Sat-Schüssel / Mieter / Ausländer / Denkmalschutz

Hallo,

A wohnt in einem denkmalgschützten (Fassade) Mietshaus und möchte gerne eine Sat.-Schüssel auf den Balkon stellen, die von der Straße aus sichtbar ist. In A´s Haushalt wohnen 3 weitere Familienangehörige, die sind Ausländer (nehmen wir an, es sind D/US-Amerikaner). Zieht hier das Argument, dass freier Informationszugang gewährleistet sein muss und daher der Vermieter zustimmen MUSS?

Möglich wäre ohnehin nur ein Empfang britischer Medien, die allerdings einige US-Sender freigeschaltet haben.

Danke für Eure Einschätzungen.

Gruß
grinsi

Hallo,

nein, es zieht da kein Argument. Der Denkmalschutz ist auch nicht ausschlaggebend, m. E. kann der Vermieter prinzipiell verneinen wenn es von aussen sichtbar ist.
Bei dem einwand auf Informationsrecht würde ich lässig aufs Internet verweisen, denn vieles ist als Live-Stream zu sehen, und das Internet ist ein sehr guter Dienst bei informationsbeschaffung.

Grüße

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Hallo,

nein, es zieht da kein Argument. Der Denkmalschutz ist auch
nicht ausschlaggebend, m. E. kann der Vermieter prinzipiell
verneinen wenn es von aussen sichtbar ist.

Ganz so einfach ist es nicht, etwas Lektüre …
http://www.digitalfernsehen.de/home/home_20862.html

Gruß
Stefan

Hallo Grinsi,
schließe mich prinzipiell der Meinung von Stefan an.
Im Zweifelsfalle müsste, sollte der Eigentümer die Genehmigung verweigern, vermutlich ein Gericht entscheiden.
Der Betreffende sollte - schon um Einwände bezüglich der möglichen Beschädigung der denkmalgeschützten Fassade zu entkräften - in seinem schriftlichen Antrag an den Vermieter darauf hinweisen, dass er die Schüssel auf einem transportablen Aufsteller installieren möchte.

Sollte dann der Vermieter die Genehmigung trotz allem versagen, sollte der Betreffende entsprechende Urteile von Mietern anderer Herkunftsländer zur Untermauerung seiner Bitte nachreichen.

Der Verweis auf die Möglichkeiten des Internet ist für mich hierbei nicht unbedingt schlüssig.

MfG BM

Ich wohne auch in einem Haus mit Gründerzeitfassade (allerdings nicht denkmalgeschützt). Bei uns wird dem Interessenten ein Satellitenstellplatz auf dem Dach zugewiesen. Altbauten haben ganz häufig stillgelegte Kaminzüge, in denen Kabel verlegt werden können. Da das Ganze eine kostenpflichtige Schornsteinfegererlaubnis erfordert und von einer Fachfirma durchgeführt werden muss - was natürlich der Errichter der Anlage tragen muss, kühlt häufig das Interesse schnell ab.

Gruß n.