hat jemand gestern Abend...

Von: , Frage gestellt am Di, 5. Jul 2005

...auf SAT1 die Sendung "Offene Wunde Palästina" um 23:10 Uhr gesehen?
Eine deutliche Berichterstattung.
u.a.: 1948 wurden fast 450.000 Palästinenser gewaltsam aus ihren Häusern vertrieben und die Orte dem Erdboden gleich gemacht (verbrannte Erde). Es wurde alles ausgelöscht, was irgenwie an diese Menschen erinnern konnte. Jahrelang lebten sie in Zelten (u.a. in Syrien).
Jetzt sind 57 Jahre vergangen und immer noch bekommen sie kein Recht!
Sie sind immer noch staatenlos! Ohne Pass und Ausweis. Nur einen Flüchtlingsausweis für Staatenlose. Selbst Stipendien irgend wo auf der Welt machen Probleme, weil dieser "Ausweis" nichts gilt.
Ein nicht existierendesd Volk! Selbst in Zeiten der Annäherung werden sie betrogen um ihre Heimat (Westbank).
Dass solche Leute zum Extremismus neigen ist voll verständlich.
Grüße
Babalou

65 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 12 Minuten hilfreich
    It takes two for a tango

    ...auf SAT1 die Sendung "Offene Wunde Palästina" um 23:10 Uhr
    gesehen?
    Eine deutliche Berichterstattung.
    u.a.: 1948 wurden fast 450.000 Palästinenser gewaltsam aus
    ihren Häusern vertrieben und die Orte dem Erdboden gleich
    gemacht (verbrannte Erde).
    Dezenter Hinweis: zahlreiche palästinänser verliessen ihre Heimat auf Aufforderung durch die Arabische Seite, um den Arabischen Armeen freie Aktionsmöglichkeiten zu schaffen Es wurde alles ausgelöscht, was
    irgenwie an diese Menschen erinnern konnte. Jahrelang lebten
    sie in Zelten (u.a. in Syrien).
    da stellt sich mir die Frage, warum da keine Häuser gebaut werden durften? Jetzt sind 57 Jahre vergangen und immer noch bekommen sie kein
    Recht!
    Sie sind immer noch staatenlos!
    Nicht alle, Alle, die auf der westbank oder in Jordanien ankamen, konnten Jordanische Staatsbürger werden. Die PLO zettelte dann einen Staatsstreich an,.... was auch mit der... etwas na ja... eigenwilligen Politik Jordaniens zu tun hat. Ein nicht existierendesd Volk! Selbst in Zeiten der Annäherung
    werden sie betrogen um ihre Heimat (Westbank).
    Die Arabische Freunde haben sich ja soooooo heftig für einen eigenen palästinenserstaat eingesetzt. So heftig, dass Ägypten gaza und Jordanien die westbank besetzt hatten... Scherzfrage: warum wurde nicht nach dem Israelischen unabhängigkeitskrieg ein "Palästina" gegründet?

    tatsächlich sind die palästinänser schlicht zum einen das opfer einer seit dem 1 Weltkrieg laufenden Politik der "heimstättenbildung für Juden in palästina" geworden, und zum anderen sind sie von ihren angeblichen freunden verraten und verkauft worden... Dass solche Leute zum Extremismus neigen ist voll
    verständlich.
    etwas unverständlicher ist allerdings, dass sie sich als Extremisten von leuten und Staaten mißbrauchen ließen,und lassen, die nie ihre Freunde waren.

