Ein Mietvertrag für eine Wohnung wurde unterschrieben. Die Vormieter sind dem neuen Nachmieter bekannt. Die Vormieter haben dem neuen Nachmieter bereits Zutritt zur Wohnung gewährt, damit er abmessen kann (kein akkurater Grundriss vorhanden). Dabei fällt dem Nachmieter auf, dass die Tapeten an der Wand in einem schlechten Zustand sind (Bahnen lösen sich, sind nicht gut zusammengefügt worden). Weiterhin fällt ihm auf, dass an den Türen und Heizkörpern einige Kitschen sind. Lt. Mietvertrag der derzeitigen Mieter müssen diese Reparaturen regelmäßig bzw. spätestens bei Auszug gemacht werden (im neuen und im alten Mietvertrag steht jeweils, dass die Wohnung im frisch renovierten Zustand übernommen wird). Nun wird dem Nachmieter vom Vormieter gesagt, dass nicht geplant ist, zu tapezieren oder die Heizkörper und Türen zu streichen. Es ist lediglich geplant, bei Auszug die Wände zu streichen. Zur Info: die Vormieter leben seit 13 Jahren in der Wohnung und haben lt. eigenen Angaben die Wohnung, entgegen ihrem Mietvertrag, unrenoviert übernommen.
Nachmieter will sich hiermit nicht zufrieden geben, aber auch keinen Streit anfangen und die nette Bekanntschaft zum Vormieter aufs Spiel zu setzen.
Sollte der Nachmieter sich an den Vermieter wenden, ohne offene Rücksprache mit dem Vormieter zu halten, da dies offenbar eine vertragliche Angelegenheit ist, die eigentlich nicht verhandelbar ist?