Hallo,
wie sieht das in einem natürlich völlig hypothetischen Fall aus:
Ein Haus soll verkauft werden, die Mieter wohnen schon 10 Jahre in dem Haus, Außenaufnahmen wurden bereits vom Haus gemacht. Hat ein Vermieter oder dessen Makler das Recht, Innenaufnahmen des Hauses und somit vom Eigentum des Mieters zu machen, um diese Bilder ins Internet zu stellen?
Könnte ein Mieter dies ablehnen, z. B. wenn triftige Gründe vorlägen wie ein Einbruchsserie in der Siedlung?
Wir oft müsste der Mieter Interessenten einlassen? Hat der Mieter da Mitspracherecht oder bliebe ihm nur, ein „Bitte-nicht-füttern“-Schild samt Wartenummern-Automat an die Tür nageln, um dem Besichtigungsansturm zu überstehen?
Bin sehr gespannt auf eine Antwort - natürlich rein hypothetisch
zu den Besichtigungsterminen sieh bitte mal weiter unten nach dem Thread den nicky dazu aufgemacht hat. Dort werden zu dem Thema eigentlich alle relevanten Dinge aufgeführt.
Deine nächste Frage kann ich leider nicht mit Bestimmtheit beantworten. Es wird aber sicher sehr schwierig für einen VM der sein Haus im Internet anbieten will während es bewohnt ist die Innenräume anders als mit Einrichtung abzulichten.
Desgleichen ist es aber doch auch mit Besuchern (angeblichen Interessenten). Auch diese können durchaus zur einschlägigen Clientel gehören die später mit Einbruchswerkzeugen zurückkommen. Die sehen ja nicht alle gleich wie Bruch-Ede aus, oder?
Insofern bin ich der Ansicht, das hier ein gewisses Risiko immer bestehen bleiben wird. Die in der umliegenden Nachbarschaft vorkommenden Einbruchsserien sollten höchstens Anlass dazu bieten die Sicherheit der eigenen Eingänge und Fenstern zu überprüfen und ggf. zu verbessern, so das es Bruch-Ede nicht ganz so leicht hat an die ausspionierten Preziosen zu gelangen.
Und übrigens: meiner Meinung nach ist die dauernde Wiederholung der Fiktivität eines Beitrages vielleicht noch versehen mit Smileys wirklich nicht besonders witzig.
Innenaufnahmen muss der Mieter nicht zulassen, schon gar nicht zur Veröffentlichung im Internet.
Besichtigungstermine müssen mit dem Mieter abgesprochen werden.
Der Mieter kann verlangen, dass (je nach Interesse) 1 - 2 x die Woche eine feste Zeit ausgemacht wird und die Interessenten „gebündelt“ kommen, d.h. nicht einer um 11, die anderen um 14 und um 18 nochmal.
zu den Besichtigungsterminen sieh bitte mal weiter unten nach
dem Thread den nicky dazu aufgemacht hat. Dort werden zu dem
Thema eigentlich alle relevanten Dinge aufgeführt.
Vielen Dank für den Tipp. Werd gleich mal unter Nicky-Thread nachsehen.
Insofern bin ich der Ansicht, das hier ein gewisses Risiko
immer bestehen bleiben wird.
Klar, ein Restrisiko bleibt immer. Und ich stimme zu, dass „Bruch-Ede“ nicht auf der Stirn des Einbrechers steht.
Die Anzahl der Personen, die das Haus besichtigen werden, wird wesentlich geringer sein, als die Anzahl der Personen, die im Internet Zugriff auf die Bilder haben. Deshalb ist die statistische Wahrscheinlichkeit, einen Langfinger per Internet-Präsentation anzuziehen, um ein Vielfaches größer. Natürlich ist das Haus gut gesichert & verriegelt. Ein mulmiges Gefühl bleibt trotzdem, und im Sommer ist es besonders schwierig, bei gekipptem Fenster zu schlafen. O-Ton Polizei: „Ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster.“ Wir haben die Kinderzimmertür heftig dekoriert, da erfahrungsgemäß Bruch-Edes nicht in Kinderzimmer gehen. Uns ist die Präsenz dieser unangenehmen Zeitgenossen absolut präsent, und wir hoffen, dass der Spuk bald ein Ende findet. Ich finde den Hinweis, das eigene Haus zu sichern, trotzdem gut, weil nicht jeder Mensch so helle ist, eigenverantwortlich zu handeln.
Und übrigens: meiner Meinung nach ist die dauernde
Wiederholung der Fiktivität eines Beitrages vielleicht noch
versehen mit Smileys wirklich nicht besonders witzig.
Um die Neutralität zu wahren, und mein Posting (oder sogar das Brett?) nicht zu gefährden, werde ich zukünftig in den Rechtsbrettern das Wort „fiktiv“ sowie mein lachendes Smilie unterlassen ((
natürlich die „anonyme“ Vorabbesichtigung evtl. Diebesgutes per Internet ist evtl. für Ede eine tolle Methode ohne selbst sein Ganovengesicht vor Ort schon gezeigt zu haben. Da hast du recht. Die meisten Wohnungen (möbliert) die ich im Internet sehe entsprechen aber so wenig meinem Geschmack das nicht mal der kleine Finger zucken würde (hieße ich denn Ede mit zweitem Vornamen). Aber die Tatsache an sich bleibt natürlich bestehen.
Ansonsten muss mich persönlich nach zwei Einbrüchen innerhalb von zwei Jahren niemand von der theoretischen oder praktischen Möglichkeit überzeugen!
Nichtsdestoweniger gilt nach wie vor: Je schwieriger man es Einbrechern vor Ort macht (ob Sticker an der Kinderzimmertür helfen, keine Ahnung) desto geschützter ist man. Reinkommen können Ede und Konsorten letztendlich immer, auch bei doppeltgenoppter Hyper-Jaul-Sirenen-Alarmanlage.
Ich persönlich schließe z.B. inzwischen Türen vom Wohnungsflur aus noch einmal zu bevor ich gehe, so nach dem Motto: Selbst wenn ihr durchs Fenster rein seid müsst ihr jetzt auch noch diese Tür aufknacken! Ähbäääh!
arme Socke! Muss schwer sein, nach zwei Brüchen nicht hinter jeder Ecke einen Einbrecher zu wittern. Wir schließen die Eingangstür auch immer ab, z. B. auch nachts. Falls wir einen Fluchtweg bräuchten, könnten wir über zwei verschiedene Vordächer vor Brutalos flüchten. Sogar der Briefkastenschlitz in der Eingangstür ist gesichert usw. Aber was ein guter Einbrecher ist, der kommt überall rein.
Unsere Einrichtung ist - in diesem Zusammenhang „leider“ - weder von-Oma-stehen-gelassen-sperrmüllreif, noch 80er-Jahre-speckig-prollig, sondern verhältnismässig modern und hochwertig. Deshalb muss ich meine Einrichtung nicht im Internet haben. Dass da trotzdem keine fetten Kluncker zu holen sind, wissen diese Bruch-Brüder leider nicht. Oder nehmen die auch ganze Möbelstücke mit? Dann soll die der Schlag treffen, aber pronto!
Ich drücke die Daumen, dass Bruch-Ede uns verschont, und am besten umschult.