Hi Fred
Auf der ersten Sata-Festplatte habe ich jeweils auf eine
Partition Windows 2003 Server SP2 und Windows Vista Business
installiert. Lief ohne Probleme. Dann habe ich die
IDE-Festplatte ausgebaut (nur Daten drauf) und seit dem
starten weder Windows Vista noch Windows 2003 Server. Es kommt
direkt die Meldung NTLDR fehlt. STRG + ALT + ENTF zum
Neustarten.
Es gibt mehrere Möglichkeiten:
Zum Einen, dass Windows die IDE-Platte als erste Platte
genommen hat und auf dieser alle Startdateien gespeichert hat.
Nachdem die Platte entfernt wurde, sind diese Startdateien
natürlich weg. Diese sind normal im Root, also auf C:\
Das kommt daher, dass man Windows seit win2k zwar generell auf
jeder gewünschten Partition installieren kann, die
Startdateien jedoch trotzdem auf die erste aktive partition
geschrieben werden. (Beschwerden an MS
)
stimmt
Eine andere Möglichkeit ist der Bootmanager. Entfernst du eine
Festplatte, dann ändert sich die Reihenfolge der Platten und
der Bootmanager findet die richtige Festplatte ev. nicht mehr,
da diese im Bootmanager fix angeführt ist. Das könnte man
händisch ändern, wenn du die Möglichkeit hast die boot.ini zu
bearbeiten.
das wäre nur relevant, wenn, wie ich auch schon geschrieben habe, die IDE-Platte als 1. Platte gesehen wird. Und dann nutz eine Editierung der boot.ini nur was in Kombination mit dem Kopieren der Startdateien auf die dann 1. Sata-Platte
Boot.ini sieht ca so aus:
[boot loader]
timeout=30
default=multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS
[operating systems]
multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS=„Microsoft Windows
XP Professional“ /noexecute=optin /fastdetect
Bei dir wird bei Multiboot natürlich mehr drin stehen. Du
musst nun darauf achten auf welcher disk dein Win ist.
„disk(0)“ steht für die erste platte, disk(1) für die zweite
usw. Die Partition wird sich nicht verändert haben, hier steht
aber (1) auch für die erste Partition. Rdisk wusst ich nie,
was es ist, kann man aber sicher im www finden.
stimmt ,-)
entgegen deiner Beschreibung ist disk(0) die Nummer des SCSI-Buses, steht also bei nicht SCSI-Systemenen immer auf 0, wöhrend Rdisk die Nummer der Festplatte ist, bei 0 angefangen
Ev. musst du die boot.ini nun nur noch auf deine aktuellen
Gegebenheiten anpassen, also den disk Wert auf deine
Konfiguration verändern.
Eine andere Lösung wäre von der Win-CD zu starten, in der
Reparaturkonsole die Befehle „fixboot“ (Schreibt einen neuen
Partitionsbootsektor auf die Systempartition.)
stimmt, aber was soll das bringen? wenn deer TOC kaputt wäre, würde das BIOS die Partition erst gar nicht mehr erkennen
und „fixmbr“
(ohne „“ - Repariert den Master Boot Record des
Startdatenträgers.) auszuführen.
Das sollte die notwendigen
Startdateien auf die vorhandene Festplatte neu schreiben.
nein. fixmbr schreib wohl den MBR neu, leider repariert er die boot.ini nicht und schreibt auch keine Startdateien auf die Festplatte.
Diese Dateien (NTLDR, NTDETECT.COM, Boot.ini) kannst du aber ohne weiters manuell von der IDE-Platte kopieren und ins root der 1. Sata-Platte verpflanzen. Und dann darfst du die boot.ini neu konfigurieren, wie oben beschrieben
Gruss
ExNicki