Hallo,
Fall:
Ein Nichtberufstätiger heizt von morgens 6 bis abends 23 Uhr, 19 Grad.
Ein Berufstätiger heizt von abends 6 bis abends 23 Uhr, 25 Grad.
Wer verbraucht mehr Heizkosten?
Danke
Hallo,
Fall:
Ein Nichtberufstätiger heizt von morgens 6 bis abends 23 Uhr, 19 Grad.
Ein Berufstätiger heizt von abends 6 bis abends 23 Uhr, 25 Grad.
Wer verbraucht mehr Heizkosten?
Danke
Wer verbraucht mehr Heizkosten?
Hallo
ist das ne Quizfrage?
Kann man so pauschal nicht beantworten.
Jaja, schon klar.
Ich wollte es ja nur so ungefähr wissen.
Stimmt es, daß Heizkosten bei den hohen Temperaturen besonders hoch sind?
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Wenn du den Sinn deiner Frage näher erläuterst kann man dir vielleicht sagen das das keine Rolle spielt aber so…!
Wenn du den Sinn deiner Frage näher erläuterst kann man dir
vielleicht sagen das das keine Rolle spielt aber so…!
Was spielt keine Rolle?
Sorry aber wenn man hier eine ordentliche Antwort erhalten möchte muß man schon etwas mehr schreiben. Da du dies nicht getan hast, habe ich versucht, den Sinn deiner Frage zu erahnen.
Meine Antwort geht davon aus das ein arbeitender Mieter sich bei der Heizkostenabrechnung im Vergleich zu seinem arbeitlosen Nachbarn benachteiligt fühlt oder umgekehrt.
Wenn das so ist, es gibt Heizkostenzähler bzw. Umlageschlüssel und da spielt es keine Rolle ob der Arbeitslose objektiv mehr verbraucht!
Sollte das nicht Sinn deiner Frage gewesen sein…, Günther Jauch ist für Quizfragen da!
Meine Antwort geht davon aus das ein arbeitender Mieter sich
bei der Heizkostenabrechnung im Vergleich zu seinem
arbeitlosen Nachbarn benachteiligt fühlt oder umgekehrt.
Ja, genau darum geht es in meiner Frage.
Ich habe gehört, daß gerade die hohen Temperaturen besonders teuer werden. Stimmt das? Aber trotzdem kann es doch nicht angehen, daß jemand, der 5 Stunden täglich 24 Grad heißt genauso viel Kosten verursacht wie jemand, der 17 Stunden 19 Grad heißt. Oder? Oder vielleicht doch? Vielleicht ja doch. Vielleicht verbraucht der mit den 5 Stunden ja sogar mehr? Oder vielleicht auch deutlich weniger? Oder vielleicht auch so ungefähr beide gleich? Keine Ahnung.
Wenn das so ist, es gibt Heizkostenzähler bzw. Umlageschlüssel
und da spielt es keine Rolle ob der Arbeitslose objektiv mehr
verbraucht!
Heizkostenzähler gibt es nicht. Das wird darum nach qm aufgeteilt, also fast 50/50.
Sorry aber da kann man wohl nichts machen ausser ausziehen!
Sorry aber da kann man wohl nichts machen ausser ausziehen!
also willst du damit sagen, daß der Berufstätige zu viel zahlt?
Ich wollte ja nicht wissen, was man da machen kann, ich wollte ja nur wissen, ob das wirklich sein kann, daß jemand der 12 Stunden weniger aber dafür etwas molliger heizt und sobald es ihm kalt ist die Heizung aufdreht genauso viel Kosten verursacht wie jemand, der 12 Stunden mehr heizt und dafür sich in diesen 17 Stunden etwas wärmer anzieht um weniger heizen zu müssen.
Also wer hier jetzt mehr zahlt mag ich gar nicht beurteilen. Es geht rein um die rechtliche Seite! Und soweit es nicht anders vereinbart ist, werden die Kosten halt nach Wfl. verteilt. Ist also wurscht wieviel man heizt, die anderen zahlen mit!
