Untervermietung und falsche Dokumente

Hallo Ihr Wissenden,

dieses mal ein paar Fragen zu fiktiven Vermietersorgen. Evt. bekomme ich ja trotzdem genau so hilfreiche Antworten wie bei meinen fiktiven Mieterproblemen… :smile:

Angenommen Vermieter V hat ein Haus an Mieter M vermietet. Gründe M zu nehmen, war eine Einkommensbestätigung durch dessen angeblichen Steuerberater. Einen Monat nacht Mietbeginn stellt sich heraus, dass dieses Dokument gefälscht war. Berechtigt dies zur außerordentlichen Kündigung?

Angenommen das Haus ist als reines Wohnhaus vermietet. Nun vermietet M an seine Frau unter und es wird ein Gewerbeschild (Verkauf von Fertighäusern) angebracht. M begründet die Untervermietung mit seinen wirtschaftlichen Interessen und zudem wäre Frau M Freiberuflerin… Mütte mein fiktiver V das tatsächlich dulden?

mit besten Grüßen
Steffen B.

Hallo Steffen,

die Vorlage gefälschter Dokumente dürfte ziemlich sicher eine fristlose, hilfsweise ordentlich ausgesprochene Kündigung rechtfertigen. Das Vertrauen in den Mieter ist damit unwiderruflich zerstört, denn es liegt eine Straftat vor.

Die gewerbliche Nutzung mit der Anbringung von Tafeln muss der Vermieter nicht dulden. In solchen Fällen wird eine Abmahnung ausgesprochen und der Mieter darauf hingewiesen, dass eine fristlose Kündigung erfolgen wird, wenn der gewerbliche Betrieb in der privaten Mietwohnung nicht bis zu einer gewissen Frist eingestellt wird und bis dahin auch die Gewerbeschilder entfernt werden.

Gruss
BM

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danke
Hallo Bitter Moon,

vielen Dank für die Antwort. Wenn es den fiktiven Vermieter wirklich gäbe, würde ich ihm wohl jetzt den Gang zu einem RA empfehlen, da dieser wohl ganz gute Erfolgsausichten hat.

mit besten Grüßen
Steffen B.