    Gruß
    Mike

    • Antwort von nach 16 Stunden hilfreich
      Re: It takes two for a tango

      Moin, u.a.: 1948 wurden fast 450.000 Palästinenser gewaltsam aus
      ihren Häusern vertrieben und die Orte dem Erdboden gleich
      gemacht (verbrannte Erde).
      Dezenter Hinweis: zahlreiche palästinänser verliessen ihre
      Heimat auf Aufforderung durch die Arabische Seite, um den
      Arabischen Armeen freie Aktionsmöglichkeiten zu schaffen
      Auch ein dezenter Hinweis: Diese Mär gilt selbst bei vielen israelischen Historikern mittlerweile als widerlegt. Es wurde alles ausgelöscht, was
      irgenwie an diese Menschen erinnern konnte. Jahrelang lebten
      sie in Zelten (u.a. in Syrien).
      da stellt sich mir die Frage, warum da keine Häuser gebaut
      werden durften?
      Ähem...Soweit ich weiß, gibt es immer noch eine UNO-Resolution, die den Palästinensern das Recht auf Rückkehr in ihre Heimat zusichert. Dass Israel sich seit Jahrzehnten weigert, diese UNO-Resolution anzuerkennen, kann man jetzt wohl kaum den Staaten anlasten, die bereit waren, große Mengen an Flüchtlingen vorübergehend aufzunehmen. Seit dem 2. Weltkrieg ist es immer Ziel von internationaler Flüchtlingspolitik gewesen, Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurückführen zu können, schon allein aus dem Grund, Staaten keinen Anreiz zu geben, ethnische Säuberungen durchzuführen. warum wurde nicht nach dem Israelischen unabhängigkeitskrieg
      ein "Palästina" gegründet?
      Der Staat Palästina wurde in der Vergangenheit mehrfach ausgerufen. Nur reicht das eben nicht. Man muss auch die Möglichkeit haben, diesen Staat mit einer gewissen Souveränität real werden zu lassen. Da stehen aber seit Jahrzehnten die israelischen Panzer vor. tatsächlich sind die palästinänser schlicht zum einen das
      opfer einer seit dem 1 Weltkrieg laufenden Politik der
      "heimstättenbildung für Juden in palästina" geworden, und zum
      anderen sind sie von ihren angeblichen freunden verraten und
      verkauft worden...
      Von wem wurde denn diese Angebliche "Freundschaft" konstruiert ? Doch nicht von den Palästinensern, sondern von der Gegenseite, um die Palästinenser in einem Kontext zu erwähnen, der ein militärisches Feindbind überhaupt erst möglich machte. etwas unverständlicher ist allerdings, dass sie sich als
      Extremisten von leuten und Staaten mißbrauchen ließen,und
      lassen, die nie ihre Freunde waren.
      Wem sollen sich denn die Palästinenser deiner Meinung nach zuwenden ? Von der "westlichen" Welt haben sie doch seit Jahrzehnten nichts zu erwarten, nicht mal die Durchsetzung der UNO-Resolutionen.

      Gruß
      Marion

      • Antwort von nach 18 Stunden hilfreich
        Re^2: It takes two for a tango

        Hallo Marion, Ähem...Soweit ich weiß, gibt es immer noch eine
        UNO-Resolution, die den Palästinensern das Recht auf Rückkehr
        in ihre Heimat zusichert. Dass Israel sich seit Jahrzehnten
        weigert, diese UNO-Resolution anzuerkennen, kann man jetzt
        wohl kaum den Staaten anlasten, die bereit waren, große Mengen
        an Flüchtlingen vorübergehend aufzunehmen. Seit dem 2.
        Weltkrieg ist es immer Ziel von internationaler
        Flüchtlingspolitik gewesen, Flüchtlinge wieder in ihre Heimat
        zurückführen zu können, schon allein aus dem Grund, Staaten
        keinen Anreiz zu geben, ethnische Säuberungen durchzuführen.
        Wenn ich Dich richtig verstehe plädierst Du also ernsthaft dafür, dass auch die vertriebenen Deutschen nach Polen / Tschechien zurück dürfen.

        Der UN-Teilungsplan selber sieht einen jüdischen Staat vor. In diesem UN-Plan ist somit Vertreibung schon vorgezeichnet. Zu Gesamtpalästina gehört übrigens auch Jordanien, daß zwei Jahre vor dem UN-Teilungsplan von den Engländern abgetrennt wurde und 80% des Gebietes ausmacht. warum wurde nicht nach dem Israelischen unabhängigkeitskrieg
        ein "Palästina" gegründet?
        Der Staat Palästina wurde in der Vergangenheit mehrfach
        ausgerufen.
        Mehrfach ? Das kann eigentlich nicht sein. Bis 1967 waren die Gebiete von Jordanien und Ägypten annektiert. 1988 rief Arafat einen palästinensischen Staat aus ... aus dem Exil. Dieser wurde sogar von vielen Staaten anerkannt ... jedoch hat es Arafat dann im Sande verlaufen lassen, so als hätte er diese Ausrufung gar nicht ernst gemeint.


