Das dumme... wir werden es wohl brauchen

Von: , Frage gestellt am Mi, 3. Jan 2007

Tach Community,

ich krieg Angst.
Schon lange arbeite ich nun auf Linux.
Wird ja auch immer bunter und die Betriebssysteme gleichen sich immer mehr... Apple eingeschlossen.
Dennoch habe ich Applikationen auf die ich leider nicht verzichten
kann. Ich brauche also immer noch ein Windows.
Ich erinnere mich noch gut... Als XP in die Laeden kam. Das Teufelszeug.
keiner wollts haben...aber alle habens "gekauft"... oder erworben.. wie auch immer.
Sogar ich habe mich nach 2 Jahren XP Zeitalter von meinem win2000 getrennt. Im Prinzip kann ich mit den bugs leben... und bin fuer das wofuer ich es brauche zufrieden.

jetzt kommt eine horrormeldung nach der anderen.
DRM geht mir schon im MP3sektor heftig auf den senkel.
nicht weil ich mir illegal ziehe... nicht mal das mache ich...
sondern, weil ich bevormundet werde... ich kann ohne, dass ich geltendes recht verletze nicht das mit meinem "eigentum" tun...was ich will... das aergert mich...
und jettz kommt nach und nach immer mehr schindluder ueber das neue OS zutage....

wenn ich also vista "betreiben" moechte... dann muss ich mir eignetlich komplett neue hardware kaufen. nicht nur das (wie ich finde) viel zu teure betriebssystem... sondern die komplette high-end hardware auch noch...

dann ists doch eignetlich AUS mit den office-PCs.

wie auch immer.

wie ist eure einschaetzung...
ich glaube es wird so gehen wie es schon mit xp ging...
alle werden es haben wollen... die verbreitung wird nur laenger dauern... da die hardware / softwarehersteller mit den neuen treibern zoegern oder zurueckhaltung ueben werden... denke ich mal...

also... wie siehts aus... vista 2009 ?
oder ist das jetzt die grosse linux chance?

ich hol mir jetzt erstmal meinen angsteimer zum kotzen.

prost

Pixel
weil

6 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 3 Stunden 2 hilfreich
    Re: Das dumme... wir werden es wohl brauchen

    Hi, Ich erinnere mich noch gut... Als XP in die Laeden kam. Das
    Teufelszeug.
    keiner wollts haben...aber alle habens "gekauft"... oder
    erworben.. wie auch immer.
    Das war schon bei Windows 95 so. Was wurde da alles an die Wand gemalt. Ich hab's damals noch im Fido-Net mitbekommen. Sogar ich habe mich nach 2 Jahren XP Zeitalter von meinem
    win2000 getrennt. Im Prinzip kann ich mit den bugs leben...
    und bin fuer das wofuer ich es brauche zufrieden.
    Na, ist doch prima. jetzt kommt eine horrormeldung nach der anderen.
    DRM geht mir schon im MP3sektor heftig auf den senkel.
    nicht weil ich mir illegal ziehe... nicht mal das mache ich...
    sondern, weil ich bevormundet werde... ich kann ohne, dass ich
    geltendes recht verletze nicht das mit meinem "eigentum"
    tun...was ich will... das aergert mich...
    Weil viele - sehr viele - andere getauscht haben wie die Weltmeister, ist es zu dem relativ rigorosen DRM gekommen. Die Musikindustrie wollte und will sich schützen, was ich verstehen kann, obwohl auch ich die Mittel keinesfalls gutheiße.
    DRM ist also keinesfalls eine Erfindung von Microsoft. und jettz kommt nach und nach immer mehr schindluder ueber das
    neue OS zutage....
    Wobei man da aber immer nachsehen muss, von wem die "Infos" kommen. Grundsätzlich sollte man diesbezüglichen pinguinverseuchten News nicht unbedingt vertrauen. Zudem finden es viele ausgesprochen chic, dem Riesen in Redmond ans Bein zu pinkeln.
    Na ja, jedem das Seine. wenn ich also vista "betreiben" moechte... dann muss ich mir
    eignetlich komplett neue hardware kaufen.
    Ich kenne deine Hardware nicht, aber auch in diesem Bereich werden viele Horrormeldungen verbreitet. Was für einen Rechner hast du denn? nicht nur das (wie
    ich finde) viel zu teure betriebssystem...
    Viel zu teuer?
    Die Home-Basic-Version bekommst du als SB-(Systembuilder-)Version für unter 100 Euro, die Top-Version Ultimate für unter 200 Euro.
    Wenn ich das mit den XP-Preisen vergleiche, liegt Vista etwa gleichauf. Ich habe mir XP direkt am Anfang für rund 250 DM (also etwa 120 Euro) 2001 gekauft und nutze es heute noch. Zwischendurch gab's das SP2 und alle sonstigen Patches und Updates kostenlos. Wenn ich XP also, sagen wir 6 Jahre lang nutze, kostet mich der Spaß 20 Euro pro Jahr, also 1.67 Euro pro Monat...
    Was kostet heute ein Spiel? Vielleicht so um die 40 Euro? Wie lange spielt man es? Was ist mit den Hardwareanforderungen moderner Spiele im Grafikbereich? Wie lange hält eine entsprechende Grafikkarte vor?
    Oder was kostet Software denn so allgemein? Alle diese netten Programme zur Grafikbearbeitung von Corel (Paint Shop) oder Ulead kosten ca. 100 Euro, also nur vernachlässigbar weniger als ein XP oder Vista. sondern die
    komplette high-end hardware auch noch...
    Du brauchst für Vista keine High-End-Hardware, wobei es natürlich auch darauf ankommt, wie man diese definiert.
    Für aktuelle Spiele brauchst viel high-endigere Hardware. dann ists doch eignetlich AUS mit den office-PCs.
    Die meisten Vistas werden ohnehin vorinstalliert auf neuen Rechnern gekauft werden. wie auch immer.

