irgendwelche Mittel geben,dann kannst du ja auch nicht dem Nachbarn dem es stört vorschlagen jeden Tag Beruhigungsmittel oder Schlaftabletten zu nehmen.

Meine Frage nach den Hilfsmitteln bitte nicht falsch
verstehen!

Nein das habe ich ja auch nicht,aber so etwas gibt es nicht.Ich bin ja auch ehrlich,wenn unser Nachbarshund bellt fühl ich mich in meiner Ruhe gestört,aber es kommt zum Glück (des Nachbarn) nicht so oft vor.Ich habe (des Nachbarn)deshalb eingeklammert,weil ich mich sonst an den Vermieter gewand hätte und dann die Abschaffung leider folgen muß.Ich weiß da mache ich mir vielleicht hier nicht viele Freunde,aber meine Gesundheit geht nun mal vor.Ich liebe auch Tiere nicht nur wenn sie auf dem Teller oder gut durchgebraten sind’g’ und mir tun auch die Tiere leid die in Tierheimen und sonstigen Anlaufstellen dahinwegetieren,aber als Besitzer weiß ich worauf ich mich da einlasse,dann such ich mir nicht so einen Kläffer aus,wenn ich in einem Mietshaus wohne!
Und wer sich einen Hund anschafft sollte auch genügend Zeit zum Gassi gehen haben,am besten auch am Tage anwesend sein,wenn Hunde 8-12 Stunden allein sind reagieren sie wie auf dein beschriebendes Problem,dann fangen sie an zu kläffen.
Gruß Frank
P.S.Aber bitte erstmal mit dem Nachbarn darüber reden,meistens findet man eine Lösung,vielleicht eine Oma oder Mutter die den Hund am Tage betreut,solange Herrchen oder Frauchen ausser Haus auf Arbeit ist.

Hallo Zurück,

Nein, das ist ganz und garnicht in Ordnung und versaut nur das allgemein schon recht angeknackste Verhältnis zwischen Hundehaltern und Nichthundehaltern.
Wir haben seit Jahrzehnten Hunde (meist zwei) in der Mietwohnung bzw. im eigenen Haus und kennen durchaus die Möglichkeiten, Hunde ruhig zu halten.
Irgendwelche Tabletten oder Medikamente sind ganz sicher nicht das richtige Mittel (außer vieleicht Bach-Blüten).
Das fängt schon bei der Wahl der Rasse an: es gibt bellfreudige und ruhige Rassen.
Das geht weiter bei der Haltung in den ersten Monaten: man kann die ersten Bellversuche toll finden und damit fördern oder man kann sie ignorieren oder wenn es sein muß auch Befehle einführen, daß das Bellen aufhört. Gerade beim Alleinlassen des Hundes gibt es zahlreiche Möglichkeiten, durch falsches Verhalten einen Hund zum penetranten Beller zu verziehen. Dazu gehört aber, daß man sich entweder in Büchern oder in Hundeschulen (oder besser beides) schlaumacht und entsprechen verhält.
Ein vernünftig erzogener und artgerecht gehaltener Hund, der alles hat, was er braucht und körperlich und geistig ausgelastet ist, wird kaum auf die Idee kommen, stundenlang zu bellen - irgend etwas stimmt da nicht.

Als Nachbar muß Du sicherlich gelegentlich Bellen akzeptieren - mehr aber auch nicht. Wenn das freundliche Gespräch mit dem Nachbarn nichts bringt, kannst Du ihn nur mit Deines Vermieters (der sich um ein zumutbares Umfeld kümmern muß) oder des Ordnungsamtes/der Polizei davon überzeugen, daß er andere belästigt.

Grüße
Gordie

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Hallo.

Und wenn alles nichts Hilft, Polizei holen. Die hören sich das selber an und holen ggf., bei Dauerkläffen, den Hund mit Gewalt aus der Wohnung - auch Tagsüber.

Gruß,

ElC.