Unzufrieden mit dem CPU-Kühlkörper

Von: , Frage gestellt am Mi, 23. Nov 2005

Unzufrieden mit dem CPU-Kühlkörper

Schönen guten Tag!

Berichten möchte ich von meiner unbefriedigenden Erfahrung mit dem
„<a href="http://www.ichbinleise.de/product_info.php?
products_id=245">Zalman Kühlkörper CNPS7000B-CU mit integriertem 92
mm Lüfter</a>“ und fragen was ich besser machen kann.

Ich kaufte mir diesen Kühler beim ARLT am 28.06.05 zusammen mit der
CPU Kühler Wärmeleitpaste „Cooler Master Premium PTK-001“ 1,6g
„Thermal Compound by ShinEtsu®“ um meinen alten CPU Kühlkörper
„Arctic Cooling - Cooper Silent 2" zu ersetzen, da ich nach zwei
Jahren endlich mal auf die Idee kam, zu schauen, mit welcher
Temperatur meine CPU denn laufe, es waren satte 66 ° C.
Mein Ziel: Meinen Prozessor AMD Athlon XP 1533 Mhz 1800+ mindestens
zehn Grad runter.
Das Ergebnis meines Umbaus: Der ach so leise Kühler war durchaus noch
zu hören, nicht wirklich störend aber. Sehr ärgerlich war die
umständliche (aber feste!) Fixierung am Mainboard.
Hier frage ich mich zum ersten Mal, ob meine Fixierung oder der
Einsatz der Wärmeleitpaste von mir nicht 100% korrekt vorgenommen
wurde, denn ich komme heute maximal auf eine Temperatur von 47 ° C,
öfter sind es bis zu 59 ° C. Dies war und ist für mich eigentlich
nicht befriedigend bzw. ich kann mir nicht vorstellen, dass es das
gewesen sein soll, von den Testsiegerprodukten!

Die letzten Tage ist wieder ein Problem aufgekommen, was schon mal
auftrat, nämlich das laute Drehen, „röhren“ des CPU-Lüfters. Alle
anderen Komponenten wurden überprüft, auch habe ich den Kühlkörper
intensiv von Staub gereinigt, das Problem bleibt. Nebenbei sei
anzumerken, dass mich die enorme Staubansammlung(sfähigkeit) des
Kühlkörpers sehr erstaunt hat.

Zum Lüfter, dieser läuft mit ca. 2700 RPM, ich kann mir nicht
erklären, warum er solch eine Geräuschkulisse entwickelt, ihr?! Die
Geräusche verursachen bei mir starke Kopfschmerzen und insgesamt
sinkt meine Konzentration dadurch stark!

Wäre ein Neueinbau o.ä. sinnvoll oder auf was könnte ich auch
längerfristig in der Zukunft achten, wenn ich mir dann beim nächsten
Mal meinen PC selbst zusammenbaue?

Ich danke herzlich für eure Hilfe!

Mit freundlichen Grüßen


Philipp

Team: Name entfernt

18 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Unzufrieden mit dem CPU-Kühlkörper

    Eine Temperatursenkung von 66°C auf 59°C ist doch eine gute Leistung, d.h. der neue Kühler bekommt die CPU 7 K weiter runtergekühlt, als der vorher installierte. Das ist ein beachtlicher Unterschied und entspricht schon etwa der Temperaturdifferenz zwischen einem billigen Luftkühler und einem Spitzenmodell.

    Dass die absoluten Temperatur trotzdem noch sehr hoch liegt, muss nicht der Fehler des Kühlers sein. Der hat zum kühlen nur die warme(?) Gehäuseluft zur Verfügung und je wärmer die ist, desto höher liegt auch die erreichbare CPU-Temperatur. Kein Luftkühler vermag es, einen Athlon XP unter Belastung weiter runterzukühlen, als ca. 10 K über die Temperatur der zur Kühlung verwendeten Gehäuseluft. Vielleicht liegt hier das Problem. Hast du die Gehäusetemperatur mal gemessen? Was für ein Gehäuse verwendest du? Ist es ausreichend belüftet? Wenn das nicht der Fall ist, würde ich mir um die Festplatten größere Sorgen machen als um die CPU, da diese auch etwa 10 - 15 K wärmer werden, als die Umgebung und bei 60 oder 65°C kein langes Leben hätten.

