Käse oder Wurst?

Von: , Frage gestellt am So, 11. Feb 2007

Hallo alle zusammen,
gerade beim Frühstück kam mir ein Gedanke, den ich hier mal zur Dikusion stellen möchte. Ich bin zur Zeit aufn Käse tripp, weil ich mir denke, dass ich dadurch einiges an Kalorien spare. Ich ess wahnsinnig gern aber auch Wurst. Am liebsten die Mischung aus Wurst und Käse zusammen. Auf der Verpackung des Käases, den ich heute morgen aß, stand 25g Fett auf 100g. Zum Vergleich vergleich holte ich mir meinen Bierschinken raus und da stand 15g Fett auf 100g.
Nun soll doch Käse sehr gesund sein und reines Fett aus der Wurst nicht so. Laut den Zahlen hab ich im Käse aber mehr Fett und spare da nicht an Kalorien. Also ess ich da meine Wurst weiter oder soll cih doch lieber Käse essen?
Schreibt mir mal eure Meinung dazu.
Liebe Grüße eine gerade sehr satte Gabi

12 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 32 Minuten 1 hilfreich
    Re: Käsemast

    Servus Gabi,

    mit einer "Käse-pur-Diät" kann man ein mageres Hemd in kurzer Zeit zu einem richtig ansehnlichen Menschen gedeihen lassen, der schön warm im Winter und ordentlich Schatten im Sommer gibt. Wenn man den Käse noch doppellagig durch Wurst ergänzt, kann man diese Person dann auch brauchen, wenn man statt eines Wagenhebers eine einfache Wippe hernehmen will.

    Mit Käse führt man sich geringfügig weniger seltsame Dinge (Pökelsalz z.B.) als mit Wurst zu. Aber wenns drum geht, sich genussvoll und mühelos große Mengen Fett reinzutun, nehmen sich die beiden nix.

    Ausnahme: Die wenigen genießbaren Käse aus der Viertelfett- und Magerstufe, z.B. Korbkäse, Harzer und Konsorten.


    Schöne Grüße




    MM

    • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Käsemast

      Servus Gabi,

      Mit Käse führt man sich geringfügig weniger seltsame Dinge
      (Pökelsalz z.B.) als mit Wurst zu.
      Hallo,

      die "seltsamen" Dinge im Käse sind auch Schwerstarbeit für die Nieren.
      Also lieber ausgewogen ernähren.

      • Antwort von nach 14 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Käsemast

        Servus, Also lieber ausgewogen ernähren.
        Ja, und mein Arzt hat auch von acht kleinen Mahlzeiten am Tag gesprochen. Aber acht Schnitzel jeden Tag schaff ich einfach nicht, wie ich mich auch anstrenge.

        In diesem Sinn



        MM

  2. Antwort von nach 43 Minuten 0 hilfreich
    Re: Käse oder Wurst?

    Hallo Gabi,
    soeben lief im Weck-up-TV eine Sendung über Ernährung. Die beiden Experten lieferten sich hitzige Gefechte über das Für und Wider von Diäten und div. andern Themen der Ernährung. Jeder und keiner hatte Recht.
    Soweit dazu.
    Meine ganz persönliche Meinung ist: Iss was Dir schmeckt. Aber in Maßen.
    Es ist die Dosis die eine Sache zum Gift macht, las ich letztens hier in einem Artikel.
    War schon immer auch meine Meinung.

    Guten Appetit auch weitehin.
    running

  3. Antwort von nach 3 Stunden 1 hilfreich
    Darf ich dich mal kurz schockieren?

    Hallo,

    dir ist schon klar, dass die Angabe von 15% oder so ziemlich daneben ist?
    Was das aussagt, ist Fett auf 100g -- das heißt, du isst 15g Fett, wenn du schätzungsweise 2-3 Scheiben Wurst isst. Das ist SEHR viel.

    Was eigentlich richtig ist -

    Fett in Gramm mal 9 (weil Fett 9 kcal auf 100g hat), geteilt durch die Gesamtkalorienzahl --> Fett in Prozent auf die Kalorienmenge gerechnet, nicht auf das Gesamtgewicht.

    Ein Beispiel, das ich im Netz irgendwo geklaut habe:
    Fettreduziertes Popcorn. Klingt gut.
    2 g Fett
    35 kcal

    2x9 = 18
    18:35 = 0,51
    --> das Zeuch hat 51% Fett!

    Auf diese Weise kommt ein fettreduzierter Käse von 15% locker mal auf 75% Fett.
    Also: die Scheibe Käse mal oder die Scheibe Wurst bringt die Kilos nicht, aber immer öfter mal auf Quark umsteigen oder Frischkäse oder Salat, Tomaten etc. auf das Brot legen, mit anderen Worten eine Ernährungsumstellung, das bringts.

