Hallo Ingo,
Ob ihrs glaubt oder nicht, mein Rechner hat win2000 oder XP
noch nie gesehen.
Habe aber den größten Anfängerfehler gemacht den es gibt. Im
Diskettenlaufwerk hat beim booten eine Diskette gesteckt.
Die Meldung war allerdings schon etwas seltsam.
Das hängt mit dem Boot-Konzept des IBM-PC zusammen:
Nachdem das BIOS CPU, RAM, usw. geprüft hat und die vorhandenen Interface und Adapter-Karten gefunden hat macht es sich daran die Laufwerke genauer zu untersuchen (Diese Reihenfolge lässt sich heute im BIOS einstellen. meist wird Floppy, CD, HD gewählt).
Damit das BIOS die verschiedenen Betriebssysteme und deren Diskformate nicht zu kennen braucht, befindet sich im ersten Block der Boot-Loader. Wird ein solcher gefunden, ladet ihn das BIOS in den Speicher und die CPU fängt an dieses kleine Programm abzuarbeiten.
Dieser Boot-Loader wird, unter anderem, beim Formatieren auf die entsprechende Platte geschrieben. Die DOS- und die WIN 9x-Formatierer schreiben ein kleines Programm an Stelle des Boot-Loaders, welches dann einen Text mit der Mitteilung, dass sich kein Betriebssystem auf der Diskette befindet ....... Erst wenn man ein Betriebssystem auf die Diskette überträgt (mit "SYS" oder "FORMAT /S") wird der richtige Boot-Loader geschrieben.
Bei NT war MS etwas Faul und es wird immer der Richtige Boot-Loader geschrieben und der sucht dann nach dem Programm "NTLDR".
Unter anderen hatte früher Norton einen Formatierer, bei welchem man den Text selber angeben konnte, welcher dann angezeigt wird wenn sich kein Betriebssystem auf der Diskette befindet.
MfG Peter(TOO)