Antwort von
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Re^2: Nach Bios flashen geht nichts mehr
Hi,
richtig. Das ist möglich. Das Problem ist, das der Chip ziemlich fest in dem Sockel sitzt, den sollte man vor dem einschalten etwas lösen. Ich habe immer vorher das Bios ausgehebelt (vorsichtig), dann das Überbleibsel einer Zigarrettenschachtel, welches man nach dem Öffnen in der Hand hält, eingelegt, den Chip mit leichtem Andruck wieder eingesetzt, gebootet und damit heraus gezogen (ziemlich stabil).
Eine bessere Lösung ist, das man sich einen Klemmsockel (gibt es bei Conrad) besorgt und diesen zusammen mit dem intakten Bios einsetzt. Das ist sicherer. Den gibt es in verschiedenen Größen.
Nur ist das gleiche Board schon notwendig, weil es Chips mit unterschiedlicher Speicherkapazität gibt (256K, 512K, 1MB).
Es gibt aber noch eine Möglichkeit:
Man besorgt sich aus dem Internet das passende Bios, speichert es auf eine Diskette und lässt es brennen. Bei uns gibt es einen Elektronikshop (Alpha-Elektronik Bielefeld), der für 20 DM das Eprom brennt, inklusive des Chips.
Noch etwas zum Update. Man sollte die Hinweise des Herstellers beachten und NUR das Bios updaten, welches explizit für das verwendete Board ist, manchmal spielt sogar die Revisionsnummer eine Rolle, z.B. beim BH6 bei der Rev. 1.1.
Also erst die Einstellungen im Bios merken oder aufschreiben, dann die SETUP-Defaultwerte laden, speichern, booten, beim booten F8 drücken und mit Bestätigung ins DOS booten. Alles verneinen. Es dürfen keine speicherresistennten Programme laufen (z.B. Himem.sys). Das Bios natürlich vorher auf Platte kopieren und von da aus updaten.
Bei Abit das neueste AWDFLASH UND die Batchdatei ins gleiche Verzeichnis kopieren. die Batchdatei aufrufen (abitfae Biosname).
Den Rest erledigt die Batchdatei.
Danach wieder booten, Defaultwerte laden und wieder so einstellen, wie es war.
Dann klappt das auch.
Gruß Fasty
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