    wie ist eure einschaetzung...
    Neine steht oben. ich glaube es wird so gehen wie es schon mit xp ging...
    alle werden es haben wollen...
    Klar. die verbreitung wird nur
    laenger dauern... da die hardware / softwarehersteller mit den
    neuen treibern zoegern oder zurueckhaltung ueben werden...
    denke ich mal...
    Warum sollten sie? Dasselbe Märchen hat doch schon bei XP nicht gestimmt.
    also... wie siehts aus... vista 2009 ?
    oder ist das jetzt die grosse linux chance?
    Eher nicht, trotz der massiven Pinguin-Propaganda. ich hol mir jetzt erstmal meinen angsteimer zum kotzen.
    Gut brech. :-) prost
    Dito.

    Viele Grüße
    WoDi

  2. Antwort von nach 4 Stunden 1 hilfreich
    Re: Das dumme... wir werden es wohl brauchen

    oder ist das jetzt die grosse linux chance?

    Pixel
    Klar! Linux ist das Betriebssystem der Zukunft, und das schon seit 30
    Jahren.

  3. Antwort von nach 14 Stunden 0 hilfreich
    Re: Nicht wirklich. Ein paar Tipps...

    Hi,

    Du könntest Vista sicher auch auf einem 2 Jahre alten PC laufen lassen. Natürlich nur, wenn Du so ziemlich jedes Grafik-Feature ausschaltest, und dann auch nicht gerade mit "arbeitsfreundlicher" Geschwindigkeit. So viel sei der Fairness halber gesagt. Allerdings erfüllt mein PC, auf dem WinXP noch prima läuft, gerade mal die Minimal-Hardwareanforderungen von Vista. D.h. Vista kann man installieren - aber mit dem Arbeiten wird man keine Freude haben.
    Insofern ist Dein Argument mit dem Hardwarekauf sehr berechtigt. Ich werde den Teufel tun und mir wegen einer neuen Windows Version einen neuen PC kaufen; zumal Linux mit ähnlichen (und teils besseren) 3D-Grafikfeatures auf meiner "alten" Kiste erstklassig läuft.

    Die Frage ist, wie sehr beugt man sein Arbeitsverhalten, sein Konsumverhalten und seine Qualitätsansprüche einem Quasi-Monopolisten? Bei mir ist seit Vista seit 10 Jahren erstmalig die Toleranzschwelle überschritten. D.h. für mich steht der Umstieg auf Linux (Ubuntu) fest, und erste Versuche mit dem neuen Betriebssystem haben mich durchwegs positiv überrascht.

