ebenfalls Hallo
Hallo
Ich hab zwar keine Antwort wegen der Freibeträge, aber es ist
ein glattes Verlustgeschäft bei den jetzigen Zahlen und
dadrüber noch nachzudenken lohnt wohl eher nicht
LG
Mikesch
Ob es ein Verlustgeschäft ist, sei dahin gestellt, dass sehe
ich nicht unbedingt.
Dann kannst du nicht rechnen…
Ich finde es aber unglaublich, dass davon
abgeraten wird, sich seinen Unterhalt, zumindest teilweise,
selbst zu verdienen. Warum muss ein eigener Verdienst immer
über den Sozialleistungen liegen ? Ich als Beitragszahler kann
wirklich nur kotzen, wenn Leute der Meinung sind, die
Allgemeinheit sei verpflichtet, dem Einzelnen eine gewisse
Grundsicherung zu garantieren und der Empfänger Arbeit nur
dann lukrativ findet, wenn das daraus resultierende Einkommen
(deutlich) über den Sozialleistungen liegt. Was würde denn
derjenige machen, wenn es die Sozialleistungen nicht gäbe ? Er
würde selbstverständlich arbeiten gehen.
Wenn es denn für Ihn welche gäbe…
Sozialhilfe war ursprünglich dafür gedacht, den Beziehern eine
Existenz zu sichern. Inzwischen wird es als Alternative zur
Arbeit gesehen. Und ganz genau daran krankt das gesamte
Sozialsystem.
Warum soll die Allgemeinheit also Leistungen ganz oder
teilweise erbringen, wenn der Bezieher diese ganz oder
teilweise selbst erarbeiten kann ?
Ich kann es wirklich nicht mehr hören: „Lohnt sich nicht.
Bleib ich mit meinem Arsch doch Morgens lieber im warmen Bett
wenn die ganzen Trottel zur Arbeit gehen. Ich bekomme doch die
gleichen (oder besseren) Leistungen, wenn ich mich in die
soziale Hängematte werfe.“
Es gab durchaus eine Generation, die den Bezug von
Sozialleistungen generell abgelehnt haben, weil sie der
Allgemeinheit nicht zur Last fallen wollten.
Das war einmal, die Zeiten haben sich geändert und infolge der Globalisierung wird es sicherlich nicht besser werden, zumindest was die unterqualifizierte Arbeit angeht
Job, der irgendwas brachte angenommen und konnten damit über
die Runden kommen. Wenn es nicht für´s Fahrgeld reichte, sind
die Leute mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Das war früher
absolut normal, wenn man keine Knete hatte.
Früher hatte man ja auch den Arbeitsplatz meistens um die Ecke und nicht 20-70km weg, wie es einem heute als zumutbar erklärt wird.
Außerdem führt
jahrelanges Nichtstun bekanntermaßen zum endgültigen
Ausschluss vom Arbeitsmarkt. Resultat: Es entwickeln sich
regelrechte Sozialhilfedynastien, in denen über Generationen
faktisch keiner einer Erwerbstätigkeit nachgeht.
Im Einzelfall sind Sozialleistungen sicher berechtigt und
sinnvoll. Aber jemanden vom Arbeit abzuraten, da dies „nicht
lohnt“ halte ich für absolut falsch. Arbeit lohnt immer !
Es gibt heute viele Leute die für 4€ arbeiten gehn, wenn man aber damit sein Leben nicht vernünftig bestreiten kann, dann läuft doch einiges falsch in unserem Land
Und wenn demnächst die BFA die Leute in Klassen einteilt, wer länger als 2 Jahre und über 45 ist bekommt überhaupt keine Förderung mehr, wird sich noch weniger ändern, selbst wenn viele wollten
S.J.
LG
Mikesch
Diskussion beendet:wink: