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Re: It takes two for a tango
Moin,
u.a.: 1948 wurden fast 450.000 Palästinenser gewaltsam aus
ihren Häusern vertrieben und die Orte dem Erdboden gleich
gemacht (verbrannte Erde).
Dezenter Hinweis: zahlreiche palästinänser verliessen ihre
Heimat auf Aufforderung durch die Arabische Seite, um den
Arabischen Armeen freie Aktionsmöglichkeiten zu schaffen
Auch ein dezenter Hinweis: Diese Mär gilt selbst bei vielen israelischen Historikern mittlerweile als widerlegt.
Es wurde alles ausgelöscht, was
irgenwie an diese Menschen erinnern konnte. Jahrelang lebten
sie in Zelten (u.a. in Syrien).
da stellt sich mir die Frage, warum da keine Häuser gebaut
werden durften?
Ähem...Soweit ich weiß, gibt es immer noch eine UNO-Resolution, die den Palästinensern das Recht auf Rückkehr in ihre Heimat zusichert. Dass Israel sich seit Jahrzehnten weigert, diese UNO-Resolution anzuerkennen, kann man jetzt wohl kaum den Staaten anlasten, die bereit waren, große Mengen an Flüchtlingen vorübergehend aufzunehmen. Seit dem 2. Weltkrieg ist es immer Ziel von internationaler Flüchtlingspolitik gewesen, Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurückführen zu können, schon allein aus dem Grund, Staaten keinen Anreiz zu geben, ethnische Säuberungen durchzuführen.
warum wurde nicht nach dem Israelischen unabhängigkeitskrieg
ein "Palästina" gegründet?
Der Staat Palästina wurde in der Vergangenheit mehrfach ausgerufen. Nur reicht das eben nicht. Man muss auch die Möglichkeit haben, diesen Staat mit einer gewissen Souveränität real werden zu lassen. Da stehen aber seit Jahrzehnten die israelischen Panzer vor.
tatsächlich sind die palästinänser schlicht zum einen das
opfer einer seit dem 1 Weltkrieg laufenden Politik der
"heimstättenbildung für Juden in palästina" geworden, und zum
anderen sind sie von ihren angeblichen freunden verraten und
verkauft worden...
Von wem wurde denn diese Angebliche "Freundschaft" konstruiert ? Doch nicht von den Palästinensern, sondern von der Gegenseite, um die Palästinenser in einem Kontext zu erwähnen, der ein militärisches Feindbind überhaupt erst möglich machte.
etwas unverständlicher ist allerdings, dass sie sich als
Extremisten von leuten und Staaten mißbrauchen ließen,und
lassen, die nie ihre Freunde waren.
Wem sollen sich denn die Palästinenser deiner Meinung nach zuwenden ? Von der "westlichen" Welt haben sie doch seit Jahrzehnten nichts zu erwarten, nicht mal die Durchsetzung der UNO-Resolutionen.
Gruß
Marion