Angenommen, es wäre schon der zweite Monat, dass das Geld nicht am letzten des Monats aufm Konto war.
Beim ersten Monat konnte man schon damit rechnen, neue SB und durch die fehlenden Einkommensbescheinigung (der Steuerberater ist nicht der schnellste, die Bescheinigung lag bereits schon 1 Monat bei ihm) wurde der Folgeantrag spät eingereicht. Die Bank drückte ein Auge zu und ließ die abgebuchte Miete, da wo sie ist. Es wurde angenommen dass das kulante Verhalten der Bank auf den Brief zurückzuführen sei, dass das Geld überwiesen wurde.
Weiter angenommen: neuer Monat, gleiches Problem – nur größer. Die ARGE sagt, Geld wäre unterwegs, dies wurde schriftlich mitgegeben. Bei der Bank hieß es aber diesmal; ALG II sei nicht vorschussberechtigt und alles was an Abbuchungen reinkäme, würde storniert werden.
Wie soll man sich Verhalten, wenn ständig das Geld zu spät kommt, der Kühlschrank leer ist (bei Kids) und man Mahngebühren aufgebrummt bekommt, für die man nix kann?
Es besteht mittlerweile große Angst, dass nächsten Monat das gleiche Theater herrscht. Ständig soll man Geld vorstrecken, damit man von der ARGE loskommt, und gerade die schmeißen einem Knüppel zwischen die Beine: wie oben schon erwähnt mit verspäteten Zahlungen. Aber es gibt auch das Phänomen:
Eingliederungsvereinbarung, daraus folgten Bewerbungen; daraus entstanden Kosten. Ein Antrag auf Gewährung von Bewerbungskosten wurde dem Fallmanager Anfang April eingereicht. Bis heute nix passiert; leider kamen bisher auch keine Bewerbungen zurück, von denen man Mappe, Foto etc. wieder nutzen könnte. Aber man soll ja schön fleißig weiter Geld ausgeben, was nicht da ist.
Nun soll ab Juni eine Weiterbildung stattfinden, die ARGE ist aber nicht bereit, die medizinische Untersuchung zu bezahlen.
Es fällt einem da ehrlich gesagt schwer, denen bei der ARGE zu glauben, dass die einen von der „Straße“ haben wollen.