    Das alte Software-Argument ("für Linux gibt's diese und jene Anwendung nicht") zieht inzwischen eigentlich auch nicht mehr. Das Portfolio an richtig guten Open Source-Anwendungen ist in den letzten Jahren immens gewachsen. Man muss sich nur mal ein bisschen nach Alternativen umsehen, und dabei geistig flexibel sein. In Extremfällen, in welchen es wirklich keinen vernünftigen Ersatz unter Linux gibt (z.B. Adobe Photoshop [und bitte vergleicht den nicht mit Gimp!]), gibt es ebenfalls Lösungen: Man kann die meisten Windows-Anwendungen auch unter Linux laufen lassen, und zwar sogar mit besserer Performance, weil es keine Emulation ist.

    Ich mache das so:
    Ich ersetze nach und nach alle proprietären Windows-Anwendungen durch Open Source Software, die sowohl unter Windows als auch unter Linux läuft (z.B. MS Office -> Open Office, Outlook -> Thunderbird, IE -> Opera, Password Tracker -> KeePass etc.). So gewöhne ich mich erstmal im Hinblick auf die Anwendungen um. Wenn ich da soweit bin, installiere ich mir Ubuntu Linux. Die Installation von Ubuntu lief übrigens auf meinem Notebook völlig ohne Komplikationen.

    Fehlt Dir auf Linux mal ein Treiber (was unter Windows ja genauso passiert, wenn Du brandneue Hardware verwendest), hast Du sogar Vorteile im Vergleich zu Windows: Kein ewiges Rumgesuche auf Herstellerseiten mehr. Mit einem einfachen Befehl kann der passende Treiber aus einem zentralen Repository geladen und installiert werden. Komfortabler geht's nicht.

    Also: Keine Angst! Der Umstieg ist leicher, als die meisten Leute befürchten. Die Vorteile liegen auf der Hand:
    - Geringere bis keine Lizenzkosten (dank GNU)
    - Bessere Leistungsfähigkeit (auch auf älterer Hardware)
    - Bessere Qualität (weil MS es nicht schafft, endlich mal von dem alten Abwärtskompatibel-zu-Win95-Gefrickel Abstand zu nehmen; ich kriege das Kotzen, wenn ich die Registry und ähnlichen Pfusch bei Vista immer noch sehe)
    - Für Idealisten: Du unterstützt dadurch eine gute Sache und machst Dich nicht abhängig von einer Softwarefirma, die mit allen Mitteln den Markt kontrollieren will.

    Ciao,
    Andreas

    • Antwort von nach 14 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Nicht wirklich. Ein paar Tipps...

      hi,

      ich habe kubuntu parallel laufen.
      ich arbeite ausschliesslich mit linux.
      allerdings...
      musikmachen... geht nur mit windoof. :-(
      ebenso die photoshop geschichte.
      gimp ist wirklich kein vergleich ...

      ich geb dir also recht. das ist genau meine vorstellung.
      nur kann ichs aufgrund der zwingenden verbindung zu windoof
      nicht 100%ig realisieren. :-(

      bei mir laufen beide OS auf einem system...

      grusz

      Pixel

      • Antwort von nach 16 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Nicht wirklich. Ein paar Tipps...

        Hallo,

        Photoshop unter Linux ist wirklich kein Problem. Dafür gibt es WINE. Und wenn man es ganz komfortabel und ohne Gebastel will, schau Dir mal Codeweavers CrossOver an:
        http://www.codeweavers.com/

        Damit läuft Photoshop unter Linux mindestens genauso gut, wie unter Windows.

        Grüße,
        Andreas [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  4. Antwort von nach 15 Stunden 0 hilfreich
    Re: Das dumme... wir werden es wohl brauchen

    Tach Pixel Ich erinnere mich noch gut... Als XP in die Laeden kam.
    Das Teufelszeug.
    Ich erinnere mich noch an die Zeiten als es einen Vertrag zwischen MS und IBM gab, nach welchem gemeinsam ein BS mit Namen OS/2 entwickelt werden sollte und MS vertragsbrüchig wurde, in dem sie die Oberfläche und ihre Funktionalität in ein Plagiat namens Windows implementierten. Damals sprach übrigens noch niemand ernsthaft von Linux. Nur ein BG äuserte gegenüber den Pressevertretern aus aller Welt nach Einführung eines ständig abstürzenden Windows: "Programmiert doch euch selbst ein Betriebssystem!" Sogar ich habe mich nach 2 Jahren XP Zeitalter von meinem
    win2000 getrennt. Im Prinzip kann ich mit den bugs leben...
    und bin fuer das wofuer ich es brauche zufrieden.
    Zu diesem Zeitpunkt begann KDE und Gnome ohne Abstürze zu funktionieren und das freie Wine war gerade erst geboren. Allein an Letzterem arbeiten täglich mehr als 300 Coder freiwillig ohne einen einzigen roten Heller dafür zu bekommen.

