Hallo Leute,
weiss jemand ob eine Person beim Auzug aus der Wohnung verpflichtet ist, den
Laminat zu erneuern?
nehmen wir malo an, die person habe 4 jahre gewohnt und gedenkt nun bald auszuziehen, er oder sie hat aber
folgende probleme:
vom dem Laminat, dort wo der Schreibtischstuhl (mit seinen Rollen
hin und her fuhr) ist die Nutzschicht des Laminats ab. die person Hatte vorher
nie Laminat und keine Erfahrung, leider hatte ihr/ihm keiner gesagt,
dass unter den Schreibtischstuhl einen kleiner Teppich gelegt werden muss, dies wäre ratsam gewesen,
weil sonst der Lack vom Laminat abgeht.
Desweiteren, so nehmen wir mal an, verschieben sich im Dielenflur die Laminatpaneelen,
also der Laminat zeigt Ritze, es verschiebt sich.
Nun stellt sich die frage ob der mieter/in beim Auszug alles erneuern
und bezahlen muss…?
Wie evtl. bekannt ist für den leser/in dieses textes, bekommt ein Mieter die Mietkaution nie ganz
zurück, sie wird fast oder ganz von den Nebenkosten verschluckt
werden wenn die obengenannte person auszieht. Das hieße im klartext wenn zusätzliche
reparaturkosten /instandhaltung/erneuerung in der wohnung anfallen würden,
müsste die Person das noch aus eigener tasche bezahlen. Kennt sich jemand aus?
die FAQ hast ja nun endlich beachtet. Schreib doch bitte noch dazu wie alt der Laminat ist, das ist wichtig. Es gibt sogenannte Abschreibungen die Experten hier kennen die sicher.
Warum verschiebt sich der Laminat im Flur? Die Schuld es Mieters oder einfach so von selbst?
Der Laminat existiert ebenfalls erst seit 4 Jahren denn es handelt sich um einen Erstbezug der Wohnung nach der Sanierung/Renovierung des Gebäudes.
Was deine andere Frage angeht, wenn man das nur wüsste, warum sich die Laminatpaneelen in der Diele auseinanderschieben so das sichtbare Ritze entstehen und man den grauen beton oder was auch immer unter dem Boden sieht.
die person, die in der wohnung wohnt, hat nichts getan außer normal über den boden zu gehen; in die wohnung rein, aus der wohnung raus.
Also wenn man tatsächlich den Beton sieht, liegts an der falschen Verlegung
Und selbst wenn nicht, beim Verrutschen der einzelnen Platten sollte mir ein Vermieter erstmal erklären, wie ich das verursacht haben soll. Ich denke, dies wird dem Mieter schwer anzulasten sein.
Bleibt die Abnutzung durch den Schreibtischstuhl - sollte dies wirklich durch den Mieter zu tragen sein, stellt sich ja auch gleich das Problem, dass wohl das ganze Zimmer erneuert werden muss, nebenan die Diele.
Vielleicht lässt sich mit dem Wissen dass der Boden ja offensichtlich nicht fachgerecht verlegt und möglicherweise auch äußerst minderwertiger Qualität ist eine für beide Seiten befriedigende Lösung finden.
Ein halbwegs vernünftiger Laminat steht im Rahmen der privaten Nutzung durchaus mal 4 Jahre unter einem Schreibtischstuhl durch (je nach Sitzgewohnheiten )
Hallo brian,
danke für deine antwort.
Müsste dann aber nicht ein gutachter schauen, dass es falsch verlegt wurde? das würde dann doch auch wieder Geld kosten.
der vermieter ist nicht gerade umgänglich.
wird sich da ein rechtsstreit vor gericht anbahnen?
Wenn die Laminatplatten einzeln verrutscht sind und Du nicht gerade Aerobicunterricht in deiner Wohnung gibst, halte ich eine unsachgemäße Verlegung für offensichtlich. Auch ein unzugänglicher Vermieter sollte erstmal erklären, wie der Schaden sonst zustande gekommen sein soll, bevor man nach Gutachtern und greichtlichen Entscheidungen ruft.
Vielleicht erinnert sich ja ein Nachbar, wie und von wem die Arbeiten seinerzeit ausgeführt wurden. Vielleicht wurde ja „günstig“ vom Nichtfachmann verlegt, und eine Anspielung im richtigen Tonfall lässt den Vermieter zugänglicher werden?!
Im Ernstfall würde ich mir aber schon überlegen, ob ein billiger Laminat das Kostenrisiko eines Gerichtsstreits wert ist, vielleicht würde ich die Erneuerung dann aber nicht dem Vermieter überlassen sondern mich selbst darum kümmern - wenn irgendwie möglich.