        Gruss Jacobias.

        • Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
          Re^3: It takes two for a tango

          Moin, Wenn ich Dich richtig verstehe plädierst Du also ernsthaft
          dafür, dass auch die vertriebenen Deutschen nach Polen /
          Tschechien zurück dürfen.
          Dafür muss ich nicht plädieren. Soweit ich weiß, gibt es bereits jetzt die Möglichkeit, sich als Deutscher in Polen oder Tschechien niederzulassen, ob ehemals Vertriebener oder nicht. Der UN-Teilungsplan selber sieht einen jüdischen Staat vor. In
          diesem UN-Plan ist somit Vertreibung schon vorgezeichnet.
          Ganz falsch. UNO-Resolution 181 sieht ausdrücklich eine gleichberechtigte Anerkennung aller Bewohner der beiden zu gründenden Staaten vor.

          http://www.myisraelsource.com/content/un181

          Lediglich in der Übergangsphase der Staatengründungen ist Neuzuzug untersagt. UN-Resolution 194 wiederum begründet die Rückkehrmöglichkeit für Flüchtlinge oder Kompensation. Zu
          Gesamtpalästina gehört übrigens auch Jordanien, daß zwei Jahre
          vor dem UN-Teilungsplan von den Engländern abgetrennt wurde
          und 80% des Gebietes ausmacht.
          Und schon wieder falsch. Jordanien ist das ehemalige Transjordanien und bezeichnet das Gebiet östlich des Jordans, Der UN-Teilungsplan berücksichtigt hingegen ausschließlich Gebiete westlich des Jordans.

          http://www.palaestina.org/landkarten/landkarten.php?... Mehrfach ? Das kann eigentlich nicht sein.
          Ich hatte die Gelegenheiten mal in einer ruhigen Stunde herausgesucht. Müsste noch irgendwo im Archiv sein, hab leider im Moment die Zeit nicht, danach zu suchen.

          Allerdings dürfte es jedem klar sein, dass man noch so oft einen Staat ausrufen kann, auf den man auch einen völkerrechtlichen Anspruch hat, solange in dem Gebiet eine waffenstarrende Armee sitzt, die das Wahrnehmen dieses Rechts mit militärischer Gewalt verhindert.

          Gruß
          Marion

          • Antwort von nach 23 Stunden hilfreich
            Re^4: It takes two for a tango

            Hallo Marion, Wenn ich Dich richtig verstehe plädierst Du also ernsthaft
            dafür, dass auch die vertriebenen Deutschen nach Polen /
            Tschechien zurück dürfen.
            Dafür muss ich nicht plädieren. Soweit ich weiß, gibt es
            bereits jetzt die Möglichkeit, sich als Deutscher in Polen
            oder Tschechien niederzulassen, ob ehemals Vertriebener oder
            nicht.
            Ich weiß nicht was Du unter niederlassen verstehst. Um Land zu erwerben brauchst Du die Genehmigung des polnischen Staates. In Tschechien wird es nicht anders sein. Der UN-Teilungsplan selber sieht einen jüdischen Staat vor. In
            diesem UN-Plan ist somit Vertreibung schon vorgezeichnet.
            Ganz falsch. UNO-Resolution 181 sieht ausdrücklich eine
            gleichberechtigte Anerkennung aller Bewohner der beiden
            zu gründenden Staaten vor.

            http://www.myisraelsource.com/content/un181
            Ganz falsch also .... sowas aber auch. Na, ich zitiere mal aus Deinem Link den ersten Satz .... schließlich überliest man den ja so leicht:

            United Nations General Assembly Resolution 181 called for the partition of the British-ruled Palestine Mandate into a Jewish state and an Arab state. Zu
            Gesamtpalästina gehört übrigens auch Jordanien, daß zwei Jahre
            vor dem UN-Teilungsplan von den Engländern abgetrennt wurde
            und 80% des Gebietes ausmacht.
            Und schon wieder falsch. Jordanien ist das ehemalige
            Transjordanien und bezeichnet das Gebiet östlich des
            Jordans, Der UN-Teilungsplan berücksichtigt hingegen
            ausschließlich Gebiete westlich des Jordans.

            http://www.palaestina.org/landkarten/landkarten.php?...
            Schön zu lesen, wo Du Dich so informierst ... ich meine, da kann ich schreiben was ich will ... es muß ja mit naturgesetzlicher Notwendigkeit nach Deinen Infos falsch sein.

