Nebenkosten bei Gasheizung

Der Wohnungssuchende ist etwas verwirrt.
Ein Vermieter gibt an, dass die an ihn zu entrichtende Miete 360€ für eine 60m² Altbauwohnung beträgt. Darin seien Müllgebühren und Wasserkosten schon enthalten.
Zusätzlich fallen nach seiner Auskunft lediglich etwa 50€ für die Stadtwerke (Strom- & Gasheizungskosten)an.
Dies erscheint dem Wohnungssuchenden sehr wenig! …hat er doch mehrmals gehört, für eine warme Wohnung, Licht und warmes Wasser müsse man um die 100-150€ monatlich rechnen…
Er möchte nicht immer warme Socken tragen und Tee trinken, er möchte auch nicht überraschender Weise deutlich mehr als 410€ Fixkosten monatlich für eine Wohnung aufbringen müssen…

Hallo Lola,

Er möchte nicht immer warme Socken tragen und Tee trinken, er
möchte auch nicht überraschender Weise deutlich mehr als 410€
Fixkosten monatlich für eine Wohnung aufbringen müssen…

Da würde ich sagen, ohne warme Socken erscheint mir die Summe von 50,- € auch etwas illusorisch.

Wenn ihm viel an der Wohnung liegt, findet er vielleicht einen netten Nachbarn, der ihm hilft, die Verbrauchskosten anhand seiner Erfahrungswerte besser einzuschätzen.

Gruß!

Horst

Da würde ich sagen, ohne warme Socken erscheint mir die Summe
von 50,- € auch etwas illusorisch.

Wenn ihm viel an der Wohnung liegt, findet er vielleicht einen
netten Nachbarn, der ihm hilft, die Verbrauchskosten anhand
seiner Erfahrungswerte besser einzuschätzen.

Vielen Dank :smile:
Das hat der Wohnungssuchende schon versucht, bisher leider ohne Erfolg.
Vielleicht weiß ja jemand einige Vergleichsdaten?
Die erwähnte (60m², Altbau mit hohen Decken in Küche/Wohnzimmer/Flur) Wohnung liegt so, dass den ganzen Tag über die Sonne in mindestens einen Raum scheint und somit auch die Außenwand aufheizt, was der Vermieter als Grung der niedrigen Heizkosten nennt. Ist es denn im Vergleich eigentlich günstiger mit Gas zu heizen als mit Öl? Fragt sich nun der Wohnungssuchende…

Hallo Lola,

Vielleicht weiß ja jemand einige Vergleichsdaten?

Bei Wikipedia.de hat sich jemand getraut, Durchschnittsdaten für den Verbrauch zu veröffentlichen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Verbrauch

Allerdings ohne Quellen- oder Zeitangabe. Die zugehörigen Preise muss man sich natürlich aktuell besorgen.

Die erwähnte (60m², Altbau mit hohen Decken in
Küche/Wohnzimmer/Flur) Wohnung liegt so, dass den ganzen Tag
über die Sonne in mindestens einen Raum scheint und somit auch
die Außenwand aufheizt, was der Vermieter als Grung der
niedrigen Heizkosten nennt.

Hohe Decken heißen schon mal: mehr Raum. Außerdem steigt warme Luft nach oben, kann also an den Füssen kalt werden, wenn da drunter nicht einer fleißig heizt. Der Sonnenschein mag im Frühjahr und Sommer überzeugen, aber im Winter und Herbst bleibt er des Öfteren aus - gerade dann, wenn man ihn am Nötigsten braucht.

Ist es denn im Vergleich
eigentlich günstiger mit Gas zu heizen als mit Öl?

Da tut sich wahrscheinlich nicht so viel, da die Gaspreise aufgrund der Ölpreisbindung nach einem halben Jahr dem Ölpreis folgen. Gas ist offenbar beliebter, da der Marktanteil mittlerweile auf die 50% zugeht.

Um nochmal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Wenn der Mieter die Wohnung nähme, dann würden ihm die Stadtwerke aufgrund der Erfahrungswerte einen monatlichen Abschlagsbetrag in Rechnung stellen.
Vielleicht sind die ja so nett, vorher schonmal Auskunft zu geben, wie hoch diese sein würden.

Gruß!

Horst

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Hallo Lola,
wir haben rd. 55 qm und zahlen für unsere Gasetagenheizung ca. 130,- € monatl. Abschlag für Strom und Gas, allerdings haben wir es immer sehr lange sehr warm (m.E. über normal). 50,- € halte ich für sehr niedrig. Da kann eine hohe Nachzahlung fällig werden.

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