Hallo,
Angenommen ein älteres ganz normales ordentliches Ehepaar besichtigt eine Mietwohnung die ihm zusagt.
Der recht freundliche Vermieter bittet um einen Rentennachweis und verlangt schon mal vorweg eine Schufa-Auskunft, das ist denke ich mal ist noch akzeptabel, (obwohl die Wohnung dem Mieter bislang noch nicht zugesichert wurde und wohl viele Interessenten auf diesem Wege ihre finanzielle Situation bloßlegen müssen)
Wäre es auch noch o.k. wenn dieser Vermieter verlangt die derzeitige Wohnung des Ehepaares zu besichtigen um überhaupt eine Vermietung der eigenen Wohnung in Betracht zu ziehen? Oder ist dies schon ein Ansinnen, das befürchten lässt, dass dieses Ehepaar bei Unterschrift des Mietvertrags damit rechnen muss, dass der Vermieter später regelmäßig nette Kontroll-Besuche abstattet und die Kontoauszüge kontrolliert, die Privatsphäre der Mieter also stört?
Wie seht ihr das?
Liebe Grüße
Susanne
Hallo Susanne,
klingt nach Kontroll-Freaks. Ich würde es lassen.
Gruß!
Horst
Hallo,
nach meinem letzten Erlebnis mit meinen Mietern, Bilder bei
http://de.pg.photos.yahoo.com/ph/wynmuck/my_photos
rechtes Album,
und Forderungen an einen anderen Mieter, der sich dann Privatinsolvenz gemeldet hat (es stehen ja nur 15.000 Euro aus, die Mühlen des Gesetzes mahlen ja langsam), kann ich jedem nur empfehlen, die Mietwohnung leer stehen zu lassen.
MfG
wynmuck
Hallo!
nach meinem letzten Erlebnis mit meinen Mietern, Bilder bei
http://de.pg.photos.yahoo.com/ph/wynmuck/my_photos
rechtes Album,
Das, was mich wirklich interessiert, ist die Frage, wieso man Fotos davon macht, wie sich ein Hund in einer Katze festbeißt? Und was das mit Mietrecht zu tun hat.
aus, die Mühlen des Gesetzes mahlen ja langsam), kann ich
jedem nur empfehlen, die Mietwohnung leer stehen zu lassen.
Was hat das mit der Frage zu tun, die ausgangs gestellt worden ist? Die Frage war, was von einem Vermieter zu halten ist, der die derzeitige Wohnung der Interessenten besichtigen will. Und da ist meine Meinung klar. Einen solchen Vermieter würde ich mir rein vorsroglich ersparen.
Gruß,
Florian.
Hallo!
Das, was mich wirklich interessiert, ist die Frage, wieso man
Fotos davon macht, wie sich ein Hund in einer Katze festbeißt?
Und was das mit Mietrecht zu tun hat.
Hallo Florian,
das hat etwas mit Mietrecht zu tun, weil die Mieterin die verschissene Wohnung verlassen hat (seit 26. Juli) und sich in der Wohnung noch ihre Katzen befanden, die versuchten, herauszukommen und ich den Katzen nicht helfen durfte, weil ich ja in die Mietwohnung eingedrungen wäre und mich strafbar gemacht hätte.
aus, die Mühlen des Gesetzes mahlen ja langsam), kann ich
jedem nur empfehlen, die Mietwohnung leer stehen zu lassen.Was hat das mit der Frage zu tun, die ausgangs gestellt worden
ist? Die Frage war, was von einem Vermieter zu halten ist, der
die derzeitige Wohnung der Interessenten besichtigen will. Und
da ist meine Meinung klar. Einen solchen Vermieter würde ich
mir rein vorsroglich ersparen.
Florian,
wenn es eine Zentralstelle gäben würde, wo jeder Vermieter Auskunft über den Mieter bekommen könnte, wäre die Eingangsfrage gar nicht nötig und es würde sicher wieder mehr vermietet werden. Ich würde mir nicht nur die aktuelle Wohnung des Wohnungssuchenden anschauen, sondern auch beim aktuellen Vermieter nachfragen.
Es ist leider, daß die Gesetzgebung den Mieter schützt und der Eigentümer sein Recht auf seine Wohnung verliert, wenn man mal vermietet hat.
Sicher nicht im Interesse all der Mieter, die jeden Monat ihre Miete zahlen und mit denen man sicher auch Freunde werden kann, davon gibt es sicher genug. Aber es gibt leider auch andere.
LG Fritz
Hallo Fritz,
gegen dich sind Susannes Kontrolleure tatsächlich noch harmlos, wie es scheint.
Aber vielleicht hast du ihr damit mal gezeigt, was merkwürdige Vermieter so alles drauf haben…
Gruß!
