zu meiner mietwohnung habe ich damals vom vormieter das hochwertige (und damit recht teure) hochbett abgekauft. nun ziehe ich aus und habe mit dem, der jetzt nach mir in die wohnung zieht vereinbart, dass auch er das bett (und zusätzlich badmöbel) übernimmt.
wir haben daraufhin eine woche später in meiner wohnung über den preis verhandelt und uns auf einen betrag x geeinigt. ein freund von mir saß daneben und kann das bezeugen.
nach 2 wochen und nur 3 tage vor meinem auszug bekomme ich eine sms vom nachmieter, ich soll das bett abbauen, er nimmt ein anderes.
da aber auch ein mündlicher vertrag bindend ist, kann man nicht ohne weiteres zurücktreten, oder?
der nachmieter verdreht nun die tatsache und besteht darauf, wir hätten uns damals nicht geeingt, sondern er hätte gesagt „ich überlege es mir“. das stimmt aber nicht. und dann so lange zu warten mit seiner angeblichen überlegung, ist m. e. auch nicht korrekt.
sowohl vermieterin, mein freund als auch seine freundin haben gehört, dass er bett und möbel übernimmt. die genaue preisliche angelegenheit hat nur mein freund gehört.
der nachmieter hat nun wahrscheinlich panik, dass er zahlen muss. (ich bin mittlerweile freundlicherweise sogar noch 100 € runter gegangen und hab raten angeboten - hat er abgelehnt.)
jetzt hat sich der nachmieter bei meiner vermieterin ausgeheult, die mich daraufhin anrief und meinte, das ist ein einbau und sie kann das abbauen verlangen. das soll ich tun.
meine fragen nun:
kann man von einem mündlichen vertrag einfach zurücktreten? (und das nach so langer zeit und so kurzfristig)
kann die vermieterin einen solchen abbau verlangen?
muss der nachmieter den preis trotzdem zahlen?
(ich kann das bett ja abbauen, aber da es ja theoretisch ihm gehört, muss er es wieder aufbauen, oder)