fahrlässig

Von: , Frage gestellt am Di, 30. Jan 2007

Hallo,

wenn man bedenkt, dass jetzt (und auch schon früher) jede Menge Hacker am PC sitzen, um Windows Vista auszuhebeln...

Andererseits scheinen die Microsofties ja nichts gelernt zu haben. Wenn man der Internetseite einer großen PC-Zeitschrift glauben darf, dann haben die *** alle Vista-Versionen auf eine DVD gepackt, und je nach Produktschlüssel wird dann die, für die man bezahlt hat, aktiviert.

Wir könnten ja nun Wetten abschliessen, wie lange es dauert, bis die Schlüssel im Internet auftauchen, mit denen man aus Basic ein Professionell macht. Ich denke, keine sechs Monate.

Na ja, ist ja deren Geld, was die verlieren. Ich halte das für grob fahrlässig.

Gruss

Andreas

12 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 1 hilfreich
    Re: fahrlässig

    Hi

    Zu Deinem ganzen Text möchte ich mich gar nicht gross äussern, aber eine Frage habe ich:

    Mach mir/uns einen Vorschlag wie man dies 100% verhindern kann.
    Bzw. wenn Du diese Lösung hast, dann würde ich am besten gleich ein Patent drauf anmelden und Du bist innert kürzester Zeit reicher als Du es Dir vorstellen kannst...

    Es war, ist und wir immer ein Wettrennen zwischen den Herstellern und den Crackern sein...

    Gruss
    Chris

    PS:
    Erstens ist es schon SEHR lange bekannt, dass alle Windows-Versionen auf einer DVD sind - ist auch bei den MSDN-Versionen nicht anders.
    Zweitens gibt es schon SEHR lange gecrackte Versionen im Internet - nur weil es die Zeitschriften nicht berichten heisst dies nicht, dass es keine solchen Quellen gibt... und nein, ich habe keine illegale Version. Ich arbeite zur Zeit noch (bzw. wieder) mit einem legalen XP Pro und habe auf einem Notebook testweise die MSDN-Version von Vista installiert. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
      Re^2: fahrlässig

      Hallo Christian, Mach mir/uns einen Vorschlag wie man dies 100% verhindern
      kann.
      Bzw. wenn Du diese Lösung hast, dann würde ich am besten
      gleich ein Patent drauf anmelden und Du bist innert kürzester
      Zeit reicher als Du es Dir vorstellen kannst...
      einen Key, der nicht zu knacken ist? Bei notwendiger Registrierung? Ne, das ist so simpel, damit verdient IMHO Keiner auch nur einen Euro. Es war, ist und wird immer ein Wettrennen zwischen den
      Herstellern und den Crackern sein...
      Das glaube ich nicht. Das könnte ich ja sogar. Open source natürlich.
      Das ist nicht schwer zu programmieren, man muss es nur wollen. :-)

      Gruß, Rainer

      • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
        Re^3: fahrlässig

        Rainer:
        Bevor ich mich gross dazu äussere... war das jetzt Ironie oder ernst?

        Gruss
        Chris [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

        • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: fahrlässig

          Hi Chris, Bevor ich mich gross dazu äussere... war das jetzt Ironie oder
          ernst?
          das war natürlich mein Ernst. Bei einer Zahlen-Buchstabenkombination kann man leicht 32 verschiedene Zeichen verwenden, macht 5 Bit. Bei 5 Zeichen / Kolonne sind das 25 Bit, rund 32 Millionen Varianten. Davon gibt es fünf.

          Es ist nicht schwer einen Algorithmus zu schreiben, der aus den ersten Zeichen unter Verwendung eines (natürlich geheimen) Passwortes die anderen Zeichen errechnet, ohne daß man zurückrechnen kann.

          Um allein 10 Zeichen richtig zu haben braucht man dann schon 32 Millionen Versuche, oder den Dongle der Maschine, die den Code auf die Zertifikate schreibt. Bei 25 Zeichen ist das nicht mehr zu knacken, das glaube ich einfach nicht.

          Gruß, Rainer

          • Antwort von nach 18 Stunden 0 hilfreich
            Re^5: fahrlässig

            Um allein 10 Zeichen richtig zu haben braucht man dann schon
            32 Millionen Versuche, oder den Dongle der Maschine, die den
            Code auf die Zertifikate schreibt. Bei 25 Zeichen ist das
            nicht mehr zu knacken, das glaube ich einfach nicht.

