Ich habe eben einen neuen Rechner gekauft mit „Vista Home Premium“ drauf. Dabei waren 3 DVDs, welche Packard Bell „RDVD“ schimpft. Wenn ich es richtig verstehe, dann kann ich mit diesen DVDs das System nur wiederherstellen? Oder doch Neuinstallieren? k.A…
Beim Grübel kam mir dann der Gedanke, dass ich damals unter WIN2000 das BS 2x installiert hatte. Partition 1: BS zum Benutzen, Partition 2: abgespecktes BS, Partion 3: Daten. Mit dem Abgespeckten habe ich vom Benutzten Backups gemacht und bei Bedarf das Benutzte durchs Backup überschrieben. Soweit ich mich erinnere, hat das ganz gut funktioniert.
Jetzt meine Frage(n)…:
Ich habe noch ein WinXP hier rumfahren. Kann ich dies (wie oben beschrieben) zum Backuppen von Vista benutzen oder steht Vista auf sowas garnicht?
Kann man mit den mitgelieferten DVDs Vista komplett neu installieren, wenn ich mal auf die Idee komme, doch lieber XP auf dem Rechner zu haben?
Hallo d-thommy,
was auf deinen Recovery-DVDs drauf ist, kann ich dir leider auch nicht sagen.
Aber dein Lösungsansatz, System und Daten auf verschieden Partitionen anzulegen und zu sichern, entspricht auch meiner Praxis. Zum Spiegeln des Betriebssystem zusammen mit den Programminstallationen (im Allgemeinen Laufwerk c) eignet sich z.B. gparted. Im Notfall steht dir eine bootfähige CD mit eigenem Betriebssystem zur Verfügung, mit der du dein System wieder herstellen kannst. Das Spiegel kostet natürlich relativ viel Zeit, auf einer zweiten eingebauten Festplatte komme ich auf ca. 45 MB/s. Aber es genügt vielleicht auch dir, dies nur ca. einmal im Monat zu erledigen (dauer bei mir ca. 40 Minuten).
Zum Sichern der Daten benutze ich Allway Sync, das im Hintergrund automatisch Dateiänderungen erkennt und dies Aufgabe selbstständig und unmerklich erledigt. Allway Sync kostet bei höherem Datenaufkommen (mehr als 20.000 Dateien innerhalb von 30 Tagen) ca. 15,- €, ist sein Geld aber allemal wert. Man kann aber auch über die Aufgabenplanung und z.B. dem mächtigen Kopierbefehl robocopy sich selbst was basteln.
Kann VISTA nicht mehr gebootet werden, gibt es nicht nur den oben beschriebenen Weg des Zurückspiegelns, sondern auch die Option Computerreparatur auf der Original VISTA-Start-DVD. Die wird oftmals bei Rechnersystemen nicht mehr mitgeliefert, dafür kann man sich aber im Internet das Image einer sogenannte Recovery-CD herunterladen. Erstellt man sich daraus eine CD, so kann man damit ebenfalls sein krankes System booten und einen Reparaturversuch durchführen (was im Allgemeinen auch gelingt).