Neue Hardware = Vista neu aufsetzen?

Hallo!

Ich möchte ein neues Mainboard und neuen RAM in meinen PC einbauen. Muss ich danach mein Betriebssystem neu aufsetzen? Und wenn, kann ich meine Vista-Einstellungen (sieht jetzt wieder fast wie XP aus) irgendwie übernehmen?

Besten Dank schon mal
Kristof

Moien

Ich möchte ein neues Mainboard und neuen RAM in meinen PC
einbauen. Muss ich danach mein Betriebssystem neu aufsetzen?

Der RAM wäre egal, aber Motherboard tauschen oft tödlich. Es sei den es bleibt beim gleichen Chipset.

cu

Moien

Morgen

Ich möchte ein neues Mainboard und neuen RAM in meinen PC
einbauen. Muss ich danach mein Betriebssystem neu aufsetzen?

Der RAM wäre egal, aber Motherboard tauschen oft tödlich. Es
sei den es bleibt beim gleichen Chipset.

ich kann zwar nur von XP reden, aber wenn man da ne Komponente gewechselt hat, musste man das nur erneut aktivieren… keine Ahnung ob das bei Vista geändert wurde… habs noch nit so lang (erst mim Notebook bekommen…)

cu

Grüße

DE

hi,

Der RAM wäre egal, aber Motherboard tauschen oft tödlich. Es
sei den es bleibt beim gleichen Chipset.

…oder man deinstalliert alle Chipset, Onboard und Festplattentreiber bevor man umbaut. Das funktionierte bei XP in 90 % der Fälle problemlos.

Eine Neuregistrierung bleibt wohl nicht erspart. Würd ich jedoch telefonisch machen, da ich gelesen hab, dass MS in ihren Lizenzbedingungen stehen hat, dass man bei Mainboardwechsel ein neues OS kaufen muss.

Dies ist zwar in Europa nicht durchsetzbar, da Software nicht an Hardware gebunden werden darf (unlauterer Wettbewerb), aber welcher Kunde will schon MS verklagen um es durchzusetzen (selbst wenn die Gewinnaussichten 100 % sind).

Ein Versuch kostet nichts, weil wenns nicht funktioniert, kann man immer noch neu aufsetzen.

Wichtige Daten wegspeichern!

lg,
fred

Hallo,

Eine Neuregistrierung bleibt wohl nicht erspart.

Eine Registrierung ist nicht erforderlich, auch nicht bei der Erstinstallation. Möglicherweise meinst du die Produktaktivierung.

Würd ich
jedoch telefonisch machen, da ich gelesen hab, dass MS in
ihren Lizenzbedingungen stehen hat, dass man bei
Mainboardwechsel ein neues OS kaufen muss.

Ja, es wird eine Menge Schwachsinn geschrieben. Den sollte man allerdings nicht auch noch weiter verbreiten. Man kann nach der uU fälligen Neuinstallation ohne weiteres per Internet aktivieren, allerdings nur wenige Male, es gibt da eine mir nicht bekannte Limitierung. Danach muss dann per Telefon aktiviert werden (kostenfrei). Dabei gibt es keinerlei Probleme.

Dies ist zwar in Europa nicht durchsetzbar, da Software nicht
an Hardware gebunden werden darf (unlauterer Wettbewerb), aber
welcher Kunde will schon MS verklagen um es durchzusetzen
(selbst wenn die Gewinnaussichten 100 % sind).

Niemand muss Microsoft deshalb verklagen, weil es dazu überhaupt keinen Grund gibt. Ich weiß, dass Microsoft hier immer wie der Leibhaftige selbst dargestellt wird, aus welchen Gründen auch immer. Selbst bin ich mit deren Service bisher allerdings immer äußerst zufrieden gewesen und es besteht aus meiner Sicht absolut kein Grund, hier derartige Schauermärchen zu verbreiten.

Amy

Probieren geht über Studieren
Hallo
also es geht ja um ein Installationsproblem hier und nicht um eine Aktivierung (zumindest in erster Linie)

Ich finde den Vorschlag interessant, was passiert, wenn man alle Chipsets löscht dann ne Sicherung macht und das System nach Wechsel des Boards wieder draufspielt.

Ob das geht würde mich auch mal interessieren.
Also ich könnte mir vorstellen, das es zumindest wieder anläuft und Fehler oder falsche Treiber sich ersetzen lassen.

Schreib mir mal, obs geht.

Mfg Werner

hey

Ja, es wird eine Menge Schwachsinn geschrieben.

Ich spreche nicht von irgendwelchen Posts sondern von Informationen, welche von PC-Zeitschriften und deren Webseiten stammen.

meiner Sicht absolut kein Grund, hier derartige Schauermärchen
zu verbreiten.

Solltest dich mal informieren, bevor du jemanden beschuldigst Schauermärchen zu verbreiten :wink:

Nur weil man sich nicht jeden Link von gelesenen Informationen aufhebt, um es bestätigen zu können und DU nichts davon weisst, handelt es sich noch lange nicht um Märchen :wink:

Aber ich hab dir einen rausgesucht:
Laut Zakariassen ist es bei OEM-Lizenzen nicht gestattet, das Mainboard auszutauschen. Alle anderen Komponenten können beliebig oft problemlos getauscht werden, wobei natürlich das Punktesystem gilt. Wer das Mainboard eines Computers tauscht, auf dem eine OEM-Ausgabe von Windows Vista installiert ist, muss eine neue Lizenz für das Betriebssystem erwerben, so zumindest die Theorie.

In der Praxis bleibt dennoch alles beim alten, wie das Punktesystem, das es bereits bei Windows XP in fast unveränderter Form gab. Da Microsoft bei einem Support-Anruf keine Möglichkeit hat, festzustellen, ob der Kunde eine OEM-Version von Vista installiert hat, wird auch bei einem Tausch des Mainboards eine weitere Aktivierung gestattet.
Quelle: http://winfuture.de/news,29779.html

lg,
f.

Hallo Fred, der Schluss des von dir verlinkten Artikels lautet folgendermaßen:

„Abschließend lässt sich feststellen, dass Microsofts Vorgaben aus den Nutzungsbedingungen von Windows Vista in der Realität kaum durchzusetzen sind, wie sich anhand des Hardware-Tauschs bei OEM-Lizenzen (auch System Builder genannt) zeigt. In anderen Ländern kann Microsoft bei Verstößen Rechtsmittel einlegen, hierzulande dürfte man damit jedoch scheitern. Es gilt die etwas unsinnige Regel: man „darf“ nicht tauschen, „kann“ aber.“

Die Hervorhebung ist von mir. Dass das in anderen Ländern möglicherweise anders aussieht, mag sein, aber in Deutschland gilt eine andere Rechtsprechung.

Bei meinem Computer wurde auf Garantie das Motherboard getauscht. Ich bekam ein anderes, weil das zu tauschende nicht lieferbar war. Ich habe danach mein Vista Ultimate (SB-Version) problemlos erneut aktivieren können - sogar online. Kein Problem also.
Ich musste Microsoft nicht verklagen. :smile:

cu Amy