Ich bin seit kurzem fertig mit meiner Diplomarbeit (Informatik-Uni).
Ich wollte mich so langsam anfangen irgendwo zu bewerben.
Ich habe gehört, dass man durch den JobCenter für Akademiker (ist ja im Grunde Arbeitsamt, oder sehe ich es falsch?) auch Jobangebote bekommt, bzw. vermittelt werden kann. Hat jemand damit schon Erfahrung? Kann man so genauso gut einen „guten“ Job finden, als wenn man auf diversen Internet-Jobbörsen sucht?
Kann mir vielleicht jemand auch paar „gute“ Internet-Jobbörsen empfehlen, mit den er schon gute Erfahrung gemacht hat!?! Es gibt ja hunderte und man verliert oft den Überblick
Ich habe in Kürze einen Termin bei der Agentur für Arbeit, da ich auch noch keine Beschäftigung für die Zeit nach dem Studium gefunden habe. Habe mich telefonisch arbeitssuchend gemeldet, dort wurde mir gleich gesagt, dass für mich nicht die nächstgelegene Agentur für Arbeit zuständig sei sondern die in der nächsten Großstadt, ich sei schließlich „Hochschulkunde“. Habe mich im Internet schlau gemacht und tatsächlich gefunden, dass es dort ein „Hochschulteam“ gibt, diese Leute scheinen zuständig für die Vermittlung von Hochschulabsolventen. Allerdings kann es dauern, bis du dort einen Termin bekommst und ob sie dir wirklich helfen können, weiß ich leider auch noch nicht.
Zu den Online-Stellenbörsen: du wirst sicher schnell merken, dass sich ziemlich viel auch wiederholt. Wenn ein Unternehmen die Veröffentlichung seines Angebots im Internet plant, macht es dies oft nicht selbst über die betreffende Seite sondern beauftragt Agenturen. Diese bieten Pakte an, z.B. die Veröffentlichung in 10 verschiedenen Stellenbörsen. Oft auch abgestimmt auf die einzelnen Berufe, da es auch Seiten speziell für Ingenieure oder aber Finanzexperten gibt.
gute Jobs gehen nicht über das Arbeitsamt weg, sondern durch die Anzeigen in den großen Zeitungen, Fachzeitschriften und Online-Stellenmärkten, sowie nicht zuletzt auch durch gute Beziehungen. Und die sollte man natürlich rechtzeitig aufbauen. Also zunächst mal überlegen, wen man so kennt (z.B. aus Praktika, persönlichem Umfeld, …). Und was mal leider an keiner Uni lernt ist, dass man möglichst frühzetig einen strategischen Aufbau entsprechender Beziehungen z.B. durch Ferienjobs, Veranstaltungen, Verbände, Communities… betreiben sollte, und wie dies funktioniert.
Keine der Stellen auf denen ich mal gearbeitet habe, sind dem Arbeitsamt überhaupt jemals als vakant zur Kenntnis gekommen. Das lief immer über die anderen oben genannten Wege.