Folgendes Problem:
Person A möchte umziehen. Sie wohnt schon 10 Jahre in dieser Wohnung (Erdgeschoss) einer großen Genossenschaft. Nun gibt es mehrere Gründe auszuziehen, Wohnung inzwischen zu groß weil Kinder nicht mehr da Wohnen, zu teuer, weg aus dem Umfeld.
Nun zu dem Problem:
Das Dachgeschoss hat vor 3 Monaten komplett gebrannt. Ca. 1 Woche nach dem Brand wurde ein Gerüst um das Gebäude gestellt, unter anderem auch der Terrasse von Person A. Die Bauarbeiten haben jedoch bis vor 2 Wochen nicht stattgefunden. Also das Gerüst versperrte den gesamten Sommer einen Teil der Terrasse (für die ja auch Miete gezahlt wird). Vor etwas 1 1/2 Wochen klingete ein Bauarbeiter bei Person A und informierte sie darüber das wohl ein Aufzug auf der Terrasse aufgestellt werden muss, bezüglich der Bauarbeiten. Noch am selben Tag informierte der besagte Bauarbeiter die Tochter ( 12 Jahre alt) von Person A , das am nächsten Tag mit der Aufstellung des Ausfzugs begonnen wird.
… Nächster Tag um 7 Uhr wird die gesamte Terrasse abgerissen mit Zaun, Hecke, Blumen, Rasenfläche ( alles selbst bepflanzt und aus eigener Tasche bezahlt). Die Terrasse von Person A war nun für 1 Woche für jeden zugänglich, da kein Zaun mehr die Terrasse zum normalen Gehweg abgrenzte. Vor 3 Tagen wurde ein Bauzaun aufgebaut, so dass Person A jetzt nicht mal mehr über die Terrasse in die Wohnung gelangt, da der Bauzaun den Weg auf die Terrasse versperrt. Das ist das erste Problem.Dazu würde ich gerne wissen ob Person A eine Mietminderung zusteht(Baulärm von 7 - ca. 16 Uhr, Räume sind dunkler da kaum noch Sonnenlicht in die Wohnung kommt)
Oder was sonst noch möglich ist.
Nun zum zweiten Problem:
Person A hat vor ca. 2 Wochen eine Vorabnahme der Wohnung machen lassen, im Protokoll dazu steht
- alle Tapeten abreißen, die Wände verspachteln und weiß streichen
- alle Heizkörper abgeschleifen und weiß malen
- Bodenbelag raus
- einige Türrahmen und Türen abschleifen und neu streichen
dazu ist zu sagen Person A zwar 10 Jahre in dieser Wohnung wohnt, einige Räume auch schon „abgenutzt“ aussehen aber 3 Räume wurden erst im letzten Jahr renoviert und sehen noch wirklich gut aus. Ein Angebot der Genossenschaft war das Person A 4000 Euro zahlen soll und das dann eine Firma die Renovierung macht. Person A war damit nicht zufrieden, weil dann auch der vorfall mit der Terrasse war ( oben beschrieben) und ist zur Genossenschaft gegangen. Nach zweiter Wohnungsbesichtigung war das Angebot bei 1000 Euro ( Person A muss die Wohnung nur Räumen, Bodenbelag entfernen und grobe Verunreinigungen entfernen). Das Angebot kommt zustande weil einige Räume nun doch als gut angsehen werden und wegen der Terrasse, weil das ja das Eigentum von Person A war. ( Damaliger Preis für die Terrasse mit allem was vor dem Abriss da war ca. 2000 Euro). Nun ist die Frage ob Person A sich damit zufrieden geben soll, oder doch noch auf Mietminderung bestehen soll oder sonstiges.
Vielen Dank für Jeden Tipp.