Hallo,
Könnte der VM verlangen zu erfahren für welchen Antrag genau
die Vermieterbescheinigung ist?
Könnte er Verlangen zu erfahren wie sein Mieter derzeit seinen
Lebensunterhalt bestreitet?
Müßte M Auskunft geben?
ich wüsste nicht, was dies alles den Vermieter angeht.
Der VM hätte ein Unterschrift unter etwas zu setzen, von dem
ihm nicht genau mitgeteilt bekommen hätte, worum es geht.
Worum es geht, steht darauf.
Eben nicht eindeutig! Und Angaben des Scheines und Angaben des Anwaltschreibens würden ja nicht übereinstimmen. Und da ein solcher Schein vom Anwalt des M geschickt würde, sagt dies doch genügend über M aus. Denn bei einen normalen VM-M Verhältnis würden sich solche Fragen nicht stellen.
Der Vermieter bestätigt einige
Daten zur Wohnung und dass X dort zu bestimmten Konditionen
Mieter ist. Mehr nicht.
Ist da Nachfragen nicht erlaubt?
Nachfragen ist immer erlaubt. Es geht den Vermieter trotzdem
nichts an, wie ein Mieter seinen Lebensunterhalt bestreitet
oder warum er wo solch eine Bescheinigung vorlegen möchte.
Warum sollte es auch?
Das würde den VM auch nicht interessieren, aber da VM Erst-VM wäre, fehlte ihm halt die Erfahrung in solchen Dingen. Und fragen kann man ja.
Insofern ginge es ihn doch zumindest etwas an um was für einen
Antrag es sich genau handelte, oder?
Warum? Der Vermieter hat sich aus dem Leben seines Mieters
herauszuhalten, solang dieser sich an den Mietvertrag hält.
Genau da liegt das Problem, M neigt zu unberechtigten Mietkürzungen und VM wäre so oft auf der jagd nach seinem Geld. Und nach Abmahnungen kämen wieder Anwaltsschreiben, in denen sich der Anwalt entschuldigt und die Nachzahlungen ankündigt, da er sich vertan hätte.
Siezen wird im Netz allgemein als unfreundlich betrachtet, das
nur nebenbei.
Entschuldigung, das wußte ich nicht, wird nicht wieder vorkommen.
Ich unterschreibe Unterlagen auf Grundlage
dessen, was in ihnen steht. Ich schnüffle jedoch üblicherweise
nicht in fremder Leute Angelegenheiten herum.
Schnüffeln ist etwas anderes als fragen. Es geht auch nicht darum das M sein Recht auf Unterstützung verwehrt werden sollte, sondern lediglich um einen unerfahrenen VM, der Sorgen hätte noch weiter mit unnötigen Anwaltsschreiben konfrontiert zu werden und sich über die Folgen seines Handelns und der Änderung der Umstände informieren wollte.
MfG Memale
.m