Horst
Hallo Horst,
meine Ausführungen richten sich natürlich nicht gegen Susanne im Speziellen, sondern gegen alle im Allgemeinen. Solange der Staat und die Gesetzgebung meint, die Fürsorgepflicht des Staates auf den Vermieter abwälzen zu können, wird es wohl auch immer „merkwürdige Vermieter“ geben.
Ich verkaufe dir gerne meinen Forderungstitel für 7.500 Euro, (dabei ist dann die Vermüllwohnung noch nicht dabei) dann hat jeder die gleiche Erfahrung gemacht, und dann können wir beide weiterreden.
Gruß Fritz
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Nochmal hallo,
du bist nicht der einzige, der Ärger mit Mietern hatte. Zugegeben, unsere Kosten waren nicht so hoch.
Aber die Art, wie du schreibst und die Bilder, die du dazu veröffentlichst, sagen mehr über dich aus, als über die Mieter.
Und damit lass ich es jetzt mal gut sein. Geht ja um Susannes Frage und nicht um Katzen reißende Hunde…
Gruß!
Horst
Hallo,
um die Differenzen zu klären, will ich dazu sagen, dass es sich hier wirklich um ganz normale Leute handelt, die 33 Jahre lieb und ordentlich eine Wohnung gemietet haben, die jetzt verkauft werden soll. Da diese Mieter sich nicht durch die zu erwartende Eigenbedarfskündigung des neuen Vermieters zeitlich unter Druck setzen lassen wollen, sehen sie sich schon mal vorsorglich nach einer neuen Wohnung um. Also ganz brave Leute, die sogar freiwillig gehen und kein Theater machen. Die Wohnung ist gepflegt und in gutem Zustand und sie haben dem zukünftigen Vermieter auch schon diesen „Besuch“ gestattet, schließlich haben sie nichts zu verbergen.
Ich mach mir nur so meine Gedanken, ob es für die beiden möglich ist, in der angestrebten Wohnung in Frieden zu Leben! Ich (auch wirklich ordentlich) hatte einmal eine Vermieterin, die fast täglich an der Tür stand und ich empfand das sehr sehr störend.
Liebe Grüße
Susanne
Die Protestnote zur
Verbesserung des Vermieterschutzes durch Regelungen gegen Mietnomaden und kriminelle Mietschuldner
http://www.protestnote.com/pn/xy_login.php?pnid=16#p…
dürfte sowohl Susanne’s ursprüngliche Frage beantworten als auch erklären, was WYNMUCK mit seinem Beitrag denn nun sagen wollte …
Der VM will sich womöglich einfach nur davor schützen, dass ihm ähnliches passiert und bestmöglichst sichergehen, dass der Mieter seine vertragliche Pflichten auch erfüllt:
-
Hauptpflicht: Zahlung der Miete -> also: wie solvent ist der Mieter?
> Selbstauskunft, Schufa-Auskunft -
Nebenpflicht: Obhuts-/Sorgfaltsflicht = entsprechend sorgsamer Umgang mit der Mietsache, dass sie nicht mehr abgenutzt wird als bei vertragsgemäßem Gebrauch üblich und erlaubt
> durch einen Besuch in der alten Wohnung kann der VM z.B. sehen, wie der Mieter diese Pflicht bisher erfüllt
Hallo!
Der VM will sich womöglich einfach nur davor schützen, dass
ihm ähnliches passiert
Das ist sicherlich der Grund und das ist sicherlich legitim, so lang er Mieter findet, die sich unter diesen Bedingungen mit einem Vertrag einverstanden erklären. Das ist Geschmacksache. Ich persönlich denke, dass der Vermieter in meiner alten Wohnung noch weniger zu suchen hat als in meiner aktuellen Wohnung, wenn ich sie denn von ihm mieten würde. Ich würde solche Forderungen nicht erfüllen wollen, zumal das ja impliziert, dass der Vermieter mir unterstellt, ich sei einer „von denen“.
Ganz nebenbei: In meinem bisherigen Leben habe ich mich darauf beschränkt, Wohnungen von Wohnungsbaugesellschaften zu mieten - das würde ich prinzipiell einer Anmietung von Privat vorziehen.
Es ist ja nicht nur so, dass der Vermieter sein Eigentum überlässt und bangen muss, dass das verwohnt zurückgegeben wird, das ganz ist auch andersrum vorstellbar.
Vermieter, die selbst besser wissen, wie viel der Mieter zu heizen hat, Vermieter, die einfach kein Geld haben, um erforderliche Arbeiten vorzunehmen, Vermieter, die sich das Recht nehmen, in Abwesenheit des Mieters die Wohnung zu erkunden - alles Dinge, vor denen ich mich ebenso schützen wollte wie ein Vermieter vor Mietern, die nicht zahlen und die Wohnung demolieren.