    Gruß
    Elke

    • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
      In der Trockenmasse hoffentlich

      Morgen! Auf diese Weise kommt ein fettreduzierter Käse von 15% locker
      mal auf 75% Fett.
      In der Trockenmasse hoffentlich, oder?
      Wieviel ist das dann absolut? Im Vergleich zur Wurst?

      kernig
      *die Magerquark einfach nicht ausstehen kann*

      • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
        Re: In der Trockenmasse hoffentlich

        Hallo, In der Trockenmasse hoffentlich, oder?
        Wieviel ist das dann absolut? Im Vergleich zur Wurst?
        Nix Trockenmasse.
        Es ist die Prozent der Kalorien. Ein gutes Beispiel ist Milch. Da ist ja viel Wasser drin.
        0,3%ige Milch hat auf 100 ml 36 kcal, davon sind 7,5% Fettkalorien.
        1,5%ige " " " " 47 kcal, " " 29% "
        3,5%ige Vollmilch " " 64 kcal, " " 49% "

        Das ist eine viel ehrliche Art zu rechnen. Denn Fett hat die höchste Kalorienzahl (ich glaube, mit Alkohol zusammen) und macht eben mengenmässig weniger satt als kcal aus z.B. Stärke. Wenn man sich fettarm ernährt, interessiert einen entweder das Fett in Gramm was man zu sich nimmt, oder man versucht höchstens 1 Drittel aller Kalorien aus Fett zu sich zu nehmen. (ohne die Milch in ein Rezept zu verarbeiten, wäre also die Magermilch bei einer LowFat Diät akzeptabel, die Vollmilch nicht -- NB: ich möchte hier keine LowFat Diät propagieren, ich versuche nur zu erklären, wie man Fettgehalt berechnet).

        Auf der Site:
        http://lf30.de
        gibt es eine leicht handhabbare Tabelle.
        Wenn du da Käse eingibst, siehst du eine Anzahl von möglichen Käsevariationen, das reicht von Bergkäse mit 75% (nicht Trockenmasse!), sondern Fettkalorien, über Diätschmelzkäse mit knapp 60% zu Kochkäse (mager) 0% (Kochkäse mit 10% i.Tr hat immerhin noch 30% Fettkalorien).

        Gruß
        Elke

        • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
          irgendwie in der Konsequenz unlogisch

          Hallo nochmal!

          Ich hab das jetzt mal ernsthaft nachvollzogen. In sich logisch, aber der Zusammenhang mit der Zu- oder Abnahme ist mir nicht klar.

          Wenn ich also davon ausgehe: Zugeführte Kalorien minus verbrauchte Kalorien entspricht der Abnahme bzw Zunahme, dann verstehe ich den Sinn der Rechnung nicht ganz. Kalorie ist in meinen Augen gleich Kalorie, zumindest in der Wirkung auf den Energiehaushalt im Körper.

          Aber ich denke das ist der Tenor vieler Auseinandersetzungen über das Thema und der Punkt an dem sich Nudel-Diäten von KH-armen Diäten unterscheiden. Das ist eine viel ehrliche Art zu rechnen.
          Das finde ich (gefühlsmäßig) nicht. Mich interessiert wenn dann der absolute Fettgehalt auf 100g. Denn Fett hat die
          höchste Kalorienzahl (ich glaube, mit Alkohol zusammen) und
          macht eben mengenmässig weniger satt als kcal aus z.B. Stärke.
          Ok, das lasse ich gelten. Nicht zu vergessen, die Ballaststoffe. Wenn man sich fettarm ernährt, interessiert einen entweder das
          Fett in Gramm was man zu sich nimmt, oder man versucht
          höchstens 1 Drittel aller Kalorien aus Fett zu sich zu nehmen.
          Zweiteres könnte aber verhängnisvoll enden, wenn es mißverstanden wird und keine Gesamtkalorienzahl eingehalten wird... :-) Dann esse ich eben noch 5 (eher noch mehr) Kartoffeln mehr um die Tafel Schokolade wieder auszugleichen. Und schwups habe ich mich fettarm ernährt. Quasi im Nachhinein.

          Das erinnert mich an meine Mutter, die, wenn sie Diät machte, nach einer ganz normalen Mahlzeit einen Diätjoghurt zu sich nahm. :-) (ohne die Milch in ein Rezept zu verarbeiten,
          ?? Was ändert sich durch die Verarbeitung, wenn man sie nicht stundenlang kocht, um das Wasser zu verdampfen?

