zugestellte Heizkostenverteiler hohe Heizkosten MC
Also:
die Meßgeräte heissen Minostat M6
Gibt es auch eine Abrechnungsfirma dazu, statt einen Hersteller?
.
Die Heizkörper „mussten“ zugestellt werden,
Wie bereits von anderen erwähnt kann die Folge vom Zustellen einen erhöhten Verbrauch anzeigen, der sich auf der erheblich Kostenseite auswirkt.
da der
Schreibtisch bzw. Kühlschrank ja wo hin mussten 
Ja, aber besser nicht so, dass die Heizkostenverteiler (HKV) eine zusätzliche Wärme zu mitzählen bekommen. Im Zweifel einen großen Abstand für die Abstrahlwärme offenhalten.
btw:
Nur mal zum Verdeutlichen, man hält auch keinen warmen Fön an die HKV…
Die Meßgeräte wurden 1 Monat vor dem Einzug von Person A+B neu
installiert (also keine alten Teile).
Dann kann wohl ein technischer Defekt ausgeschlossen werden.
Die Vormieter hatten
„Verdunströhrchen“
Die wären auch iO.
Angeblich sind die neuen besser und verschaffen eine Ersparnis
von bis zu 20% im Vergleich zu den Röhrchen…
Das wäe ein Gerücht. Technisch können die HKV keinen Beitrag zur Einsparung liefern. Dadurch werden nur die Wämeverhältnisse um den HKV genauer aufgezeichnet. Die Heizkosten werden dann zwischen den Teilnehmern nach Anzeige der HKV aufgeteilt.
nur haben
Person A+B 300% mehr wie die Vormieter…
Es kamen wohl viele Dinge zusammen, hohe Energiepriese, heizen bei einem Kleinkind, neue Wohnung mit unbekannten Wärmelecks, zugestellte HKV, Umstellung der Messkörper, usw.
Person A+B haben sich an Wohnbau und Dienstleister gewannt,
jeder schiebt die Schuld auf den anderen, keiner ist bereit
die Rechnung zu erklären.
Der VM ist der richtige Ansprechparnter. Wenn der sie nicht erklären kann, so wäre der VM beraten sich an den Ersteller zu wenden um nach Rücksprache Aufkunft zu erteilen.
In wiefern das jetzt wichtig ist werden wir sehen: Im Haus
wohnen ausser Person A+B+C NUR Hartz4 Empfänger.
Die alementierten vom Amt bekommen idR nur eine Höchstheizkostenerstattung. Einen Rest würden sie selber tragen müssen…
Könnte das
ein Grund sein?
nein
Die anderen Teilnehmer an der HKV Abrechnung haben aber durch den sehr hohen Anzeigewert eines Teuilnehmers sehr unterdurchschnittliche Kosten. Deshalb werden diese automatisch entlastet, wenn sie niedrigere Werte aufzeigen.
Person A+B+C haben einen privaten Vermieter,
der Rest der Wohnung läuft über die Wohnbau. Könnte es sein,
das hier Pfusch betrieben wird, weil bei den Hartz4 Leuten
nichts geholt werden kann?
Einen Pfusch in der NK-Abrechnung lohnt nicht, weil diese von jedem überprüft werden kann.
Bei den Heizkosten ist eine Überprüfung schwieriger, weil die Anzeigewerte auf den HKV für die Berechnung aufbereitet (Faktor pro Heizkörper) werden muß.
Es liegt aber nahe, das dieWerte zumächst einmal wie abgelesen zur Berechnung gekommen sind. Ein Abrechnungsprogramm weis idR nicht wer von der Stützte lebt, eine Abrechnungsfirma erst recht nicht.
Aussage des Herstellers der Meßgeräte:
"Die Geräte fangen an zu messen, wenn der Heizkörper 30 Grad
hat. Wie die 30 Grad zustande kommen ist egal. Die Meßgeräte
fangen auch an zu messen, wenn z.B. die Sonne die Heizung
auflädt oder die Raumtemperatur 30 Grad hat und die Heizkörper
dies annehmen.
Das ist so üblich bei den billigen HKV Versionen…
Deshalb kommt im Bad auch ein Ablesewert zustande, obwohl nach eigenen Angaben dort nicht geheizt wurde.
Person A+B+C wohnen im „wärmsten“ Ort Deutschlands.
Der im Winter imho auch zu den kältsten zählt…
Wenn der Winter nicht gemeint war, kann die Sommersonne die Winterheizung im Ablesewert unterstützen.
