Earthlings von 275 - 700 mb

„Earthlings“ ist eine Dokumentation in Spielfilmlänge über die absolute Abhängigkeit der Menschheit von Tieren (als Haustiere, Nahrung, Kleidung, zur Unterhaltung und in der wissenschaftlichen Forschung), veranschaulicht aber auch unsere Geringschätzung gegenüber diesen sog. „nicht-menschlichen Versorgern“. Sprecher des Films ist der Oscar-nominierte Joaquin Phoenix („Gladiator“), die Filmmusik schrieb der mit Platin ausgezeichnete Künstler Moby.
quelle + videodownload + mehr…
http://veg-tv.info/Earthlings
700 mb
oder ihr guckt ihn euch bei video.google an.
http://video.google.com/videoplay?docid=366435948921…
dort hat er nur 275 mb.
der film ist recht interessant. will damit sagen: schaut ihn euch an! :smile:

Nun, hmm, müssen wir jetzt alle Vegetarier werden…
Zugegeben der Film ist extrem eindrücklich.
Ich hoffe, dass die Hälfte davon nicht mehr aktuell ist. (Zeigt ja vor allem Situation bei den Amis)
Aber eben, überdenken sollten wir Menschen es schon, was wir den Tieren antun…
Aber der Mensch will gegessen haben, dann halt unter jedem Preis…

der film ist echt hart! aber dennoch sehenswert. danke

Der Film zeigt vor allem mit dem moralischen Zeigefinger auf den Menschen.

Warum zeigt er mit dem moralischen Zeigefinger nicht auf die Tiere?
Sie werden dargestellt als seien sie „unschuldig“ und nur der Mensch könnte kraft seines Bewußtseins grauenvolles anrichten.

Dies ist zu kurz gedacht.

Denke man allein an die Bakterien und Viren die in ihrer Welt jeden Tag hunderttausendfache Holocausts anrichten, an die Tiere, die andere Tiere jagen und töten so wird eines jedenfalls tatsächlich gewiß und damit stimme ich mit der Meinung des Films überein:
Daß wir Menschen letztlich ebenfalls nichts anderes als „Säugetiere“ sind. Daß unsere Aggression aber eben nicht von unserem „Menschsein“ kommt sondern eben tatsächlich aus dem „Reich der Tiere“, genauer gesagt sogar unserem „Reptilienhirn“:smile:
D.h. Schuld sind letztlich die Tiere, von denen wir abstammen, daß wir so grausam sind :wink:

Interessanterweise beginnt der Mensch sich jetzt nach seiner „höheren Entwicklung“ sich damit zu befassen wie er sich aus seiner „natürlichen Falle“ von Unterdückung (Beim Menschen Rassismus, Sexismus etc.,im Tierreich „Revierbehauptung“ oder genetisch vorgegebene Aufgabenverteilung) lösen kann.

Dies würde bedeuten daß der Mensch auch den Pfad seiner „Evolution“ verlassen oder zumindest „korrigieren“ müßte.

Dann wäre die Frage welchen Sinn dies machen sollte und welchen Sinn sein bisheriger Weg gemacht hat. Und ob Leid und Elend nicht tatsächlich zum Leben dazugehören müssen oder ob wir tatsächlich im „Garten Eden“ leben könnten, was aber vielleicht sogar sinnloser als unser bisheriger Weg sein könnte.

Dies ist auch ein Hauptkritikpunkt meiner Seite an der veganischen Bewegung, die das Ziel der menschlichen Evolution in einer Art Mensch als Halbgottheit sieht, der Leben in keiner Art und Weise mehr antastet und über einen Garten Eden regiert wo Wolf und Lamm miteinander in Frieden und Eintracht leben. Dies ist interessanterweise übereinstimmend mit Ansichten der Kirchen und manch anderer Religion.

Vielleicht könnte dies sogar ein richtiger Weg oder ein „Ziel“ sein
dann ist aber die Frage: Was wäre der Sinn davon? Wenn der Mensch das Paradies schafft: Käme dann Gott zu uns und sagt: Ja, Menschen, ihr habt es geschafft, der Himmel ist jetzt hier und alle sind glücklich?

Dies erscheint mir persönlich im Moment alles zu bonbonfarben und der Preis ist hier doch schon relativ hochgesetzt um sich aus seiner „menschlichen Natur“ vollständig zu befreien.
Die Frage bleibt allerdings auch: Weshalb sollten wir in unserer „menschlichen Natur“ verweilen ?

Allerdings: Auch wenn ich noch nicht auf mein Schnitzel verzichten will sollte man die Haltungs-und Schlachtungsmethoden von Tieren
„human“ gestalten, den wenn die Tiere die Macht hätten würden sie das vielleicht noch nichtmal uns antun.

Der Film ist alleine schonmal deshalb sehenswert daß man sich mit diesem schon „philosophischen Thema“ befaßt.

Liebe Grüße,

Ralf

der film ist recht interessant. will damit sagen: schaut
ihn euch an!
:smile:

Die Problematik ist doch schon lange bekannt - solange Geiz geil ist, wird es auch Massentierhaltung geben.

Gibt es eigentlich gesichterte Erkenntnisse darüber, wie sehr die Massentierhaltung Einfluss auf die Umwelt ausübt? Grundwasserverseuchung usw.
Seriöse Links würden mich mal sehr interessieren.

Lilith
/die schon ewig kein Supermarktfleisch mehr kauft, dazu brauchte es keinen Gammelskandal…