Folgende Konstellation:
Jemand bekommt einen Anruf dass durch Mietaussenstände eine fristlose Kündigung der Wohnung erfolgt. Diese Aussenstände kommen durch nicht bezahlte NK mehrerer jahre zustande, deren Abrechnung immer ein Klärungsersuchen anhängig ist, dem bis heute nicht folge geleistet wurde. Desweiteren soll eine zu niedrige Miete geleistet worden sein. Allerdings erfolgte zw. 1999 und 2003 keine Erhöhung (früher 800,14 DM dann in Euro 409,11) 2003 erfolgte die Miete eines Raumes auf dem Dachboden für 10 euro im Monat. Macht 419,11. Diese sind auch nachweislich überwiesen worden bis heute. Nun sollen aber laut Vermieter 434,84 Euro fällig gewesen sein. Über den Differenzbetrag gibt es aber keine Schreiben. Anzumerken sollte sein das der vermieter zwischendurch den Mietvertrag verloren hatte. Dadurch dass die NK zur Klärung ausstanden existierte laut Aussage des Vermieters ein Mahnstopp für das Mietkonto, d.h. dass keinerlei Aussenstände jemals angemahnt worden sind. Die Aussage dass der Mieter selber über den Ausgleich des Mietkontos zu sorgen hat ist sicherlich zutreffend. Aber wenn der Mieter denkt er macht alles richtig und es kommt auch keine Mahnung wieso sollte er seinen Mietkonto überprüfen? Desweiteren konnte der Vermieter auf Anfrage auch nicht erklären wie sich die Summe der Rückstände überhaupt zusammensetzt. Es ist halt so, war die sinngemässe Antwort.
Meine Frage wäre die fristlose Kündigung in diesem Fall eigentlich rechtens?