    Mittlerweile gibt es für alle Officeanwendungen ein Äquivalent und für die meisten Applikationen eine Entsprechung. Wo es noch ein bissl habert ist aus meiner Sicht das Bereich der Moviebearbeitung und eine effektive Verwaltung von Webprojekten. Irgendwann in den nächsten Monaten werden diese Branchen es auch checken. Wenn einer den Anfang gemacht hat, dann gehts meist sehr schnell. nicht weil ich mir illegal ziehe... nicht mal das mache ich...
    sondern, weil ich bevormundet werde... ich kann ohne, dass ich
    geltendes recht verletze nicht das mit meinem "eigentum"
    tun...was ich will... das aergert mich...
    Genau so ist es. Wir sind erwachsene und mündige Bürger der BRD. Wenn ein amerikanischer Unternehmer sich in meine persönlichen Angelegenheiten einmischt und digidalen Weltgendarm spielen will, dann sollten wir ihm seine Grenzen zeigen.

    Überall in der Welt wird seit Jahrtausenden Musik gespielt, werden Lieder geträllert, auch wenn sie von diesen Musikern und Sängern nicht "erfunden" wurden. Seit vielen Jahrzenten gibt es private Mitschnitte und Kopien dieser Musik und auf einmal sind sie angeblich alle illegal und schmälern die Einnahmen ganzer Industriezweige. Ja, bringen diese sogar an den Rand des Ruins.

    Das ist doch völlig absurd. Diese Industrie entstand nicht aus der Musik oder den anderen Medien, sondern aus einem süchtig machenden Geruch von Geld. Das dann Trittbrettfahrer auch ihr Schäfchen ins Trockene bringen wollen, entspricht der Lebensmaxime des einfachen Kapitalismus. wenn ich also vista "betreiben" moechte... dann muss ich mir
    eignetlich komplett neue hardware kaufen. nicht nur das (wie
    ich finde) viel zu teure betriebssystem... sondern die
    komplette high-end hardware auch noch...
    Ja, es wird vermutlich zukünftig für M$-Software eine ebensolche Kompatibilitätsliste geben, wie für Linux. Nur mit dem Unterschied, das die Bewegründe dafür völlig unterschiedlich sind. In der M$-Liste wird genannt, welche Hersteller für Hardware die Signatur ihrer Treiber schon bezahlt haben. Inkompatibel werden diejenigen sein, welche das Amen von M$ noch nicht durch einen Einwurf in den Klingelkasten bezahlten. dann ists doch eignetlich AUS mit den office-PCs.
    Zumindest wirst du zukünftig sehr genau abwägen müssen, ob ein PC mit Hardware für Windows überhaupt notwendig ist. Vermutlich wird dies die Sternstunde des Versandhandels werden oder der örtliche Fachhandel passt sich dieser Entwicklung an. Das wird aber wiederum kaum möglich sein, denn mit Linuxern ist selten ein gutes Geschäft zu machen. also... wie siehts aus... vista 2009 ?
    oder ist das jetzt die grosse linux chance?
    Mal so gesagt:
    Die Entwicklung von Linux geht wesentlich rasanter und dynamischer von statten als die von Windows incl. seiner Applikationen, obwohl die Beweggründe für die Coder völlig andere sind. Zudem muß ich schon heute um ein XP mit einem Ausstattungsgrad wie eine Linuxdistribution zu besitzen, ein paar Hunderter zusätzlich auf den Ladentisch legen. Warten wir also ab, wie in ein paar Jahren über Linux gesprochen wird ;-) Sicherer ist Linux allemal, auch wenn hie und da Mal ein Löchlein auftaucht, welches dann von einigen Softwareverkäufern als Aufhänger benutzt wird und jede Sachlichkeit vermissen lässt. ich hol mir jetzt erstmal meinen angsteimer zum kotzen.
    Ein Glas klares Wasser aus einer OpenSource hat bisher noch niemanden geschadet und bis jetzt jeden Magen beruhigt. prost
    der hinterwäldler

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