Guten Tag,
hier meine Frage:
Ein junger Mann hat nun 3 Jahre lang eine eigene Wohnung. Vor 2 Jahren wollte ein „guter“ Freund einziehen, weil er in der Gegend Arbeit bekommen hat.
Nun musste dieser sich ummelden und sollte nur als Untermieter einziehen dürfen.
Der „gute“ Freund hat es dann selbst in die Hand genommen und hat (lt. Wohnungsgesellschaft) behauptet, als Untermieter ginge das nicht, er müsse als
2. Hauptmieter einziehen. Das war, auch laut Wohnungsgesellschaft, eine Lüge. Der junge Mann hatte es ihm leider geglaubt.
Nun gab es große Streitigkeiten und der „gute“ Freund sollte ausziehen. Er konnte die Wohnung ohne weitere Kosten sofort verlassen, natürlich mit Kündigung,
aber ohne die Kündigungsfrist einzuhalten. Das war dem „guten“ Freund aber auch nicht recht und er bestand auf seine 3 Monate Kündigungsrecht
und wollte unbedingt die 3 Monate in der Wohnung bleiben.
Da der „gute“ Freund aber depressiv war und schwere Drohungen ausgesprochen hatte, konnte der junge Mann nicht in der Wohnung bleiben,
er hatte Angst vor ihm. Er hat fast 3 Monate bei seinen Eltern gewohnt. Aber der junge Mann, also der eigentliche Mieter, musste trotzdem die Hälfte der Kosten
für die Wohnung tragen, ohne dort wohnen zu können.
Nun ist der „gute“ Freund aber bereits nach 2 Monaten ausgezogen, will aber jetzt die Hälfte der Kosten für den dritten Monat nicht bezahlen.
Es handelt sich um eine Zweiraumwohnung, jeder konnte uneingeschränkt alles nutzen.
Muss der „gute“ Freund als vertraglich festgelegter 2. Hauptmieter den dritten Monat bezahlen?
Mit freundlichen Grüßen
David