Wenn dich das stört solltest du deinem Vermieter nahlegen eine Abrechnungsfirma einzuschalten!
Aber um deine Kernfrage zu beantworten: Ich würde vermuten, derjenige der von 6.00 bis 23.00 Uhr heizt, braucht mehr!
Hi
Stimmt es, daß Heizkosten bei den hohen Temperaturen besonders
hoch sind?
Es gibt da den Spruch, daß jedes Grad weniger die Heizkosten um ca. 6 % senkt.
Jetzt kannste ja selber rechnen 
Je nach Dämmung des Hauses ist es wahrscheinlich mit erheblich mehr Energieverbrauch verbunden die Temperatur auf 25 Grad zu halten (und erst auf diese Temperatur aufheizen zu müssen), als ständig 19 Grad zu erreichen
Gruß
Edith
Zählebige Irrtümer
Moin, Edith,
Je nach Dämmung des Hauses ist es wahrscheinlich mit erheblich
mehr Energieverbrauch verbunden die Temperatur auf 25 Grad zu
halten (und erst auf diese Temperatur aufheizen zu müssen),
als ständig 19 Grad zu erreichen
die Wärmeverluste1, die über Außenwände und Fenster entweichen, hängen vom Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen ab, deshalb ist Auskühlen lassen und wieder Aufheizen immer günstiger als Durchheizen. Luft erwärmt sich ja ziemlich schnell, deshalb dauert das Aufheizen gar nicht so lang.
Wer’s beim Heimkommen sofort mollig warm haben möchte, der muss in die Tasche greifen und zeitgesteuerte Thermostaten einbauen. Hat halt alles seinen Preis 
Gruß Ralf
1Die Formel, mit dem die relativen Werte berechnet werden, ist recht einfach:
(Außentemperatur - Raumtemperatur) * Zeit
Einmal für den Dauerläufer rechnen, zweimal für den Impulsheizer und schon siehst Du, was der Spaß kostet. Relativ, wohlgemerkt.
Hallo,
Fall:
Ein Nichtberufstätiger heizt von morgens 6 bis abends 23 Uhr,
19 Grad.
Ein Berufstätiger heizt von abends 6 bis abends 23 Uhr, 25
Grad.
Wer verbraucht mehr Heizkosten?
Hallo,
Der Wärmeverbrauch ist gleich dem Wärmeverlust der Wohnung über Wände und Fenster. Nicht dabei betrachtet : die Wärmeverluste des Heizkessels und die über die Heizungsrohre zu den einzelnen Wohnungen.
Zu beachten : bei der Abrechnung der Heizkosten für ein Mehrfamilienhaus geht’s nur teilweise nach Verbrauch, idR 50% nach Wohnfläche und 50% nach abgelesenen Einheiten.
Betrachten wir das ganze aber mal rein physikalisch, was mit Mietrecht nicht unbedingt etwas zu tun hat. Der Wärmeverlust ist proportional der Differenz zwischen Außen- und Innentemperatur, der Wärmedurchgangszahl (Isolierung) und der Fläche der Wände+Fenster.
Nehmen wir nun an, beide Wohnungen sind absolut identisch, das Lüftungsverhalten auch. Dann bleibt nur die Temperaturdifferenz als Unterscheidungsmerkmal.
Bei einer Außentemperatur von 5°C ist die Differenz bei 19°C Innentemperatur 14°C, bei 25°C ist sie 20°C . Der Beruftstätige hätte danach 14/20 des Wärmeverbrauchs des Nicht-Berufstätigen, das bei gleicher Stundenzahl.
Berücksichtigen wir nun zusätzlich die nur 7 Std des Berufstätigen gegenüber den 17 Std des anderen wird das Verhältnis 7/17x14/20 .
Unvollständig bleibt diese Berechnung dadurch, dass damit nicht die Wärmeverluste in den nicht erfassten restlichen Stunden sind. Auch wenn der Beruftstätige 17 Std nicht anwesend ist, „produziert“ seine Wohnung Wärmeverluste.