            1923 teilten die Briten von Palästina Transjordanien ab (78 % des Gesamtgebietes Palästinas). Und 1946 entließen die Briten diesen Teil Palästinas in die Unabhängigkeit.

            Ganz zweifellos aber gehörte Jordanien bis in die jüngste Vergangenheit zu Palästina. Mehrfach ? Das kann eigentlich nicht sein.
            Ich hatte die Gelegenheiten mal in einer ruhigen Stunde
            herausgesucht. Müsste noch irgendwo im Archiv sein, hab leider
            im Moment die Zeit nicht, danach zu suchen.

            Allerdings dürfte es jedem klar sein, dass man noch so oft
            einen Staat ausrufen kann, auf den man auch einen
            völkerrechtlichen Anspruch hat, solange in dem Gebiet eine
            waffenstarrende Armee sitzt, die das Wahrnehmen dieses Rechts
            mit militärischer Gewalt verhindert.
            Welche waffenstarrende Armee saß denn bis 1967 in den Gebieten ?

            Und wie hat denn Israel 1988 die Entstehung des von Arafats ausgerufenen Staates verhindert ? Also mir sind da keine Aktionen Israels bekannt.

            Gruss Jacobias.

            • Antwort von nach einem Tag hilfreich
              Re^5: It takes two for a tango

              Ich weiß nicht was Du unter niederlassen verstehst. Um Land zu
              erwerben brauchst Du die Genehmigung des polnischen Staates.
              In Tschechien wird es nicht anders sein.
              In beiden Ländern ist seit neulich ein Grundstückserwerb für EU-Bürger grundsätzlich genehmigungsfrei. Es gibt ein paar kleine Ausnahmen, die aber für den Normalbürger keine Rolle spielt, erst recht nicht, wenn er komplett nach Polen oder Tschechien umsiedeln will.

              Gruß,
              Christian

            • Antwort von nach einem Tag hilfreich
              Re^6: It takes two for a tango

              Ich weiß nicht was Du unter niederlassen verstehst. Um Land zu
              erwerben brauchst Du die Genehmigung des polnischen Staates.
              In Tschechien wird es nicht anders sein.
              In beiden Ländern ist seit neulich ein Grundstückserwerb für
              EU-Bürger grundsätzlich genehmigungsfrei. Es gibt ein paar
              kleine Ausnahmen, die aber für den Normalbürger keine Rolle
              spielt, erst recht nicht, wenn er komplett nach Polen oder
              Tschechien umsiedeln will.
              Hallo Christian,

              also es würde mich sehr wundern wenn Deine Info stimmt. Bis zum heutigen Tage gilt für Ausländer die in Polen Land erwerben wollen zumindest das folgende Merkblatt aus 2002

              http://www.mswia.gov.pl/pdf/niem_os_fiz.pdf

              kleiner Auszug :

              Subjektiver Anwendungsbereich
              Bedingung für den Erwerb eines Grundstücks durch eine natürliche Person in Polen ist die Erfüllung der
              im Gesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Ausländer vom 24. März 1920 bestimmten
              Anforderungen1.
              (...)
              Bei der Prüfung der individuellen Anträge auf Erteilung einer Genehmigung berücksichtigt der Minister
              für Innere Angelegenheiten und Verwaltung zusätzlich die Verbindungen des Ausländers zu Polen,
              insbesondere:
              1) den Umstand polnischer Nationalität oder polnischer Abstammung,
              2) die Eingehung der Ehe mit einem Staatsangehörigen der Republik Polen,
              (....)


              Gruss Jacobias

            • Antwort von nach einem Tag hilfreich
              Re^7: It takes two for a tango

              also es würde mich sehr wundern wenn Deine Info stimmt. Bis
              zum heutigen Tage gilt für Ausländer die in Polen Land
              erwerben wollen zumindest das folgende Merkblatt aus 2002
              Da ich ja bekanntermaßen dazu neige, mir Dinge aus den Fingern zu saugen, ist es schon in Ordnung, wenn meine Aussagen angezweifelt werden. Ich hätte allerdings an Deiner Stelle eine neuere Quelle gesucht, die bspw. aus der Zeit nach dem EU-Beitritt stammt.

