Hallo ihr Wissenden,
ein M hat seid dem 1.1.06 eine Wohnung angemietet( altes Bauernhaus). Bei der Besichtigung der Wohnung ist dem Mieter die alte Heizung aufgefallen. Der VM führte also an, die heizung hätte noch super Werte würde aber nach der jetzigen Heizperiode ausgewechselt. Als der M im Jan. einzog erlebte er in der ersten Woche sein blaues Wunder. Im Kamin fand eine Verpuffung statt. Die ganze Wohnung war schwarz von Ruß. Nach ausführung des VM war ein Dolennest dafür veranwortlich. Nach langem drängen, hat der VM den Schaden seiner Vers. gemeldet( VM wollte das der M es seiner Vers. meldet) und die hat die Schäden in der Wohnung reguliert. Als der Versicherungsvertreter den Schaden begutachtete hat er auf sofortiges Erscheinen des Schornsteinfegers bestanden. Der Schornsteinfeger, der die Heizung angeblich, für ok erklärt hat! Nach Besichtigung des Kamins, wurde festgestellt, das der Kamin hinter einer Holzverkleidung undicht war, und das wurde beseitigt. Und der M hat gedacht, nun gehts Bergauf. Denkste aber nur. Im April schellt es an der Tür und der neue Bezirksschornsteinfeger stellt sich vor. Der M erzählt ihm von den Ereignissen und der neue Schornstf. macht seine Arbeit. Als er fertig war, teilte er dem M mit, das die Heizung total Schrott ist und eigentlich schon seid letztem Jahr, laut dokumentation, nicht mehr zugelassen hätte werden dürfen. Nur mit der Zusage des VM das eine neue Heizung eingebaut wird hatte der VM eine letzte Frist erhalten. Jedoch die Emisionswerte sind so hoch, das der Heizölverbrauch mind. 20% höher ist als normal. Wie soll der M sich beider Heizkostenabrechnung nun verhalten.
MfrG Veronika
Hallo Veronika,
Als er fertig war, teilte er dem M mit, das die Heizung total
Schrott ist und eigentlich schon seid letztem Jahr, laut
dokumentation, nicht mehr zugelassen hätte werden dürfen. Nur
mit der Zusage des VM das eine neue Heizung eingebaut wird
hatte der VM eine letzte Frist erhalten.
Damit hat der VM also eindeutig falsche Angaben über den Zustand der Heizungsanlage gemacht. Da fragt man sich, ob die Versicherung bei der Rußgeschichte überhaupt bezahlt hat, denn die werden sich doch die Wartungsprotokolle wohl angesehen haben.
Mit Hinweis auf die Aussage des neuen Schornsteinfegers und darauf, dass dies alles in den Wartungsprotokollen nachvollziehbar ist, könnte M den VM um einen Kompromiss bitten.
Ansonsten kann er um Einblick in die Protokolle bitten oder - falls VM sich irgendwie sträubt - beim Schornsteinfeger um Auskunft bitten.
Sollte sich ein Verschulden des VM bestätigen, dürfte M Ansprüche gegen ihn geltend machen können. Ruß stellt außerdem eine Gesundheitsgefährdung dar und kann auch das Mobiliar unbrauchbar machen.
Gruß!
Horst
Hallo Horst, danke für deine Antwort. Aber eins möchte ich dennoch wissen, wie soll der M sich bei der nächsten Heizkostenabrechnung verhalten. Und hat er überhaut die Chance den höher Verbrauch geltend zu machen bzw. abzuziehen? MfrG. VH.
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Hallo Veronika,
M hat da keinen Grund zum Pessimismus. Ich würde sogar sagen, hier liegen eventuell Gründe für eine Mietminderung vor. Die Heizungsanlage ist nach der Darstellung ja eigentlich nicht mehr zulässig und nur noch geduldet. Fragt sich noch: Wie lange eigentlich?
Wenn Unsicherheiten bestehen, sollte M sich in jedem Fall an einen Mieterverein oder einen Anwalt wenden.
Gruß!
Horst