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Re: Super-Celeron 600 - Zufall?
Hallo Leute,
Das dürfte in erster Linie damit zu tun haben,im welcher Fertigungstechnolgie der Prozessor hergestellt wurde.
Je kleiner die Prozessorstrukturen,desto höhere Taktfrequenzen
sind möglich.
Der Celeron 300A wurde in 0.25 Mikrometertechnik hergestellt.
(Die Vorgänger-Celerons wurden noch in 0.35 Mikrom. gefertigt)
Da die ersten PII-Modelle,die mit 100 Mhz-Fsb arbeiteten und
bis zu 450 Mhz getaktet waren,ist es auch erklärlich,warum der
Celeron 300A mit 4.5 X 100 also 450 Mhz btrieben werden kann,
denn die jeweiligen Celeron-Baureihen haben den gleichen CPU-Core,wie die zeitgliech aktuellen PII-Modelle.
Der zweite Fakt ist der L2-Cache des Celeron,der ab dem 300A
auf dem Die integriert ist,eine Grösse von 128 Kb hat und mit
vollem Prozessortakt läuft.
Dieser Cache kann aber in seiner Zugriffszeit je nach Modell
variabel sein.Die "kleineren" Celerons haben dann einen 5,5-ns
Cache,die etwas "dickeren" Celerons hatten schon einen 5-ns Cache
(im bezug auf PII 350-450 und Celeron 300A-366).
Je nach dem,welche Modellreihen dann der Nachfrage wegen im gleichen Zeitraum aus den Wavern gestampft werden,kannst Du auch
das Glück haben,eine "Granate" zu erwischen.
(Meistens werden beim Herstellungsprozess keine gravierenden Änderungen am Herstellungskosten zu senken.So ist es denn auch
gegeben,das die
neueren Celerons zwar genausoviel Cache auf dem Die haben,wie die Pentiums aber lediglich 128Kb davon verdrahtet wurden und
somit nutzbar sind.
So ist es gut möglich,das einige 400-er Celerons schon in
0.18 Mikrometern gefertigt wurden,womit theoretisch auch Taktungen jenseits von 600 Mhz möglich wären.
Hier schränkt dann nur die Geschwindigkeit des L2 Cache eventuell
nach oben hin ein.
Ein schöner GLÜCKSGRIFF :-)))))),erhöhe doch mal die Core-Spannung wenn möglich um etwa 0.2 - 0.3 Volt.
Mfg
Lars