es heisst, dass man nicht als Administrator ins Internet gehen sollte, da das unsicher ist. Jetzt lese ich in c´t 2008, Heft 3, S. 96, dass „es für Heimanwender keine wesentlichen Sicherheitsvorteile bringt, unter Vista ein eingeschränktes Benutzerkonto einzurichten.“
Unter Vista bist du nie Admin. Admin wird man nur für kurze Zeit und nur für ein Programm erst nachdem man die Sicherheitsabfrage (alles grau, nur das Wollen-wie-fortfahren Fenster in Farbe) bestätigt.
Da sich die eingeschränkten Benutzerkonten eigentlich nur auf den lokalen Rechner beziehen und dazu gedacht sind, dass unerfahrene Benutzer den Rechner „kaputt“ machen, dürfte es wirklich keine sicherheitsrelevanten Vorteile beim Surfen im Internet geben. Die Sicherheitseinstellungen für den Internetzugang werden ja nicht in der Benutzersteuerung festgelegt, sonder im Browser (zumindest einige) und eine Firewall und ein Virenscanner tun den Rest, sodass man in beiden Fällen (als Admin und auch als eingeschränkter Benutzer) relativb sicher unterwegs ist.
Und es ist ja so: Wenn jemand Daten von einem Rechner haben will, verschafft derjenige sich den Zugang. Egal ob der Benutzer des Rechners als Admin oder Benutzer angemeldet ist.
Sollte es doch mal ein Virus auf den Rechner schaffen, interessiert es diesen auch recht wenig, als was der Nutzer angemeldet ist. Denn ordentlich prgrammierte Viren führen Maschinencode aus und der wird im besten Fall durch HAL (Hardware Abstraction Layer) des Betriebssystems geblockt, die auch unbhängig vom Benutzerkonto arbeitet.
Fazit: Eigentlich macht es kaum einen Unterschied für die Sicherheit beim Surfen, ob man als Admin oder als eingeschränkter Benutzer angemeldet ist.
Wie meine Vorredner schon gesagt haben. Bringt es nichts ein eingeschränktes Konto einzurichten und unter Vista ist man, dank UAC, nur kurzfristig Admin.