Hallo,
wir wohnen seit einigen Jahren in einem Vierfamilienhaus zur Miete. Das Haus hat nur eine Etage. Wir selbst wohnen im Erdgeschoss. Das Haus, Baujahr 1892 aus Backstein bestehend, liegt fast völlig im Schatten. Wir haben morgens max. nur eine Stunde Sonne. Im Hochsommer können draußen 35 Grad sein, die Wohnungen werden nie wärmer als 23 Grad. Eine Klimaanlage wird somit nicht benötigt. Sommergrippen kommen daher öfter vor. Im Winter sind die Wohnungen sehr fußkalt. In diesem Winter war es besonders schlimm. Auch hier sind oft Erkältung vorprogrammiert. Abends sterben einem die Füße bis zu den Knien ab. Die Räume erreichen bei uns nicht mehr als 18 Grad. Teilweise befinden sich zwei Heizkörper in den Zimmern, die es einfach nicht schaffen, die Wohnungen zu beheißen. Die Nachbarn oben sagen, sie hätten nicht mehr als 10-12 Grad und müßten tageweise mit Rollkragenpullover und Jacke durch die Wohnung laufen. Wir haben mehrere sehr alte Heizkessel im Keller, um die sich der Nachbar kümmert. Die Hausverwaltung wurde mehrfach informiert, man hat div. Teile an den Heizkesseln ausgetauscht. Eine neue Heizungsanlage hält die Hausverwaltung für nicht notwendig, da zu teuer, trotzdem wurde es nicht sehr viel besser. Die Heizung hat einen Außenfühler. Bei sinkenden Temperaturen stellt sie sich dementsprechend ein. Das Problem ist oftmals, das es mittags bereits kühler wird und die Heizung erst gegen 19.00 Uhr heiß wird. Es dauert dann nochmals 2 Stunden ehe die großen Räume dann wirklich halbwegs beheizt sind. Auch in den Übergangszeiten wie Frühling und Herbst bei Außentemperaturen von 12-14 Grad ist es schwierig, die Heizung üerhaupt aufrecht zu erhalten. Nachbarin oben zieht jetzt aus.