Erfahrungsbericht
Von: , Frage gestellt am Di, 11. Dez 2007
Liebe Experten,
Das Folgende ist weniger als Frage denn als Erfahrungsbericht gemeint. Verbesserungsvorschlaege sind natuerlich sehr willkommen.
Ich bin ca. 2 Meter gross, und mein "Wunschgewicht" liegt bei 95 kg. Vor drei Monaten hatte ich mein Rekordgewicht von 113 kg erreicht und beschloss, innerhalb eines Jahres auf 95 kg runter zu kommen.
Mittlerweile, also nach 3 Monaten, bin ich bei 105 kg angelangt. Geschafft habe ich das durch folgende Massnahmen:
- Im ersten Monat Kalorien gezaehlt anhand einer Kalorientabelle, um besser einschaetzen zu koennen, was ich eigentlich taeglich so zu mir nehme.
- Kantinenessen gestrichen. Mittags esse ich ein Sandwich, eine Erbsensuppe oder sonst was Kleines.
- Fruehstueck eingefuehrt. Frueher habe ich morgens nie was gegessen und hatte dann mittags einen Baerenhunger. Das hat sich geaendert.
- Auto stehen lassen. Kurze Fahrten in der Stadt und zur Arbeit (ca. 7 km einfache Strecke) mache ich nur noch mit dem Fahrrad. Mittlerweile, nach einer gewissen Gewoehungsphase, habe ich ueberhaupt keine Lust mehr, ins Auto zu steigen und mich durch den Berufsverkehr zu quaelen.
- Teller nicht unbedingt leer essen. Wenn ich satt bin, hoere ich einfach auf und schmeisse den Rest ungeniert weg.
- Taeglich auf die Waage. So kann ich unerwuenschten Ausschlaegen gleich gegensteuern.
Selbstverstaendlich gibt es Ausrutscher (Festessen etc.). Ich versuche deshalb, mich jetzt bei 105 kg zu stabilisieren, d.h. meine Gewohnheiten so zu festigen, dass ich nie wieder ueber diese Grenze komme. Nach Weihnachten beginnt dann die naechste Phase, in der ich in etwa 6 Monaten von 105 auf 95 kg runter will. Mein Plan ist, zusaetzlich zu den bisherigen Massnahmen den Alkoholkonsum einzuschraenken und das Abendessen etwas abzuspecken (d.h. keine fetten Desserts mehr und eher mageres Fleisch statt Schweineruecken). Wenn ihr mir dazu noch ein paar Tips habt, waere ich sehr dankbar. Sollten aber nur Massnahmen sein, die sich auch langfristig einhalten lassen.
Gruss
Christoph
