Alg II: Psych. Gutachten + Arbeits-/Maßnahmezwang?

Hallo!

Ein frohes neues Jahr und ein gesundes wünsche ich allen.
Hoffentlich ist der Beitrag hier richtig.

Person A ist Alg-II–Empfänger und die Sachbearbeiterin hat Person A zum Psychologischen Dienst der Agentur geschickt, um ein Gutachten erstellen zu lassen.
Dort haben die Psychologen festgestellt, dass die Leistungsfähigkeit von Person A nicht nur vorübergehend eingeschränkt ist. In diesem Gutachten haben die Psychologen auch alles sehr gut erklärt und begründet.
Die Empfehlung der Psychologen ist, dass Person A sich einer weiteren Behandlung mit Psychiatern und Psychologen unterziehe.

Person A hat heute von der Sachbearbeiterin eine Vorladung bekommen, sie wolle mit Person A weitere Perspektiven besprechen; der Termin ist in 2 Wochen.

Die Fragen an die Freunde hier sind:
Kann man trotz so eines Gutachtens zu Maßnahmen und Arbeit gezwungen werden?
Wenn man dazu gezwungen wird: Kann man diese Sachen (Maßnahmen und Arbeit) ohne rechtliche Folgen (Kürzung der Leistung, Wegfall der Leistung) ablehnen?

Person A ist in größter Sorge und hofft auf Rat und Hilfe.
Gern auch per E-Mail.

Danke im Voraus.
Perkapt

MOD: Titel Archiv-tauglich gemacht

Hallo

Die Fragen an die Freunde hier sind:
Kann man trotz so eines Gutachtens zu Maßnahmen und Arbeit gezwungen werden?

nichts ist unmöglich :wink:

Wenn man dazu gezwungen wird: Kann man diese Sachen (Maßnahmen und Arbeit) ohne rechtliche Folgen (Kürzung der Leistung, Wegfall der Leistung) ablehnen?

alles ist möglich mit dem gelben Schein :wink:

Person A ist in größter Sorge und hofft auf Rat und Hilfe.
Gern auch per E-Mail.
Danke im Voraus.

büdde

Perkapt

Wallflower

MOD: Titel analog zu Ursprungsposting editiert

Hi,

Dort haben die Psychologen festgestellt, dass die Leistungsfähigkeit von Person A nicht nur vorübergehend eingeschränkt ist.

„Eingeschränkt“ heißt ja nicht, dass die Person 100 % erwerbsunfähig ist.

Die Empfehlung der Psychologen ist, dass Person A sich einer weiteren Behandlung mit Psychiatern und Psychologen unterziehe.

Mich erstaunt es eher, dass diese Person das nicht schon von sich aus in Angriff genommen hat.

Person A hat heute von der Sachbearbeiterin eine Vorladung bekommen, sie wolle mit Person A weitere Perspektiven besprechen; der Termin ist in 2 Wochen.

Das ist schlüssig. Denn da nun keine 100 %-ige Erwerbsfähigkeit besteht, muss geprüft werden, welche Arbeit und in welchem zeitlichen Rahmen künftig noch möglich ist.

Die Fragen an die Freunde hier sind:
Kann man trotz so eines Gutachtens zu Maßnahmen und Arbeit gezwungen werden?

Was heißt „gezwungen“? Ist es nicht normal, im Rahmen seiner Möglichkeiten zu arbeiten, um für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen?

Wenn man dazu gezwungen wird: Kann man diese Sachen (Maßnahmen und Arbeit) ohne rechtliche Folgen (Kürzung der Leistung, Wegfall der Leistung) ablehnen?

Die Person wird sicher zu nichts „gezwungen“, was dem ärztlichen Gutachten entgegensteht.

Person A ist in größter Sorge und hofft auf Rat und Hilfe.

Sorge, was tun, sprich: arbeiten zu müssen???

Gruß,

Anja

P. S.: Dies ist keine Rechtsauskunft. Die Antwort resultiert aus eigenen ähnlichen Erfahrungen.

MOD: Titel analog zu Ursprungsposting editiert

Geht´s noch?
Hallo,

alles ist möglich mit dem gelben Schein :wink:

würdest Du dann bitte der Person A die Sozialleistungen aus eigener Kasse zahlen? Ich bin nicht bereit, Leuten, die krankfeiern, mit meinen monatlichen Sozialabgaben ein bequemes Leben zu finanzieren.

Und ich finde es auch völlig daneben hier derartige Tipps zu geben.

S.J.

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Hallo Steve

mal den Tausch mit dem Fragesteller, vielleicht siehste dann die Welt der Sozialschmarotzer, die es sicherlich auch gibt, mit anderen Augen.

Hallo,

alles ist möglich mit dem gelben Schein :wink:

würdest Du dann bitte der Person A die Sozialleistungen
aus eigener Kasse zahlen? Ich bin nicht
bereit, Leuten, die krankfeiern, mit meinen monatlichen
Sozialabgaben ein bequemes Leben zu finanzieren.

ach so, du hattest ja wohl schon Einsicht in die Akte?? Im übrigen landet man heutzutage schneller als man denken kann bei HartzIV…

Und ich finde es auch völlig daneben hier derartige Tipps zu
geben.

Du solltest mal deine Pauschalvorverurteilungen sein lassen…

S.J.

Wallflower

1 „Gefällt mir“

Nichts begriffen
Hallo,

mal den Tausch mit dem Fragesteller, vielleicht siehste dann
die Welt der Sozialschmarotzer, die es sicherlich auch gibt,
mit anderen Augen.

Du hast offensichtlich nicht begriffen, worum es mir hier geht.

Jeder, der seinen Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten kann, soll unterstützt werden.

Wenn einer Probleme oder Fragen hinsichtlich seiner Unterstützung hat, kann er diese gerne stellen und soll auch vernünftige Antworten erhalten.

Deine Antwort, er soll sich der Problemlösung entziehen, in dem er sich krankschreiben lässt, ist aber wenig hilfreich. Was genau meinst Du, würde eine solche Aktion bringen?

Der Tipp, sich einfach einen „gelben Schein“ zu besorgen ist daher völlig daneben.

Gruß

S.J.

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