Gruß
Karl
Hallo
So ein stark vereinfachter rechnerischer Ansatz bringt ja immerhin schon mal gewisse Erkenntnisse - ich hätte aber bisher auch nicht gewusst, WIE das anzugehen ist - Danke an Karl und Ralf
Ein Nichtberufstätiger heizt von morgens 6 bis abends 23 Uhr, 19 Grad.
23-6 = 17 Std
Ein Berufstätiger heizt von abends 6 bis abends 23 Uhr, 25 Grad.
23-18=5 Std
m.E. wäre also statt 7 Std > 5 Std. einzusetzen ?!
Wäre das dann so korrekt?
Formel = Ergebnis --> Verhältnis in %
17/22*14/20 = 0,540909090909091 --> 70,41 %
5/22*20/20 = 0,227272727272727 --> 29,58 %
Gesamt = 0,768181818181818 --> 100,00 %
Auch wenn der Beruftstätige 17 Std nicht anwesend ist, „produziert“ seine Wohnung Wärmeverluste.
bzw. profitiert zwischen 6-18 Uhr von der „Abwärme“ der beheizten Nachbarwohnung, andererseits profitiert der Nichtberufstätige von 18-23 Uhr von der höheren Temperatur der Berufstätigen-Wohnung
Zudem profitieren alle Nutzer von den Rohrleitungsverlusten durchlaufender Heizrohre, sodass eigentlich niemals eine Wohnung tatsächlich bis auf Außentemperatur auskühlt.
Angeblich steigt auch der Heizwärme-Verbrauch nicht proportional mit der Raumtemperatur …
Also doch nichts weiter als ein nettes theoretisches Rechen-Spielchen?
Zumal es niemals 2 absolut identische Wohnungen samt identischem Nutzerverhalten (alles in Bezug auf Heizwärmebedarf) geben wird.
Rudi
Moin, Rudi,
Wäre das dann so korrekt?
da fehlt überall die Differenz zwischen drinnen und draußen - das ist der wichtigste Wert. Und glaub ja nicht, darauf käme es nicht an, weil die Außentemperatur für Beide gleich ist. In die Rechnung geht die Differenz ti - ta als Multiplikator ein!.
Angeblich steigt auch der Heizwärme-Verbrauch nicht
proportional mit der Raumtemperatur …
Wer behauptet das? Reich mir den mal rüber
Der Verbrauch ist proportional zur Temperaturdifferenz zwischen drinnen und draußen. Die berühmten 6 % pro Grad Raumtemperatur sind eine Faustformel, die um die Raumtemperatur von 20 °C herum klappt.
Also doch nichts weiter als ein nettes theoretisches
Rechen-Spielchen? Zumal es niemals 2 absolut identische
Wohnungen samt identischem Nutzerverhalten (alles in Bezug
auf Heizwärmebedarf) geben wird.
Die Frage war ja auch nur, wie sich unterschiedliches Heizverhalten auswirkt.
Gruß Ralf
Hallo,
Ein Nichtberufstätiger heizt von morgens 6 bis abends 23 Uhr,
19 Grad.
Ein Berufstätiger heizt von abends 6 bis abends 23 Uhr, 25
Grad.
die Antwort lautet: Man kann es nicht sagen.
Es wurde ja schon erwähnt, dass es von der Temp-Differenz zwischen drinnen und draußen abhängt. Dazu zwei Beispiele:
Außentemperatur 19°C:
der 19-Grader braucht gar nicht heizen, da kein Wärmeverlust nach außen (Tempdiff = 0)
der 25-Grader muss heizen, da ein Wärmeverlust stattfindet (Tempdiff >0)
Außentemp -20 Grad:
Der Wärmeverlust beider Wohnungen ist nahezu gleich, da die Tempdiff ähnlich (39K bzw 45K). Da der 19-Grader länger heizt, braucht er auch mehr Energie.
es hängt also alles vom Winter ab.
Gruß, Niels