          Ich muß aber noch dazu sagen, dass ich auch den Hype um den sog. "Fettverbrennungspuls" nie verstanden habe. Wenn ich schneller renne, verbrauche ich doch auch insgesamt mehr Kalorien. Der Anteil an verbrannten Fettkalorien daran sinkt dadurch zwar, die absolute Zahl steigt (wenn auch ab diesem Puls langsamer) doch immer noch an. Aber ich lerne gern dazu, wenn ich da fehl gehe.

          kernig

          • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
            Re: irgendwie in der Konsequenz unlogisch

            Hallo,

            Tut mir leid, wenn es undeutlich ist, ich bin schon so lange aus der ganzen Diätschiene raus. Aber auf dieser von mir zitierten Site, lf30.de, wird es gut erklärt. Das ist eine viel ehrliche Art zu rechnen.
            Das finde ich (gefühlsmäßig) nicht. Mich interessiert wenn
            dann der absolute Fettgehalt auf 100g.
            Also in Fettgramm. Das kann man auch berechnen. Nur musst du es so sehen, dass ein 100g Doppelrahmfrischkäse (70% i.Tro) 90% Fett hat, also ca 350 kcal - 100g , d.h. du nimmst über 300 dieser Kcal in purem Fett zu dir. Im Vergleich, ein körniger Frischkäse, der mit 2% angegeben wird, hat real 19% Fettkalorien (total ca. 90 kcal). Zweiteres könnte aber verhängnisvoll enden, wenn es
            mißverstanden wird und keine Gesamtkalorienzahl eingehalten
            wird... :-)
            Das war die große Kritik an der Lf-Ernährungsweise, als sie aufkam.
            Ein häufiger Denkfehler war der:
            1 großer Dickmann - ist gerade noch LF-tauglich (hat, glaube ich, 29% Fett)
            1 kleiner Dickmann hat (das sind Erinnerungswerte) 40% Fett, ist also "nicht erlaubt".

            Das es im Gesamtbild natürlich wesentlich besser zum Abnehmen ist, einen Minidickmann statt einen großen D. zu essen, ist logisch, wurde aber öfter mal verdrängt.
            Anderes Beispiel: ein Stück Brot mit Butterkäse hat zusammen, sagen wir mal 70%. Mach ich das Brot nun EXTRADICK, geht die Gesamtkalorienzahl hoch, die Prozente aber runter.

            Dennoch hat niemand, der sich ernsthaft mit dem Konzept auseinandergesetz hat, so gedacht. Die Idee hinter LF ist einfach, dass man mit einer akzeptablen Anzahl von Kalorien satt wird, wenn die zu weniger als 30% aus Fett bestehen. Außerdem ist dieses Verhältnis gesund. Und aus diesem Grund ist es bei LF nicht nötig kcal zu zählen, man achtet nur auf den Fettwert und checkt ab und zu mal, ob man sich Kcal im grünen Bereich befindet.
            Theoretisch kann man sich mit nur Gummibärchen LF ernähren, aber das ist nicht die Idee dahinter. Das erinnert mich an meine Mutter, die, wenn sie Diät machte,
            nach einer ganz normalen Mahlzeit einen Diätjoghurt zu sich
            nahm. :-) (ohne die Milch in ein Rezept zu verarbeiten,
            ?? Was ändert sich durch die Verarbeitung, wenn man sie nicht
            stundenlang kocht, um das Wasser zu verdampfen?
            Sorry, das war wohl undeutlich. Wenn du, sagen wir mal, eine Kartoffelsuppe kochst, die nur aus Kartoffeln und Wasser besteht, dann kommt ein Schuss Milch zum abrunden dazu --> dann ist die Suppe gesamt immer noch lf, selbst wenn es Vollmilch war.
            Am Anfang scheiterten neue Lfler oft daran, dass sie dachten, nun überhaupt kein Öl mehr benutzen zu dürfen (100%!). Aber natürlich wird das in ein Rezept eingearbeitet und 1 EL Öl auf 1kg Kartoffeln... du verstehst.
            Ich muß aber noch dazu sagen, dass ich auch den Hype um den
            sog. "Fettverbrennungspuls" nie verstanden habe. Wenn ich
            schneller renne, verbrauche ich doch auch insgesamt mehr
            Kalorien.
            Das ist was ganz anderes und ich habe öfter hier im Forum gegen diesen Mythos Fettverbrennungsimpuls gewettert.

            Überhaupt stellte ich damals, also zu meinen lf-Zeiten, immer wieder fest, dass viele Leute generell mit Prozentrechnung überfordert sind. Immer wieder kam die Frage im Forum: Wenn ich morgens ein Frühstück mit 29% gegessen habe, darf ich dann mittags 70% und abends nur noch 1% essen?

            Gruß
            Elke



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