            Hi Rainer,
            lese ich da gerade "Dongle" ?
            Da war doch mal was in der Computer-Steinzeit *g*.

            Wer es nicht mehr kennt: Dongle musste extra auf Schnittstelle gesteckt werden, damit Programm überhaupt funktionierte.
            Nicht lange nach erscheinen existierten schon Progs, die der Software einen Dongle vorspielten.. und aus war es mit der "Sicherheit" *lach*

            Diese Art Dongle meintest du aber wohl nicht.

            Habe aber mal eine KHK-Software (PC-Kaufmann) gehabt, die bei jedem Kpoierversuch eine eindere Seriennummer generierte. Mit der Original-Nr. konnte man dann nichts mehr anfangen.
            .. naja.. bis entsprechend gute Kopierprogramme herauskamen, deren Vertrieb heute nicht mehr erlaubt ist...
            Da damals noch das Recht auf Sicherheitskopien bestand und ich Sicherheitskopien für meine Firma ziehen musste (Softwarewert damals umgerechnet ca. 1000€)war es ja nicht illegal.

            Gruß
            BJ

            • Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
              Re^6: fahrlässig

              Hi BJ, lese ich da gerade "Dongle" ?
              Da war doch mal was in der Computer-Steinzeit *g*.
              so ewig ist 2006 nun auch noch nicht her. Wer es nicht mehr kennt: Dongle musste extra auf Schnittstelle
              gesteckt werden, damit Programm überhaupt funktionierte.
              Nicht lange nach erscheinen existierten schon Progs, die der
              Software einen Dongle vorspielten.. und aus war es mit der
              "Sicherheit" *lach*

              Diese Art Dongle meintest du aber wohl nicht.
              Doch. :-) Die Dinger benötigen heute keine eigene Schnittstelle mehr, kommen an den USB. Ich habe so etwas an den PCs, mit denen unsere Waagen gesteuert werden, ( http://www.bizerba.com/de/_go/cwm10000.html ) dem Eichamt ist das sicher genug.

              Gruß, Rainer

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^6: fahrlässig

              Hi BJ, Da war doch mal was in der Computer-Steinzeit *g*.

              Das gibts auch heute noch. Vector-Works läuft nicht ohne Dongle.
              Dafür muss es nicht aktiviert werden. Der Dongle ist die Lizenz.
              Ich finde das auch recht umständlich. Vor allem wenn man den Dongle verspielt ;-)
              Neue werden nämlich nicht ausgegeben.
              Und so eine Software kostet schon ein wenig.

              Gruss Sebastian

        • Antwort von nach 7 Stunden 0 hilfreich
          Beispiel

          Hi Chris, Bevor ich mich gross dazu äussere... war das jetzt Ironie oder
          ernst?
          ich habe mal ein Beispielprogramm gebastelt, so ähnlich könnte so etwas aussehen. Das ist nichts großes, aber knacken kann ich mir trotzdem nicht gut vorstellen. :-)

          http://www.win-home.de/Keygenerator.zip

          Gruß, Rainer

          PS: Das ist bereits der zweite Versuch, ich habe mich doch glatt selbst ausgetrickst.

  2. Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
    Re: fahrlässig

    Moien wenn man bedenkt, dass jetzt (und auch schon früher) jede
    Menge Hacker am PC sitzen, um Windows Vista auszuhebeln...
    Und wie lange die schon vor XP geschwitzt haben ... Andererseits scheinen die Microsofties ja nichts gelernt zu
    haben. Wenn man der Internetseite einer großen PC-Zeitschrift
    glauben darf, dann haben die *** alle Vista-Versionen auf eine
    DVD gepackt, und je nach Produktschlüssel wird dann die, für
    die man bezahlt hat, aktiviert.
    Bekannt seit langer Zeit. Lass mich raten: Zeitung aus dem Springerverlag ? Wir könnten ja nun Wetten abschliessen, wie lange es dauert,
    bis die Schlüssel im Internet auftauchen, mit denen man aus
    Basic ein Professionell macht.
    Die Ultimate mit passendem, gehacktem Lizenzserver geistert seit etwa 4-5 Wochen in gnutella rum. Ich denke, keine sechs Monate.
    Ich denke die Überprüfung alle 180 Tage wird das Hacken diesmal wesentlich komplexer machen als bei den Vorgängern. Gegen die gehackten Lizenzserver kann man z.B. sehr einfach vorgehen. Das Protokol (in einem Update für IE ?) heimlich einen leichten Deut ändern reicht völlig.

    cu



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