              Sowas z.B.:
              "Wie oben bereits kurz ausgeführt, brauchen mittlerweile ausländische Personen aus der EU grundsätzlich keine Genehmigung (Ausnahme siehe unten) beim Grundstückserwerb in Polen."

              http://www.polen-rechtsanwalt.de/html/immobilie_pole...

              Müde,
              Christian

            • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
              Re^8: It takes two for a tango

              also es würde mich sehr wundern wenn Deine Info stimmt. Bis
              zum heutigen Tage gilt für Ausländer die in Polen Land
              erwerben wollen zumindest das folgende Merkblatt aus 2002
              Da ich ja bekanntermaßen dazu neige, mir Dinge aus den Fingern
              zu saugen, ist es schon in Ordnung, wenn meine Aussagen
              angezweifelt werden.
              Hallo Christian,

              also Deine Neigung Dir die Sachen aus den Fingern zu saugen war mir bisher gar nicht so bekannt. Ich hätte allerdings an Deiner Stelle
              eine neuere Quelle gesucht, die bspw. aus der Zeit nach dem
              EU-Beitritt stammt.
              Nun, die Quelle aus der ich zitierte, wird vom dafür zuständigen polnischen Ministerium gepflegt. Sowas z.B.:
              "Wie oben bereits kurz ausgeführt, brauchen mittlerweile
              ausländische Personen aus der EU grundsätzlich keine
              Genehmigung (Ausnahme siehe unten) beim Grundstückserwerb in
              Polen."

              http://www.polen-rechtsanwalt.de/html/immobilie_pole...
              Dein Link ist natürlich wirklich neuer. Allerdings neigst Du, wie auch Marion, dazu die wichtigsten Passagen Deiner eigenen Links zu überlesen. Ich schreibe dieses mal Deiner Müdigkeit zu.

              In Deinem Link steht ausdrücklich folgender Text :

              So ist

              *
              der Erwerb von Landwirtschafts- und Forstgrundstücken innerhalb von 12 Jahren ab dem EU- Beitritt Polens,
              *
              und der Erwerb einer Zweitwohnung innerhalb von 5 Jahren ab dem Tag des EU- Beitritts Polens

              auch für EU-Ausländer immer noch genehmigungspflichtig.


              Mit anderen Worten : Bis zum Ablauf der Übergangsfristen ändert sich auch für EU-Ausländer überhaupt nichts. Dies erklärt dann natürlich auch, wie so beim dafür zuständigen polnischen Ministerium das Merkblatt für den Erwerb von Land durch Ausländer nicht verändert wurde. Müde,
              Ja ja, das kommt davon ....


              Der eigentliche Punkt um den es mir geht ist die Selbstzufriedenheit der Europäer mit den hiesigen Verhältnissen. Die Verhältnisse in Europa sind, was Ressentiments gegenüber anderen Volksgruppen angeht, vielfach keinen Deut besser als etwa im Nahen Osten. Es ist lächerlich in der Flüchtlingsfrage mit dem Finger auf Israel zu zeigen ... und vollkommen auszublenden, dass wir hier in Europa ... in sehr viel größerem Ausmaß noch als Israel ... die gleiche Flüchtlingsproblematik hatten. Und auch hier können die Flüchtlinge bis heute nicht in ihre Heimat zurückkehren.

              Vollkommen absurd wird die europäische Arroganz aber dadurch, dass hier in Europa ja nun wirklich kein Volk dem anderen etwa die Kehle durchschneiden will. Die Ressentiments der Polen, der Dänen und der Tschechen gegen EU-Ausländer könnte ich ja verstehen, wenn EU-Ausländer denen an die Kehle wollte ... sowie die Palästinenser den Israelis an die Kehle wollen. (Mehr als 2/3 der palästinensischen Bevölkerung fand in einer Umfrage die Terroranschläge der Hamas gegen Israelis vollkommen in Ordnung).

              Die Ressentiments die Israelis gegen Palästinenser haben, sind aus einer Überlebensfrage geboren.

              Gruss Jacobias.



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