Ich verlange aber nicht, dass mir der Vermieter sämtliche ehemaligen Mieter nennt, damit ich von denen Berichte einholen kann, oder? Da würde auch kein Vermieter mitmachen denke ich. Warum wird ein ähnliches Verhalten von Mietern gefordert?
Gruß,
Florian.
gewisses Verständnis für den Vermieter
@ Horst
klingt nach Kontroll-Freaks. Ich würde es lassen.
Als potentieller Mieter würde ich wahrscheinlich auch die Finger davon lassen. Andererseits kann ich die Vermieter inzwischen auch verstehen. Meine Freundin hatte auch mal ein Haus gekauft und vermietet. 3 Wohnungen und drei Mietparteien. Ein halbes Jahr ging alles gut. Dann stellte nach und nach eine Mietpartei die Zahlung ein. Ein Mieter verschwand dann über Nacht. Eine Wohnung war zu zugemüllt und eingesaut, dass eine Komplettsanierung notwendig gewesen wäre. Eine andere Wohnung wurde so beschädigt, dass umfangreiche Renovierungsarbeiten notwendig wären. Der Hausflur war bemalt, Treppengeländer und Kellertüren zerstört ebenso wie eine wunderschöne alte Holzveranda. Beim Versuch Satelittenschüsseln anzubringen wurde der Außenputz an mehreren Stellen großflächig (!!!) zerstört. Dieses Gebäude wurde per Bankkredit vor Einzug der Mieter grundsaniert! Das Ende vom Lied? Die Reserven meiner Freundin sind aufgebraucht, die Bank gibt keinen weiteren Kredit und das Haus muss mit erheblichen Verlust verkauft werden. Unterm Strich ist sie finanziell ruiniert.
Leider scheinen solche Mieter immer häufiger zu werden. Wenn Vermieter so etwas erlebt haben, kann ich gewisse scheinbar übertriebene Absicherungsversuche im Vorfeld des Mietverhältnisses schon verstehen. In meiner jetigen Wohngegend haben Wohnnomaden und Vandalen dazu geführt, dass viele Wohnungen nicht neu vermietet werden. Allerdings können sich das die meisten Hausbesitzer hier auch leisten…
Für alle „normalen“ Mieter resultiert daraus aber ein knapper Wohnungsmarkt und entsprechende Mieten.
mit besten Grüßen
Steffen B.
Hallo!
Als potentieller Mieter würde ich wahrscheinlich auch die
Finger davon lassen. Andererseits kann ich die Vermieter
inzwischen auch verstehen.
Mir geht’s da genauso. Ich habe Verständnis dafür, dass man sich vor derartigen Menschen schützen will, würde das aber auch nicht mitmachen. Verträge haben immer etwas mit Vertrauen zu tun.
Stellen wir uns die Sache doch mal andersrum vor.
Da komme ich zum Vermieter und sage: „Da sind wir uns ja nun fast einig. Dann nennen Sie mir noch bitte die letzten drei Mieter. Ich will mich bei denen erkundigen, ob sie ihren Pflichten aus dem Mietvertrag nachgekommen sind. Dann hätte ich gern noch die Nebenkostenabrechnungen der letzten drei Jahre gesehen, um zu kontrollieren, ob sie korrekte und nachvollziehbare Abrechnungen stellen. Würden Sie mir dann bitte noch nachweisen, welche Einnahmen Sie mit der Immobilienvermietung erzielen, damit ich auch sicher sein kann, dass Geld da ist, wenn das Dach mal undicht ist.“
Der Vermieter, der da michtmacht, dürfte sich auch gern meine jetzige Wohnung ansehen.
Gruß,
Florian.
Hallo Susanne,
seh dich doch mal im Familienleben um: Bei mir ist es so: Schwester, ihr Stiefsohn und Tochter wohnen nahe beieinander, haben auch noch einen Schrebergarten nebeneinander. Irgendwann gefällt irgend jemandem die Fliege am Fenster nicht, jemand fühlt sich vom anderen nicht so ernst genommen, übervorteilt, und dann ist man sich auf einmal spinnefeind und redet nicht mehr miteinander. Wenn ich dann als Außenstehender frage, um was es damals eigentlich ging, werde ich dumm angeguckt und die Antwort lautet: „Das weiß ich jetzt auch nicht mehr, aber reden tun wir immer noch nicht miteinander.“
Was doch tagtäglich in den Familien abläuft, warum sollte das bei einem Mietverhältnis anders sein? Eine gewisse räumliche Distanz hat mir immer geholfen, gerne gesehen zu sein, wenn ich zu Besuch komme oder jemand zu uns kommt. Da hat man gar keine Zeit, miteinander Streit zu bekommen!!!
