Vista-Dienste im Hintergrund

Hallo liebe Experten,

bin ein wenig im Zweifel über diese gefühlten abertausend Hintergrunddienste, die bei Vista (Home Premium) mitlaufen.

Die eine Hälfte der Compifreaks allerorten meint, die würden keinen messbaren Einfluß auf die Geschwindigkeit haben und außerdem nur für ausgewiesene Experten gefahrlos zu deaktivieren sein.

Dann wiederum wird von der Gegenfraktion ein erheblicher Sicherheits- und Speedvorteil postuliert, wenn man unbenötigten Krempel einfach *fump* wegpackt oder aber auf manuell bei Bedarf einstellt.

Alle sind sich allerdings dahingehend einig, dass ein Dödelchen wie ich doch bittschön tunlichst seine Griffelchen davon lassen sollte. Dies sehe ich ganz ähnlich, wenn ich ehrlich bin.

Ein wenig arg overdressed und unökonomisch finde ich das Ganze aber schon. Gibt es eine Anleitung oder ein Prog oder was weiss ich, welches einem Dummy erlaubt, wirklich und ehrlich nutzlose Dienste aufzuspüren und leichter Hand in Rente zu schicken?

Oder ist das alles tatsächlich eh wurscht und ich brauch mir sowieso keine Gedanken zu machen?

Auf Anregungen gespannt grüßt euch herzlichst

Annie

Hi

bin ein wenig im Zweifel über diese gefühlten abertausend
Hintergrunddienste, die bei Vista (Home Premium) mitlaufen.

Die eine Hälfte der Compifreaks allerorten meint, die würden
keinen messbaren Einfluß auf die Geschwindigkeit haben und
außerdem nur für ausgewiesene Experten gefahrlos zu
deaktivieren sein.

Dann wiederum wird von der Gegenfraktion ein erheblicher
Sicherheits- und Speedvorteil postuliert, wenn man
unbenötigten Krempel einfach *fump* wegpackt oder aber auf
manuell bei Bedarf einstellt.

Alle sind sich allerdings dahingehend einig, dass ein
Dödelchen wie ich doch bittschön tunlichst seine Griffelchen
davon lassen sollte. Dies sehe ich ganz ähnlich, wenn ich
ehrlich bin.

  1. Lösung: auf Win 7 umsteigen ^^
  2. Lösung: dich hier durcharbeiten:
    http://www.tecchannel.de/pc_mobile/windows/445486/wi…
    http://www.pcwelt.de/start/software_os/vista/praxis/…
    http://www.drwindows.de/windows-anleitungen-und-faq/…

arbeite dich durch und entscheide, ob oder ob nicht :wink:

ob das Abschalten von wirklich nicht benötigten Dienste tatsächlich den Geschwindigkeitsvorteil bringen soll, wage ich zu bezweifeln.

Gruss
ExNicki

Siehste!
Genau das meinte ich. Eine Einschätzung von einem Crack, von dem ich mindestens im Compitum noch nie irgendeinen Schwapp, sondern stets höchst fundierte Statements gewohnt bin. Mehr wollte ich gar nicht haben. Bin wunschlos zufrieden.

Dankeschön

entbietet artigst

Awful Annie

Hallo,

wenn man das Arbeiten von VISTA versteht, macht auch es für den „Experten“ wenig Sinn, VISTA-Dienste zu deaktivieren. VISTA startet nämlich nur dann einen Dienst, wenn es meint, ihn auch wirklich zu benötigen. Es gibt aber Dienste, die insbesondere nach dem Umstieg von XP auf VISTA den Nichtwissenden ganz schön irritieren können. Das sind im wesentlichen:
Indizierung (Desktopsuche)
Defragmentierung
Windows Defender
Systemwiederherstellung

Die Indizierung erlaubt es, nach Eingabe es Suchbegriffes (z.B. „Tante Erna“)alles Texte und E-Mails, die diesen Begriff enthalten innerhalb weniger Sekunden anzuzeigen, auch wenn hunderte Dokumente mit vielen Seiten sich auf dem OC befinden. Hierzu müssen diese Dokumente einmal analysiert und die Ergebnisse in einer Datenbank abgepeichert werden, was erheblich Zeit kostet. Dabei wird diese Arbeit im wesentlichen in den Ruhezeiten durchgeführt; wer natürlich den Rechner immer direkt ausschaltet, braucht sich nicht zu wundern, dass dieser Prozess eigentlich nie abgeschlossen wird, bzw. die Begriffe nicht gefunden werden und die Festplatte in jeder Arbeitspause ihr Lied singt.

Die Defragmentierung der Festplatte startet einmal die Woche und soll die Zugriffszeiten verkürzen, indem es Dateifragmente zu einer Kette neu ordnet. Auch das kann bei einer großen Datenmenge erstmals sehr lange dauern. Auch dieser Prozess wird beim Arbeiten mit dem PC unterbrochen und findet im wesentlcieh nur in den Arbeitspausen statt.

Windows Defender ist ein Hintergrundprogramm, das den Computer vor Sicherheitsrisiken, Popups und Beeinträchtigungen der PC-Leistung schützen soll, die durch Spyware oder andere unerwünschte Software verursacht werden. Natürlich werden auch hierdurch zeitweise Systemresourcen verbraucht.

Täglich bei Systemstart und beim Installieren neuer Software wird ein sogenannter Wiederherstellungspunkt erstellt. Damit ist es sehr einfach möglich, das System auf einen früheren Zeitpunkt zurückzusetzen, wenn z.B. ein Virus oder eine Softwareinstallation es beschädigt hat.

Microsoft hat dies alles integriert nicht um uns zu ärgern, sondern um uns das Arbeiten mit dem PC zu erleichtern. Für Spielefreaks ist das natürlich alles Ballast, den es abzuwerfen gilt.

Wenn man einmal die Woche den PC nach getaner Arbeit einfach mal weiterrödeln lässt (bei deaktiviertem Ruhezustand) bis er sich von alleine beruhigt, dann hat man in der Regel immer ein flottes System, mit dem man wirklich gut arbeiten kann.

Grüße Culles

Hallo Culles,

auch du betrachte dich als ganz herzlich bedankt. Es ist mir aus verschiedenen Gründen leider nicht möglich, stets und ständig den Läppi anzulassen. Aber so einmal pro Woche kriege ich das schon hin, meine ich.

Lieben Gruß

Annie