Beweisumkehr eheähnliche Gemeinschaft

Hi,

eigentlich egal, wer wem etwas nachweisen muss.

Was habt ihr für Ideen, wie man nachweisen kann, dass Mann und Frau auch ohne Partnerschaft in einer WG oder Untermietverhältnis wohnen?

Ich wohne bald seit einem Jahr mit einem Mann zusammen, der nicht mein Partner ist.

Bett, eigenes Zimmer, getrennte Kasse und Konto allein reicht ja anscheinend nicht.

Gruß Marion neugierig

Hallo

Was habt ihr für Ideen, wie man nachweisen kann, dass Mann und
Frau auch ohne Partnerschaft in einer WG oder
Untermietverhältnis wohnen?

Eigentlich nur, indem die beiden jeweils andere Partner haben? Oder einer von denen Homosexualität nachweist?

Ziemlich abartig das Ganze. Es kommt mir so vor, als müssten die Leute, die ein Einkommen haben und mit einem ALG-2-Empfänger zusammen wohnen, für Sex bezahlen. Und wenn sie nicht zahlen wollen, müssen sich nachweisen, dass sie keinen Sex haben. Ist doch verrückt.

Bett, eigenes Zimmer, getrennte Kasse und Konto allein reicht
ja anscheinend nicht.

Nicht? Wurde das schon gesagt?

Viele Grüße
Thea

hi Thea,

Ziemlich abartig das Ganze. Es kommt mir so vor, als müssten
die Leute, die ein Einkommen haben und mit einem
ALG-2-Empfänger zusammen wohnen, für Sex bezahlen.

*lach*

Und wenn
sie nicht zahlen wollen, müssen sich nachweisen, dass sie
keinen Sex haben. Ist doch verrückt.

Oder bürkrotatischer Versuch eine Lösung für ein eigentlich nicht lösbares Problem zu finden, da es wohl kaum eine rechtliche Handhabe gibt in die Schlafzimmer und das Privatleben der Leute zu linsen :wink:

Bett, eigenes Zimmer, getrennte Kasse und Konto allein reicht
ja anscheinend nicht.

Nicht? Wurde das schon gesagt?

Gute Frage. Weiß ich nicht wirklich.
Aber wenn die automatisch nach einem Jahr (habe ich gelesen) von einer Lebenspartnerschaft ausgehen, gehe ich davon aus, dass diese Kriterien dann nicht reichen.

Wollen die den Leuten dann einen Dedektiv hinterher schicken, oder die Nachbarn befragen, ob sie X und Y schon knutschen sahen :wink:

bye

Ziemlich abartig das Ganze. Es kommt mir so vor, als müssten
die Leute, die ein Einkommen haben und mit einem
ALG-2-Empfänger zusammen wohnen, für Sex bezahlen. Und wenn
sie nicht zahlen wollen, müssen sich nachweisen, dass sie
keinen Sex haben. Ist doch verrückt.

Warum soll es denen denn besser gehen als Verheirateten? Bei denen ist es doch auch so, daß der eine für den Sex mit dem anderen den Lebensunterhalt für beide UND für die Kinder erarbeiten muss.

Fragebogen z. Überprüfung eheähnliche Gemeinschaft
Rehi,

habe mal gegoogled (*schäm, hätte ich vor meiner Frage tun sollen, aber das Thema finde ich trotzdem interessant, weil aktuell) und nun folgendes gefunden:

http://www.elo-forum.org/forum/files/fragebogen_ehe_…

was es alles gibt!!

Evtl. reicht dann doch getrenntes Bett und Konto?

Zumal, wegen einigen Urteilen von Sozialgerichten. Die sinngemäß verlangen, dass die Personen auch wirklich bereit sind, finanziell füreinander einzustehen. Dies zu widerlegen gelang auch einem ‚Paar‘, welches bereits 27 J. zusammen lebte.
http://zope1.free.de/sofodo/themen/erwerbslosigkeit/…

Nunja, wie das alles nach der Bewisumkehr aussieht, bleibt letzlich abzuwarten. Die armen Leuts, die mehr als 1 Jahr mit jemandem zusammenleben, und sich aus Gefälligkeit Mal gegenseitig die Wäsche aufhängen, oder Mal zusammen einkaufen und hinterher gemeinsam kochen :wink:

bye

Hi,

Wollen die den Leuten dann einen Dedektiv hinterher schicken,
oder die Nachbarn befragen, ob sie X und Y schon knutschen
sahen :wink:

Passiert leider,tun sie auch, und nicht selten.
Schon krass, wer als IM für die Behörden arbeitet
(selbst schon erlebt, da alleinerziehende H4-Empfängerin)

bye

bye