Wenn Vermieter-Mieter im gleichen Haus wohnen, sind Konflikte wohl vorprogrammiert (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel). Wenn der Vermieter einige Häuserblocks weiter wohnt, kann man sich vor ihm schützen. Abgesehen davon hat der Vermieter das Recht, die Wohnung jährlich zu besichtigen, aber das steht wohl auch im Mietvertrag.
Im übrigen ist es immer leichter, als Mieter die Wohnung zu wechseln als für den Vermieter, den Mieter herauszubekommen. Der Wohnungsmarkt ist nicht übersättigt, du findest sicher im Notfall auch einen anderen Vermieter.
In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Glück.
Fritz
Hallo Steffen,
wir gehören selber zu den ehemaligen Vermietern, die ihr Haus nun lieber leer stehen lassen. Bei uns waren es keine Messies, sondern Mieter, die „ihr“ Geld lieber auf ihrem eigenen Konto sahen, als auf unserem.
Aber als Mieter muss ich genauso aufpassen, dass ich nicht an die falschen Vermieter gerate. Bei einem potentiellen Vermieter, der zuerst meine bisherige Wohnung inspizieren will, würde ich von einer Zwangsneurose oder einem Vorgesetzten-Komplex ausgehen und ganz klar verzichten.
Gruß!
Horst
Hallo
es gibt tatsächlich eine Stelle bei der man Auskunft über Mieter erhalten kann. Werde ich in Zukunft auch in Anspruch nehmen.
Hallo,
bin zwar auch ein geplagter Vermieter, der ständig dazu lernt, würde aber differenzieren.
Schufa-Auskunft ist ok, aber erst dann wenn man in die „engere“ Wahl gekommen ist. Bisherige Wohnung vom neuen Vermieter besichtigen zu lassen halte ich für etwas übertrieben. Rücksprache mit dem Vorvermieter würde mir persönlich mehr Klarheit bringen (ist zu empfehlen).
Mieter, die sich über ein solches Verhalten ihres zukünftigen Vermieters aufregen, sollten mal daran denken: Mieter haben jederzeit das Recht die Wohnung zu kündigen. Vermieter können dies nicht, auch wenn es Probleme gibt. Mieter können Miete einbehalten, keine zahlen, die Wohnung in einem saumäßigen Zustand verlassen und in aller Ruhe darauf warten, dass Vermieter sie verklagt.
Ist schon ein schlimmes Spiel manchmal.
Hallo Fritz,
Im übrigen ist es immer leichter, als Mieter die Wohnung zu
wechseln als für den Vermieter, den Mieter herauszubekommen.
Der Wohnungsmarkt ist nicht übersättigt, du findest sicher im
Notfall auch einen anderen Vermieter.
da wünsche ich Dir aber viel Spaß bei einer Wohnungssuche in München. Auch wenn nicht bekannt ist, ob sich der genannte Fall dort abgespielt hat.
Gruß, Karin
Hallo!
Es ist ja nicht nur so, dass der Vermieter sein Eigentum
überlässt und bangen muss, dass das verwohnt zurückgegeben
wird, das ganz ist auch andersrum vorstellbar.
Vermieter, die selbst besser wissen, wie viel der Mieter zu
heizen hat, Vermieter, die einfach kein Geld haben, um
erforderliche Arbeiten vorzunehmen, Vermieter, die sich das
Recht nehmen, in Abwesenheit des Mieters die Wohnung zu
erkunden - alles Dinge, vor denen ich mich ebenso schützen
wollte wie ein Vermieter vor Mietern, die nicht zahlen und die
Wohnung demolieren.
Ich verlange aber nicht, dass mir der Vermieter sämtliche
ehemaligen Mieter nennt, damit ich von denen Berichte einholen
kann, oder? Da würde auch kein Vermieter mitmachen denke ich.
Warum wird ein ähnliches Verhalten von Mietern gefordert?
Das liegt vermutlich daran, dass der Vermieter derjenige ist, der hier das finanzielle Risiko trägt. Wenn der Vermieter sich danebenbenimmt, sucht sich der Mieter ne andere Bleibe und muss schlimmstenfalls um seine kaution bangen. Was Vermietern blühen kann wurde ja oben schon erwähnt.
Greetz
Hallo Karin,
nein, mein Fall hat sich nicht in der Umgebung von München abgespielt. München ist natürlich eine Ausnahme, aber Augsburg wäre durch die guten Zugverbindungen ja schon ein Vorort von München. Man kann nicht alles im Leben haben. Das ist aber ein anderes Thema.
da wünsche ich Dir aber viel Spaß bei einer Wohnungssuche in
München. Auch wenn nicht bekannt ist, ob sich der genannte
Fall dort abgespielt hat.Gruß, Karin