    LG, Jesse


    • Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Unzufrieden mit dem CPU-Kühlkörper

      ... der neue Kühler bekommt die CPU 7 K weiter
      runtergekühlt, als der vorher installierte. Das ...entspricht schon etwa der
      Temperaturdifferenz zwischen einem billigen Luftkühler und
      einem Spitzenmodell.
      Das war ja auch ein billiger Luftkühler (nun ja, es geht, hab ihn halt billig (OVP) von einem Freund gekauft gehabt. :D) und der jetzt ist (s. andere Antworten) einfach das Spitzenmodell für meine CPU Klasse! Dass die absoluten Temperatur trotzdem noch sehr hoch liegt,
      muss nicht der Fehler des Kühlers sein. Der hat zum kühlen nur
      die warme(?) Gehäuseluft zur Verfügung und je wärmer die ist,
      desto höher liegt auch die erreichbare CPU-Temperatur.
      Das ist mir schon klar. Temperaturwerte folgen jetzt.
      Aber das Problem ist ja jetzt erst da und das obwohl es Winter ist!
      Oder gerade deswegen? Kein Luftkühler vermag es, einen Athlon XP unter Belastung weiter
      runterzukühlen, als ca. 10 K über die Temperatur der zur
      Kühlung verwendeten Gehäuseluft. Vielleicht liegt hier das
      Problem. Hast du die Gehäusetemperatur mal gemessen?
      Das wird von EVEREST Home Edition leider nicht angezeigt. ;) Was für
      ein Gehäuse verwendest du? Ist es ausreichend belüftet?
      CS-601 (Listan) und zwei 80mm Lüfter vorne und hinten.
      Mainboardtemp.: 26 °C. Wenn
      das nicht der Fall ist, würde ich mir um die Festplatten
      größere Sorgen machen als um die CPU, da diese auch etwa 10 -
      15 K wärmer werden, als die Umgebung und bei 60 oder 65°C kein
      langes Leben hätten.
      Einer davon direkt vor den beiden Festplatten. Die halten jetzt schon drei Jahre und deren Temp. liegt momentan bei 22 °C.

      Ich gehe davon aus, dass die Festplatten also halten!

      • Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Unzufrieden mit dem CPU-Kühlkörper

        der jetzt ist (s. andere Antworten) einfach das Spitzenmodell
        für meine CPU Klasse!
        Das würde ich so nicht unterschreiben. Ich persönlich halt nicht so extrem viel von den Zalman-Kühlern. ^^ ein Gehäuse verwendest du? Ist es ausreichend belüftet?
        CS-601 (Listan) und zwei 80mm Lüfter vorne und hinten.
        Mainboardtemp.: 26 °C.

        Einer davon direkt vor den beiden Festplatten. Die halten
        jetzt schon drei Jahre und deren Temp. liegt momentan bei 22
        °C.
        Na die Temperaturen sind mehr als Spitze. Du musst ja ganz schön frieren in diesem Zimmer. ^^

        Das schließt natürlich die Gehäusetemperatur als Ursache für die CPU-Temperatur aus, bei 26°C im Gehäuse müsste deine CPU deutlich kühler sein. Ich habe mit einem ähnlich leistungsstaken Kühlkörper (Thermalright SLK800A + Papst 12dB) auf einem Athlon XP 1800+ (der allerdings um 500 Mhz übertaktet ist) bei ~35°C Gehäusetemperatur nie mehr als 50°C CPU-Temperatur, auch nicht unter 24 h Vollast.

