Hi,
ein befreundetes Pärrchen:
Sie wohne gemeinsam in einer Wohnung, beide haben den Mietvertrag unterschrieben.
Auf Grund eines Stellenangebots, kündigt das Pärrchen. Mit dem Vermieter wird vereinbart (nicht schriftlich) das sie Nachmieter suchen.
Dies haben Sie auch getan. Sie haben den Nachmieter 15 Adressen von Interessenten gegeben. Der Vermieter hat ihnen die Auszahlung vom Kautionskonto unterschrieben, sie haben sich nett verabschiedet und durfte vorzeitig aus dem Mietvertrag.
Soweit alles gut.
3 Monate später schickt der Vermieter einen Brief von einem Anwalt, das er auf die Zahlung der 3 Monatsmieten besteht. Der Brief ging nur an die Frau, nicht an den Mann (das Pärrchen ist auch nicht verheiratet)
Die Frau erzählt dem Mann nichts, nimmt einen Anwalt und erzählt eben oben genannte Geschichte.
Nun gab es eine Vergleichsverhandlung. Zu dieser geladen wurde der Vermieter (ohne Anwalt) und der Anwalt der Frau. Der Freund der Frau weiss immer noch nichts.
Dort wurde beschlossen, das man einen Vergleich akzeptieren sollte (Vergleich war 2 Monatsmieten zahlen und die Gerichtskosten zu tragen)
Die Frau hat dies abgelehnt und wollte ein Urteil.
Nun hat die Frau ein urteil bekommen (ohne eine Verhandlung?!?) im urteil steht dann auch noch drinne das Sie und ER die kompletten Mietschulden bezahlen sollen und auch die Gerichtskosten.
Also zumal ich pers. das Urteil schon nicht verstehen kann, wie kann der Freund der Frau verurteilt werden, ohne die Möglichkeit auf eine Verteidigung??? er wusste von nichts, für ihn war die Sache schon seid 1 Jahr erledigt und nun dieser Brief vom Gericht? Ist das in Ordnung?
Danke
grüße