Re: Laktoseintoleranz - Laktosemaldigestion
Wo liegt der Unterschied zwischen Laktoseinoleranz und
-maldigestion? Ich habe in verschiedenen Berichten nur gelesen:
"Fehlen klinische Symptome, so spricht man von einer
Hypolaktasie oder besser von einer Laktosemaldigestion. Der
Ausdruck "Laktoseintoleranz" sollte jenen Fälle vorbehalten
werden, bei denen eine "symptomatische Lakrosemaldigestion"
vorliegt.
Im Prinzip sind das alles Synonyme für das selbe Übel. Laktoseintoleranz = Laktosemaldigestion = Laktasemangelsyndrom = Milchzuckerunverträglichkeit. Dies tritt in verschieden starker Ausprägung auf - von zart bis hart. Zart (eine leichte Hypolaktasie) verursacht nur mal Pupsen nach Verzehr vieler Milchprodukte. Hart (Alaktasie = absolute Laktoseintoleranz) verursacht übelriechende starke Blähungen, Bauchdrücken und -krämpfe, Durchfall, Übelkeit. Dazu kommen v.a. bei schweren Fällen gelegentlich noch andere Allgemeinsymptome (Erbrechen, Schwindel, Kopfschmerzen, Nervosität...).
Aber was bedeutet das denn jetzt genau? Was sind "klinische
Symptome"? Auch in anderen Artikeln finde ich immer nur "klinische
Symptome"...
Was klinische Symptome meint, habe ich ja schon erwähnt. Das sind belastbare medizinische Fakten in Form von auftretenden körperlichen Beschwerden, die auf die Möglichkeit einer Erkrankung schließen lassen.
Sdin Blähungen und Durchfall klinische Symptome? Wenn ja, was
passiert dann bei einer Laktoseintoleranz? Merkt man die gar
nicht...? Kann ja auch nicht sein...
Wie gesagt, eine leichte Intoleranz muss nicht unbedingt schwer wiegende Symptome verursachen. Symptome sind abhängig von der Grundursache (Darmerkrankung, genetischer Defekt, Chemotherapie, Alkoholmissbrauch...) und der Menge des zugeführten Milchzuckers.
Wünsche guten Appetit!