        Es scheint also bei dir schon auf ein direktes Problem mit CPU bzw. CPU-Kühler hinauszulaufen (Montage, WLP, defekter Lüfter/ Lüftersteuerung...).

        LG, Jesse

  2. Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
    Re: Unzufrieden mit dem CPU-Kühlkörper

    Unzufrieden mit dem CPU-Kühlkörper

    Schönen guten Tag!
    hallo,
    schau dir mal genauer den testbericht an:
    http://www.tweakpc.de/cooling/cooling_charts

    du hast einen der leisesten lüfter überhaupt in deinem besitz. wenn dieser auf 2700rpm läuft deutet das auf eine sehr hohe gehäusetemperatur hin.
    hab selbst son ding auf meinem athlon 1900 (takt 1600Mhz) und ich hör nix von dem lüfter.
    staub ist ein generelles problem bei allen cpu-kühlern da sie mit feinen lamellen ausgerüstet sind. da hilft nur eine filtermatte vor allen gehäuseöffnungen wo luft angesogen wird. bzw vor den lüfter der frischluft ins gehäuse schaufelt.
    was für eine mainboardtemp erreichst du denn? falls sich diese bei ca 40° befindet, (deutet bei der cpu-temperatur alles drauf hin) solltest du dir gedanken über einen gehäuselüfter (mit filtermatte) machen.
    als wärmeleitpaste wird häufig artic silver 5 oä. empfohlen

    gruss wgn (der einzig und allein das singen seiner uralt-festplatten hört)

    • Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Unzufrieden mit dem CPU-Kühlkörper

      Hallo,

      danke ja ich weiß der Kühler ist an sich gut. ^^

      Ich denke der PC ist eben doch falsch plaziert bzw. ich muss mir doch mal Gedanken über Filtermatten machen. Das Problem ist, dass ich bei meinem CS601 Gehäuse nur sehr schwer zwischen den Lüfter, das Metallgehege und die Kunststoffabdeckung vorne komme. Weil die sich als einzige in diesem genial konzipierten Gehäuse nicht schnell und einfach lösen lässt.

    • Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Unzufrieden mit dem CPU-Kühlkörper

      . wenn dieser auf 2700rpm läuft deutet das auf eine sehr hohe
      gehäusetemperatur hin.
      Ist 2700RPM denn viel? (Ich hab ehrlich keine Ahnung und mir war es auch bisher egal, dachte nur ich gebe es mal an..) staub ist ein generelles problem bei allen cpu-kühlern da sie
      mit feinen lamellen ausgerüstet sind. da hilft nur eine
      filtermatte vor allen gehäuseöffnungen wo luft angesogen wird.
      bzw vor den lüfter der frischluft ins gehäuse schaufelt.
      Da werde ich mal nachschauen müssen. Aber was wenn dann die Filtermatten verklebt sind? was für eine mainboardtemp erreichst du denn?
      26 °C. ...solltest du dir gedanken über einen gehäuselüfter
      (mit filtermatte) machen.
      Gehäuselüfter habe ich vorne zwei und hinten zwei.
      Filtermatten wie gesagt noch keine. als wärmeleitpaste wird häufig artic silver 5 oä. empfohlen
      Glaub mir, daran sollte es nicht liegen, die CoolerMaster Premium scheint die Beste zu sein, war auch teuer genug. ^^ Ich wollte ja auch was ordentliches. :D

      • Antwort von nach 12 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Unzufrieden mit dem CPU-Kühlkörper

