Man nehme mal an ein Mann müsste für seinen neuen Job einen Wohnsitz am Firmenort haben. Also wird eine Wohnung gesucht.
Er müsste dort auch den Erstwohnsitz haben wegen Dienstwagenregelung.
Seine Lebensgefährtin würde ihm helfen eine Bude zu finden, hätte aber keine Ahnung davon wie es mitlerweile zugeht auf dem Vermietungsmarkt, da sie ein Eigenheim besitzt.
Man liest oft, der Vermieter hätte gerne Verdienstbescheinigungen der letzten Monate. Nehmen wir an der potenzielle Mieter häbe seine Arbeit erst aufgenommen.
Kann denn theoretisch auch das Einkommen der Partnerin angegeben werden (nicht verheiratet)? Könnte sie evtl auch den Vertrag unterzeichnen auch wenn er dort wohnen würde?
Oder müsste man in so einem Fall Verdienstbescheinigungen des vorherigen ARbeitgebers (weit entfernt) anschleppen und irgendwie nachweisen dass der Mann nun einen neuen Job unter ähnlichen Bedingungen hat?
Oder ist das alles Mumpitz und ein ordentlicher Mieter findet auch einen Vermieter der keine Unterlagen braucht…so wie das vor ein paar Jahren noch üblich war?
tatsächlich ist die Frage nach Verdienstbescheinigungen ja keine offizielle Regelung im Mietrecht und nur dem (berechtigten) Interesse eines VM geschuldet, sich keine zahlungsunfähigen Mieter in die Wohnung zu holen.
Nichtsdestoweniger ist das keine generelle Vorgehensweise. Man findet immer noch VM, die auch so vom Besseren im Menschen (und Mieter) ausgehen.
Vorstellbar für mich wäre auch, das der neue Arbeitgeber eine Vorabverdienstbescheinigung ausstellt. Es wäre bei einem sehr misstrauischen VM aber denkbar, dass er sich dann daran stört, das der potentielle Mieter ja auch noch die Probezeit überstehen müsste.
Da der Mieter den Erstwohnsitz wegen der Dienstwagenregelung dort haben will, glaube ich es wäre eher kontraproduktiv die Freundin den Mietvertrag unterschreiben zu lassen, es sei denn es kommt nur auf die amtliche Meldung an.
Vielleicht ist es auch möglich, die Wohnungssuche noch etwas zu verschieben, bis ein oder zwei Verdienstbescheinigungen vorliegen? Wäre evtl. das probateste Mittel und würde die meisten Probleme lösen.
Da der Mieter den Erstwohnsitz wegen der Dienstwagenregelung
dort haben will, glaube ich es wäre eher kontraproduktiv die
Freundin den Mietvertrag unterschreiben zu lassen, es sei denn
es kommt nur auf die amtliche Meldung an.
Um die amtliche Meldung ginge es und um ein paar Bereitschaftsdienstnächte.
Vielleicht ist es auch möglich, die Wohnungssuche noch etwas
zu verschieben, bis ein oder zwei Verdienstbescheinigungen
vorliegen? Wäre evtl. das probateste Mittel und würde die
meisten Probleme lösen.
Da hast Du recht, nur ist das Angebot an Wohnraum der halbwegs „nett“ ist doch begrenzt… und man mag ja nicht gezwungen sein dann irgendwas anzumieten *grusel*. Wüsste man dass man später noch eine gute Wohnung finden könnte, so liessen sich so schon auch ein paar nette Mietsümmchen sparen.
Könnte sie evtl auch den
Vertrag unterzeichnen auch wenn er dort wohnen würde?
das geht mE nur, wenn eine Erlaubnis zur Untervermietung gegeben wird.
Außerdem wäre dann die Partnerin Mieterin und auch für alle Eventualitäten bezüglich der Wohnung haftbar (Mietzahlung).
Man schließt dann schließlich einen Vertrag, an den man gebunden ist. Das kann in so einem Konstrukt schon zu Problemen führen, wenn die Partnerschaft nicht mehr klappt.
Da hast Du recht, nur ist das Angebot an Wohnraum der halbwegs
„nett“ ist doch begrenzt… und man mag ja nicht gezwungen
sein dann irgendwas anzumieten *grusel*. Wüsste man dass man
später noch eine gute Wohnung finden könnte, so liessen sich
so schon auch ein paar nette Mietsümmchen sparen.
ich meinte eher, ob es möglich wäre am Anfang zu pendeln. Und aufhören zu suchen muss man ja nicht. Es wäre eben nur einfacher, wenn man verstärkt auf VM trifft, die Verdienstbescheinigung fordern, solcher auch schon in der Tasche zu haben und zwar die vom aktuellen Brötchengeber.
Bezüglich des letzten Satzes: Da ist was wahres dran, aber als Optimist sollte man sicher immer sagen, das eine n o c h bessere, schönere Wohnung im Moment noch nicht frei ist und diese dann gefunden wird! Ganz persönlich hatte ich dieses Glück schon zwei Mal. Erst habe ich mir in den Allerwertesten gebissen, weil ich dachte, ich hätte meine Traumwohnung schon gefunden und konnte sie nicht bekommen und dann habe ich im Nachhinein etwas noch viel besseres gefunden und blicke mich heute jeden Tag sauzufrieden um, wenn ich heim fahre!