Da ja nur die Leute in der Arbeitslosenstatistik veröffentlicht werden, die ALG I erhalten und nicht in einer Maßnahme stecken würde es mich mal interessieren, wie viele nun wirklich auf der Straße sitzen.
Grüße Alex
Hallo
Ich glaube nicht, daß man das tatsächlich konkret beziffern kann. Lies dazu mal:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hintergrundarbei…
Übrigens bleibt bei der Diskussion in der Regel unberücksichtigt, daß es eine nichtunerhebliche Zahl an Personen gibt, die gemeldet sind, aber nicht arbeiten wollen. Die müsste man dann ehrlicherweise auch wieder abziehen. Auch hier ist die Dunkelziffer groß.
Gruß,
LeoLo
Wer googelt findet das:
Hallo,
eine der bewährten Methoden die Arbeitslosenzahlen zu drücken ist die Arbeitslosen auf einen Fortbildungskurs zu schicken.
Ob der für den AL geeignet ist oder nicht ist unwichtig.
So weiß ich z.B. von einem dipl. Betriebswirt den man auf einen Grundkurs für Buchhaltung schickte. Der wusste mehr als der Lehrer.
Causa
Hallo
So weiß ich z.B. von einem dipl. Betriebswirt den man auf
einen Grundkurs für Buchhaltung schickte. Der wusste mehr als
der Lehrer.
Wenn er so pfiffig ist, warum war er dann arbeitslos?
Gruß,
LeoLo
Hallo,
seit wann ist Klugheit oder Wissen eine Garantie für Arbeit?
Causa
Hallo LeoLo,
da urteilst Du voreilig.
Ich kenne folgenden Fall:
jemand arbeitet in der Computerbranche und führt Schulungen durch. Die/Der Jemand wurde nicht durch mangelnde Leistung arbeitslos, sondern weil Kunden schlicht nicht gezahlt haben, aufgrund des finanziellen Engpasses traten auch Probleme zwischen den Geschäftsführern auf. Kurz die Fa. ging pleite.
Das AA (ja damals hieß es noch so) wollte die/den Jemand genau in solche Schulungen schicken, die sie/er seit Jahren im Auftrag des AA geleitet hat.
Nach einigen Diskussionen wurde dann auf Sanktionen bei Nichtteilnahme verzichtet.
Wenn der Sachbearbeiter stur ist, sieht´s schlecht aus.
Gruß Volker
Hallo Causa
Du hast doch damit angefangen, mit langweiligen und stupiden Cliches um dich zu werfen. Also beschwer dich jetzt nicht.
Übliches Strickmuster:
1. Übliches plakatives Thesen-Spektakel im Boulevard-Pressen-Stil
„eine der bewährten Methoden die Arbeitslosenzahlen zu drücken ist die Arbeitslosen auf einen Fortbildungskurs zu schicken.“
2. infame pauschal-Diskrminierung von Fallmanagern, mit der man auf der Straße aber immer Beifall erntet:
Ob der für den AL geeignet ist oder nicht ist unwichtig.
3. Belegen der obigen haarsträubenden „hab-ich-mal-gehört-oder-gelesen-These“ durch Nennung EINES individuellen Beispiels, dessen Hintergrund niemand kennt
So weiß ich z.B. von einem dipl. Betriebswirt den man auf einen Grundkurs für Buchhaltung schickte. Der wusste mehr als der Lehrer.
Causa, damit kannst Du vielleicht deine Stammtischkollegen beeindrucken, auf Kosten anderer Beifall erhaschen oder Dir einfach im Spiegel selber gefallen. Unter’m Strich ist das aber übelstes Cliché-Denken und Diffamierung unzähliger gewissenhaft arbeitender Fallmanager und hat mit der Realität nichts zu tun. Wir brauchen nicht lange darüber streiten, ob die Maßnahmekultur bei der AfA oder ARGE perfekt ist. Ganz bestimmt nicht. Da gäbe es vieles zu überarbeiten. Aber einfach alle Sachbearbeiter da an die Wand zu stellen und hier plump zu suggerieren, daß denen die Schicksale der Arbeistlosen am Ar… vorbei gehen, ist meiner Meinung nach unter aller Sau!!!
Bemitleiden wir aber für Dich gemeinsam den armen hochdekorierten Betriebswirt der während des ALG 1- Bezuges auf eine Schulung muß, die fachlich unter seiner Würde ist. Ein Eklat! Stimmen wir gemeinsam ein in das Klagelied über die Tatenlosigkeit der Agentur für Arbeit. Das ist auch gut so: Denn wenn man den Schuldigen woanders gefunden hat, muß man wenigstens nicht mehr bei sich selbst suchen.
Gruß,
LeoLo
P.S. Und nebenbei: ein guter Diplom-Betriebswirt ist eine STÄNDIG GESUCHTE Fachkraft. Und vielleicht war der Lehrer auf den ersten Blick nicht so schlau wie der Schüler. Der Lehrer war aber schlau genug, irgendetwas zu machen, um so auf der richtigen Seite des Tisches zu sitzen. „Schläue“ kann eben ganz unterschiedlich aussehen.
Hallo Volker
da urteilst Du voreilig.
Mit Verlaub. Mein Urteil stand noch aus. Bisher hatte ich nur gefragt
Übrigens ging es bei der Nachfrage gar nicht darum, warum er arbeitslose WURDE, sondern warum er es BLIEB.
Ich kenne folgenden Fall:
Volker, sei mir nicht böse, ohne auf „deinen“ Fall einzugehen. Ich kenne ABERHUNDERTE bis TAUSENDE von Fällen aus ganz unterschiedlichen beruflichen Bereichen und unterschiedlichen Facetten. (Nein, ich arbeite nicht bei der AfA.) Und ich kenne auch Fälle, die absolut haarsträubend waren. Ich kenne auch unsinnige Zuweisungen, wie die eines Betriebswirtes zum Grundkurs Buchhaltung. Es bestreitet niemand, daß es solche Fälle gibt. Ich kenne aber auch demgegenüber UNZÄHLIGE sinnvolle Zuweisungen in Maßnahmen oder Projekte. Und, tut mir leid, wenn ich mich gerade nicht bremsen kann (
), es bringt mich absolut auf die Palme, wenn Leute wie „Causa“ da mit Strassen-Halbwissen polemisch um die Ecke rauschen und einen Einzelfall dazu nutzen, um die komplete AfA in Mißkredit zu bringen.
Nach einigen Diskussionen wurde dann auf Sanktionen bei
Nichtteilnahme verzichtet.
Das zeigt doch aber, daß mit ein wenig Selbstbewußtsein sogar bei der oft schwerfälligen AfA Argumente zu Bewegung in die richtige Richtung führen können.
Wenn der Sachbearbeiter stur ist, sieht´s schlecht aus.
Volker, wenn der Alose stur ist, auch. Es gibt immer zwei Seiten. Und dem ein oder anderen Alosen tat die Zuweisung in eine völlig bescheuerte Maßnahme ganz gut, weil ihm das dann wirklich zu blöd war und er dann doch lieber arbeiten gehen wollte (oder sich endlich anmelden ließ
))).
Gruß,
LeoLo
Hallo LeoLo,
da hab ich voreilig geschrieben, Entschuldigung.
Gruß Volker