        hallo nochmal, . wenn dieser auf 2700rpm läuft deutet das auf eine sehr hohe
        gehäusetemperatur hin.
        Ist 2700RPM denn viel? (Ich hab ehrlich keine Ahnung und mir
        war es auch bisher egal, dachte nur ich gebe es mal an..)
        wenn du mal nach deinem lüfter googelst wirst du diesen wert als obergrenze anfinden. dh. aus irgendeinen grund wird der prozzi nicht richtig gekühlt. warum auch immer. falls er schon länger so schnell laufen muss, wäre auch erklärlich wesshalb er mittlerweile brummt und dröhnt - die lüfterlager sind fertig. staub ist ein generelles problem bei allen cpu-kühlern da sie
        mit feinen lamellen ausgerüstet sind. da hilft nur eine
        filtermatte vor allen gehäuseöffnungen wo luft angesogen wird.
        bzw vor den lüfter der frischluft ins gehäuse schaufelt.
        Da werde ich mal nachschauen müssen. Aber was wenn dann die
        Filtermatten verklebt sind?
        es gibt filtermatten die einfach auszuspülen sind. was für eine mainboardtemp erreichst du denn?
        26 °C.
        falls deinen tempemperaturangaben glauben zu schenken ist, kann das problem nur bei der montage des kühlers liegen, oder er ist verstaubt.
        (wenn du dir mal den test durchliest, wirst du feststellen das niemals solch hohe temperaturunterschiede zwischen prozzi und umgebungslufttemp auftreten.)

        @ die anderen, ein 1800 oder 1900 xp verbrutzelt mehr leistung als das zeugs was amd danach gefertigt hat (man nennt sie auch die worst-case-prozzis)

        gruss wgn

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Off Topic - Verlustleistung, historischer Abriss

          @ die anderen, ein 1800 oder 1900 xp verbrutzelt mehr leistung
          als das zeugs was amd danach gefertigt hat (man nennt sie auch
          die worst-case-prozzis)
          Tut mir leid, wenn ich dich schon wieder ein wenig berichtigen muss, aber um der Wahrheit die Ehre zu geben:
          Der Worst Case - Prozessor der Athlon XP - Generation war sozusagen der Athlon XP 3200+ (Barton, 2,2 GHz) mit 76,4 Watt Verlustleistung, gefolgt vom Athlon XP 2800+ (T-Bred 2,25 GHz) und Athlon XP 3000+ (Barton, 2,16 GHz) mit je 74,3 Watt Verlustleistung. Die aktuellen Spitzenmodelle von Athlon 64 X2 und FX dürften mittlerweile auch schon wieder in dieser Region liegen.

          Bei den Athlon XP - Prozessoren mit den Ratings 1800+ und 1900+ ist der Energieverbrauch stark modellabhängig. Der erste Athlon XP 1800+ mit Palomino-Kern verbrauchte etwa 66 Watt, was zu seiner Zeit wirklich ganz schön viel war, aber beileibe nicht mehr als alles was danach kam. Selbst der stärkste Palomino mit den Stepping 2100+ und 1733 MHz liegt mit 72 Watt - gleichauf mit dem letzten klassischen Athlon, dem Thunderbird-C 1400 MHz - noch etwas unter den Verbräuchen der o.g. späteren Spitzenmodelle.
          Die moderneren Athlon XP - Modelle mit 1800+ - Rating und Thouroughbred B-Kern verbrauchten in den kleinen Steppings recht wenig Strom. Mein Athlon XP 1800+ (T-Bred mit DLT3C-Stepping = 1,5 V Versorgungsspannung) hat eine maximale Verlustleistung von nur 51 Watt.

          LG, Jesse

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re: Off Topic - Verlustleistung, historischer Abri

            @ die anderen, ein 1800 oder 1900 xp verbrutzelt mehr leistung
            als das zeugs was amd danach gefertigt hat (man nennt sie auch
            die worst-case-prozzis)
            hallo jesse,
            Tut mir leid, wenn ich dich schon wieder ein wenig berichtigen
            muss,
            is nich schlimm, da steh ich drüber - ausserdem: dafür ist solch ein forum doch da, um auf (denk)fehler hinzuweisen. vorallendingen wenn man solche pauschalaussagen tätigt, wie ich es getan habe. wollte damit nur andeuten, daß sich das verhältnis rechenleistung vs verlustleistung verbessert hat (falls es das nicht hat, bitte ich um nochmalige korrektur). nur leider hab ich es versäumt auch so zu schreiben -( .

            gruss wgn



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