Die
Wohnung hat zum Süd-West Bereich hin eine 8 Meter lange
Glasfront, so dass es im Sommer extrem heiss ist (Rekord Temp=
49 Grad),
Dann würden auch die HKV dies mitzählen. Solange die anderen auch eine ähnliche Glasfront als Einfluß haben, würde sich bei ähnlichen Heizverhalten sich dieser Einfluß auf Gegenseitigkeit nicht ins Gewicht fallen.
Wenn es keine vergleichbare Glasfront mehr gibt, wäre dies vermutlich der einzige Ansatzpunkt etwas zu erreichen.
aber im Winter kaum geheizt werden muss, da durch
die Sonne die Wohnung sehr stark erwärmt wird.
Die Sonne ist die Heizung (ca. 1,3 kW/m² in unseren Breitengraden)! Wenn es über 30°C geht, zählt der HKV dies mit. Die alten Röhrchen könnte dabei etwas „träger“ diese Werte mitgezählt haben…
An dieser
Glasfront liegen die Heizung Wohnzimmer und Arbeitszimmer (die
mit dem höchsten Verbrauch)
Da die neuen digitalen HKV noch in diesem Abrechnungobjkt keine weiteren Erfahrungen (Vergleichsjahre) gibt, sind wohl die Werte ersteinmal als normal durchgegangen…
Zu der Abrechnung der Einheiten:
Z.B. im GästeWC steht 11 Einheiten x 4,2 = 46,2 Einheiten
Verbrauch
im Wohnzimmer steht 240 Einheiten x 10,0 = 2400 Einheiten
Verbrauch
Im Arbeitszimmer steht exakt die gleiche Heizung wie im
Wohnzimmer
dort steht: 320 Einheiten x 8,75 = 2800 Einheiten Verbrauch.
Wieso ist der Faktor im Arbeitszimmer geringer als im
Wohnzimmer?
Die Faktoren sind die Ausgeleichswerte für die einzelnen verschiedenen Heizkörperformen. Der HKV kann die Heizkörper nicht unterscheiden. Die Heizkörper geben aber je nach Größe oder Form unterschiedliche Weärmemengen bei gleicher Ventil-Einstellung ab.
Das mit dem Zustellen hat der Hersteller auch gesagt, soll man
nicht machen, da das Ergebnis nicht stimmt.
Wie wahr, zudem ist es nun schwierig eine Schuld beim VM zu begründen, weil die Einflußgröße durch zustellen nicht definierbar ist.
Ein Heizkörper der
zugestellt ist, wird aufjedenfall einen Verbrauch anzeigen, da
keine Belüftungsmöglichkeit für den Heizkörper besteht, und
somit die Heizkosten hochgehen,
Man könnte auch sagen, je mehr Wärme sich um den Heizkörper staut, desto überproportionaler mehr wird gezählt.
obwohl man die Heizung
garnicht nutzt.
Woher die Wärme kommt ist bei dem Einfühlersystem beim HKV völlig egal.
Der Hersteller empfahl sich einem
Mieterschutzbund anzuschließen, die würden „schlichten“
Der Tipp entlastet natürlich den Hersteller.
Danke.
Die Möglichkeiten sind leider begrenzt, weil das Eigenverschulden nicht abschätzbar wäre.
Wenn der VM kulant wäre, könnte der in Einvernehmen mit der Abrechnugnsfirma (falls vorahnden) eine neue Abrechnung nach Gradtagswerten und auf der Basis der alten Mieterverbräuche erstellen lassen und allen beteiligten neu zusenden. Die übrigen würden dann vermutlichen einen deutlich höheren Anteil der Kosten tragen.
Wie relistisch wäre dies nun?
Aus der VM Sicht würde statt nur ein M viele M neu belästigt (auch noch mit Geldforderungen) werden. Mit der jetzigen Situation wird nur einer belästigt, der auch noch zahlungsfähig zu sein scheint.
Warum also sollte der VM (hier wohl einen Hausverwaltung) sich mit der WoBau anlegen und den privat vermieteten M (wen auch immer) ein bißchen richtiger stellen, mehr wäre es ja nicht.
Einen Prozess könnte hier jede Gegenpartei gelassen entgegen sehen, weil es schwierig wird vom M den Schuldanteil (zB einzige Glasfront mit dirkekter Sonneneinstahlung) des VM zu beweisen, ein Schuldanteil des M aber offenliegt.
vlg MC