Nasse Wände und Schimmelbildung

Hallo, mal angenommen in einer Ecke unter der Heizung beginnt eine Schimmelbildung, diese jedoch aufgrund von Wasser-Tröpfchenbildung! D.h. die Wand ist EISKALT und fühlt sich feucht an! Dort verlaufen allerdings weder Regenrinne, noch ist in dem Raum eine Waschmaschine.
Mieter A hat vor einem Jahr neue Fenster bekommen und denkt nun das es damit zusammenhängen kann, da an der Aussenisolierung des Hauses nichts geändert wurde. Das merkwürdige ist nur das alle anderen Mieter in dem Haus (B - D) nicht mit diesem Problem zu kämpfen haben.
Allerdings hat Mieter A auch die GARAGEN direkt unter sich, d.h. Mieter A ist der einzige der keinen geheizten Wohnraum unter seinem eigenen Wohnraum besitz.

Wenn Mieter A die Tröpfchenbildung (diese entsteht übrigends stets nur wenn es drausen unter 0 Grad wird!) mehrmals am Tag abwischt, entsteht zumindest OPTISCH kein schimmel (Mieter A weiss aber nicht ob er in der wand ist!)
Kann Mieter A nun eine Mietminderung beantragen, auch wenn der Schaden nur im Winter auftaucht? Wohlgemerkt ist dieser Schaden nun schon auch noch an einer anderen Ecke aufgetaucht, sowie sogar in einer Ecke in Zimmerdeckenhöhe!

Davon das Mieter A zu wenig lüften würde, kann nicht die Rede sein!

Sollte Mieter A eine Mietminderung beantragen können, wie hoch wäre dies dann? Und gibt es für Mieter A vorgefertigte Mietminderungsschreiben?

Hallo Joachim!

Sollte Mieter A eine Mietminderung…

Zunächst kann es nur darum gehen, daß der Schaden/Mangel umgehend dem Vermieter mitgeteilt wird, damit er für Abhilfe sorgen kann.

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

Mieter A hat diesen Schaden schon letztes Jahr im Winter gemeldet, sorry falsch beschrieben, der Fehler besteht seit ca. einem Jahr, es ist also schon der 2. Winter in dem Mieter A mit diesem Problem leben muss!

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Hallo!

Dieses Problem tritt leider häufig auf, wenn in alte Häuser neue Fenster eingebaut werden.

Durch richtiges Lüften kann man es zumindest eingrenzen. D.h. man soll nicht die Fenster über längere Zeit gekippt lassen, sondern mehrmals täglich stoß- und querlüften. Dazu öffnet man möglichst gegenüberliegende Fenster ganz und nur solange, bis die Luft ausgetauscht ist (ca. 5 Minuten). Danach schließt man sie wieder. Wird dieser Vorgang mehrmals täglich wiederholt, sollte sich das Problem besern.

Eigentlich hätte Dein Vermieter Dir entsprechendes Infomaterial aushändigen sollen, als die Fenster ausgetauscht wurden.

Viele Grüße

Anne