Verantwortung für die Badewanne

Nehmen wir an es wird eine Wohnung mit Waschmaschinenanchluss im Bad vermietet, allerdings gibt es keinen Ablauf. Die Hausverwaltung meint das es technisch nicht möglich wäre und empfiehlt dem Mieter den Ablauf einfach in die Badewanne zu legen.
Nun gibt es ja genug Gerüchte oder vielleicht auch Wahrheiten das der Weichspüler die Emailleschicht der Badewanne angreifen kann. Sollte es hier zu Schäden kommen will die Hausverwaltung den Mieter haftbar machen, obwohl sie Ihm ja keine Wahl gelassen hat und sich weigerte eine Alternative als Ablauf zur Verfügung zu stellen.

Ist nun wirklich der Mieter für eventuelle Schäden an der Badewanne haftbar zu machen?

Hallo,

also mir ist es nicht bekannt dass der Weichspüler die Beschichtung der Badewanne angreift - aber ich bin auch gewiss kein Chemiker.
Warum geht lässt man sich das nicht schiflich von der Hausverwaltung zustellen, somit hat man keine Konsequenzen zu befürchten.

Grüße

Die Hausverwaltung hat bereits schriftlich mitgeteilt das die Verantwortung beim Mieter liegt. Und gleichzeitig ausgeschlossen das ein anderer Ablauf montiert wird.

Sollten Schäden auftreten, haftet der Mieter hierfür. Wenn ein Waschmaschinenanschluss technisch nicht möglich ist, bleibt die Möglichkeit, in den Waschsalon zu gehen oder die Hausverwaltung zu bitten, eine Waschmaschine im Keller aufzustellen.

Danke fuer die Antwort.

OT Küche
Guten Mogen falc410,

das ist jetzt vielleicht ein bißchen OT, aber ist es evtl. möglich, die Waschmaschine in die Küche zu stellen?

In unseren Mietwohnungen war es nie möglich die Waschmaschinen in die Bäder zu stellen, also kam alternativ nur die Küche in Betracht. Aus der Einbauküche wurde ein schmaler Unterschrank entnommen - hier ggf. mit dem Eigentümer der Einbauküche vorher sprechen - ich habe gern auf einen Unterschrank verzichtet und musste dafür nicht sonstwo waschen…

Der Wasserzu- und -ablauf der Waschmaschine wurde über die Spüle gelegt (mit separatem An-/Absteller für den (Kalt-)Wasserzulauf im Spülenunterschrank). Alles nicht soooo teuer und Ärger wegen einer möglicherweise durch Weichspüler zerstörten Badewanne erspart es auch. Beim Auszug kann man dann versuchen den Anschluss an den Ver- oder Nachmieter zu „verkaufen“.

Lieben Gruß

Trillian

Hallo!

Ich denke schon.

In einem solchen Fall sollte der Mieter sich erkundigen, welches Waschmittel sich wie auf die Badewanne auswirken könnte. Wie wäre es also, mal bei der Herstellerfirma nachzufragen und sich zusichern zu lassen, dass ihre Produkte keine Badewannen angreifen? Bzw. sich zu erkundigen, welches Produkt gefahrlos verwendet werden kann.

Sollten dann immer noch Zweifel bestehen, würde ich, wollte ich meine Wanne schützen, eine/n Kunststoffwanne/Eimer in die Badewanne stellen und in ihr/ihm die Lauge auffangen und über die Toilette entsorgen. Ich kannte sogar mal eine sehr sparsame Dame, die diese Lauge noch zur Treppenhausreinigung verwandte :wink:. Man könnte in eine solche Kunststoffwanne auch ein Loch bohren, es genau über dem Abfluss platzieren und so einen Kontakt der Lauge mit der Badewanne weitgehend vermeiden. Die Größe dieser Bohrung sollte zur Kapazität des Abflusses passen, so dass die Badewanne selbst trocken bleibt.

Warum sollte man es sich schwieriger machen als nötig?

Eine solche Lösung würde auch der Verschmutzung der Badewanne vorbeugen. Dann müsste der Mieter nicht vor dem Baden erst noch die Wanne von den Waschmittelresten reinigen. Wenn ich da an den Abfluss in unserem Waschkeller denke - in diesen Rückständen würde ich nicht baden wollen.

Gruß

Anne

Die Hausverwaltung hat bereits schriftlich mitgeteilt das die
Verantwortung beim Mieter liegt. Und gleichzeitig
ausgeschlossen das ein anderer Ablauf montiert wird.

Das haben die nicht ungeschickt gemacht… Nun da ist die A-Karte beim Mieter, und bleibt auch dort. Die Wohnung wurde in dem Zustand angemietet wie sie ist, also hat man sich dessen angenommen und muss jetzt damit zurecht kommen.
Daher empfiehlt es sich immer eine lange und evtl. sogar eine zweite Besichtigung - um alle Eventuallitäten auszuschliessen…

Grüße