Ich hab da mal eine Frage.
Angenommen im Mietpreis sind angemessene Nebenkosten, wie Gas Wasser, Strom und Kabelfernsehen als Verbrauchspauschale enthalten, die am Jahresende tatsächlich als Plus oder Minus abgerechnet werden.
Gesetzt den Fall, der Mieter bezahlt über mehrere Monate diese Miete inclusive Pauschale nicht.
Kann da der Vermieter, der ja zwangsläufig Lieferant von Gas Wasser und Strom etc. geworden ist die Lieferung ohne rechtliche Konsequenzen einstellen ?
der Vermieter kann die fristlose Kündigung aussprechen, sobald die Rückstände zwei Kaltmieten entsprechen. Und natürlich kann er auch gerichtlich vorgehen, sobald der Mieter 30 Tage in Verzug mit den Zahlungen ist.
Danke, aber kann der Vermieter auch die Energieversorgung, die er bis dato für den Mieter bezahlt hat einstellen. Gasschieber zu Sicherungen raus etc. ?
Angenommen im Mietpreis sind angemessene Nebenkosten, wie Gas
Wasser, Strom und Kabelfernsehen als Verbrauchspauschale
enthalten,
soweit, so gut.
die am Jahresende tatsächlich als Plus oder Minus
abgerechnet werden.
Damit wird der Fall derart hypothetisch, dass sich fast beinahe jede Antwort erübrigt. Entweder bezahlt der Mieter eine Pauschale, dann gibt es keine Abrechnung, oder er bezahlt einen Abschlag, dann wird abgerechnet.
Gesetzt den Fall, der Mieter bezahlt über mehrere Monate
diese Miete inclusive Pauschale nicht.
Kann da der Vermieter, der ja zwangsläufig Lieferant von Gas
Wasser und Strom etc. geworden ist
Lieferant geworden - wie das? Betreibt er ein eigenes Stromnetz?
die Lieferung ohne rechtliche Konsequenzen einstellen ?
Können vielleicht, wenn der Mieter keinen eigenen Versorgungsvertrag hat. Dürfen eher nicht, aber was soll man sich da unter Konsequenzen vorstellen?
Gesetzt den Fall, der Mieter bezahlt über mehrere Monate
diese Miete inclusive Pauschale nicht.
Kann da der Vermieter, der ja zwangsläufig Lieferant von Gas
Wasser und Strom etc. geworden ist die Lieferung ohne
rechtliche Konsequenzen einstellen ?
was hindert dich, einen vertrag zu brechen, den dein mieter schon lange zuvor nicht mehr erfüllt?
ich halte es sogar für notwendig, weitere unnötige kosten zu sparen, wenn es ohnehin auf eine räumung (nach mehrmonatiger zahlungsverweigerung) hinausläuft. auch ein energieversorger fackelt nicht sehr lange und dreht den strom ab, wenn über monate nicht bezahlt wird.
es kann doch nicht angehen, sich als vermieter peinlichst genau an sämtliche gesetzesvorgaben zu halten, während ein mieter sie mit füßen treten „darf“ und dafür noch mit kostenlosen mietmonaten „belohnt“ wird, weil ohnehin nichts zu holen sein wird.
die angst der vermieter vor rechtlichen konsequenzen fördert ja geradezu das mietnomadentum.
im falle einer mieter-klage sind die prozesskosten die gleichen wie im umgekehrten fall.