3x2,5 mm² auf 3x1,5 mm² ?

Von: , Frage gestellt am Mo, 13. Feb 2012

Hallo zusammen!

Nach langen ‚googeln’ komme ich leider bei meinem Problem nicht weiter und hoffe hier Hilfe zu finden. Ich habe vor, ein Zimmer mit einem NYM-J 3x2,5 mm² (ca.18m) als Zuleitung bis zu einer Verteilerdose zu legen. Von hier gehe ich mit einem 3x1,5 mm² weiter zum Licht (Schalter) und einem 3x2,5 mm² zu den Steckdosen. Ist das sinnig oder muß ich alles mit einem 3x2,5 mm² verlegen?

Danke vorab!
Jo

13 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 10 Minuten 0 hilfreich
    Re: 3x2,5 mm² auf 3x1,5 mm² ?

    Hallo,

    Wenn die 3 x 1,5 mm² Leitung nur zwischen Verteiler, Schalter und Beleuchtung verlegt wird, scheint mir das ausreichend für maximal 6 A (also 1380 W) Beleuchtung zu sein.

    Es grüßt

    Der Daimio

    • Antwort von nach 37 Minuten 0 hilfreich
      Re^2: 3x2,5 mm² auf 3x1,5 mm² ?

      Hallo Daimio,

      danke für die schnelle Antwort! Ich bin das erste mal in solch einem Forum, muss mich erst daran gewöhnen mich richtig auszudrücken!
      Meine Frage zielte unter anderem auch darauf ab, ob ich den Leitungsquerschnitt überhaupt verringern darf oder ob ich zu Licht und allen anderen Steckdosen in diesem Raum den Querschnitt beibehalten muss und ob es hierfür eine Vorschrift gibt...

      Danke
      Jo

      • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
        Re^3: 3x2,5 mm² auf 3x1,5 mm² ?

        Hallo !

        Man darf reduzieren,aber die Sicherung muss auch den reduzierten Querschnitt schützen können.
        Und das wäre hier gegeben,wenn die Hauptstrecke mit 2,5 mm² verlegt wird (reicht für ca. 29 m) und bei 16 A Sicherung für alle Verlegearten aus.

        MfG
        duck313

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: 3x2,5 mm² auf 3x1,5 mm² ?

      Wenn die 3 x 1,5 mm² Leitung nur zwischen Verteiler, Schalter
      und Beleuchtung verlegt wird, scheint mir das ausreichend für
      maximal 6 A (also 1380 W) Beleuchtung zu sein.
      Wären 7,3A auch OK?

      Wie kommst du auf 6A?
      Der übliche Wechselschalter hat eine Belastbarkeit von 10A.
      Man darf ihn auch an einem 16A LSS betreiben - wenn damit nur Lampen mit I<10A geschaltet werden, keine Steckdosen, wo ja auch mal 16A gezogen werden könnten.

  2. Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
    Re: 3x2,5 mm² auf 3x1,5 mm² ?

    Hallo Jo, Ich habe vor, ein
    Zimmer mit einem NYM-J 3x2,5 mm² (ca.18m) als Zuleitung bis zu
    einer Verteilerdose zu legen. Von hier gehe ich mit einem
    3x1,5 mm² weiter zum Licht (Schalter) und einem 3x2,5 mm² zu
    den Steckdosen. Ist das sinnig oder muß ich alles mit einem
    3x2,5 mm² verlegen?
    Bei einer langen Zuleitung kann es auch Vorschrift sein 2.5mm² oder 4mm² zu verlegen. Heute muss ja auch der Spannungsabfall unter Last berücksichtigt werden und ein minimaler Kurzschlussstrom ist auch vorgeschriben, damit der LS sicher abschaltet.
    Nun wirst du aber keine Schalter und Schukidosen finden, an denen du 2.5mm² oder gar 4mm² anklemmen kannst.

    Wichtig ist, dass die Absicherung auf den kleinsten verwendeten Querschnitt, und die Verlegeart, ausgelegt ist.

    MfG Peter(TOO)

    • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: 3x2,5 mm² auf 3x1,5 mm² ?

      Hallo, Nun wirst du aber keine Schalter und Schukidosen finden, an
      denen du 2.5mm² oder gar 4mm² anklemmen kannst.
      2,5 geht, aber bei Doppelsteckdosen durchzuschleifen, brichst Dir die Finger ab.... habe das 2010 beim renovieren gemacht.

      MfG

  3. Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
    Re: 3x2,5 mm² auf 3x1,5 mm² ?


    Hallo zusammen!

    Nach langen ‚googeln’ komme ich leider bei meinem Problem
    nicht weiter und hoffe hier Hilfe zu finden. Ich habe vor, ein
    Zimmer mit einem NYM-J 3x2,5 mm² (ca.18m) als Zuleitung bis zu
    einer Verteilerdose zu legen. Von hier gehe ich mit einem
    3x1,5 mm² weiter zum Licht (Schalter) und einem 3x2,5 mm² zu
    den Steckdosen. Ist das sinnig oder muß ich alles mit einem
    3x2,5 mm² verlegen?
    Das ist erlaubt, macht aber keinen Sinn. Du musst die Steckdosen mit einem FI absichern. Wenn der auslöst, ist auch das Licht aus, da der Nulleiter mit abgeschaltet wird.
    Es würde nur Sinn machen, wenn du den FI in die Verteilerdose verlegst und den Null für das Licht vor diesem auflegst. Das ist dann aber keine Dose mehr sondern ein Verteilerkasten. Ich würde Leerrohr legen und Einzeladern durchziehen.

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: 3x2,5 mm² auf 3x1,5 mm² ?

      Das ist erlaubt, macht aber keinen Sinn. Du musst die
      Steckdosen mit einem FI absichern. Wenn der auslöst, ist auch
      das Licht aus, da der Nulleiter mit abgeschaltet wird.
      Interessante Begründung.
      OK, zunächst mal meinst du sicher den Neutralleiter, nicht den Nullleiter.
      Aber selbst wenn der nicht mit abgeschaltet würde, wäre doch das Licht im Raum aus. Es würde nur Sinn machen, wenn du den FI in die Verteilerdose
      verlegst
      Verteilerdosen macht man nicht mehr.
      Und FIs für Schalter(abzweig)dosen sind sündhaft teuer. und den Null für das Licht vor diesem auflegst.
      Alles unnötig.

      Wie häufig lösen denn bei dir die FI-Schalter aus?
      Bei mir exakt zweimal jährlich. Beim Drücken auf die T-Taste.

      Und nebenbei:
      Die Leuchten sollen ohne Fehlerstromschutz betrieben werden, meinst du?
      Ist das zulässig? Nein, nicht immer. Kennst du die dortige Netzform, kennst du die Impedanzen? ICH nicht.


      Das
      ist dann aber keine Dose mehr sondern ein Verteilerkasten. Ich
      würde Leerrohr legen und Einzeladern durchziehen.
      Ja, so hat man das bis vor 40 Jahren gemacht.

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re^3: 3x2,5 mm² auf 3x1,5 mm² ?

        Das ist erlaubt, macht aber keinen Sinn. Du musst die
        Steckdosen mit einem FI absichern. Wenn der auslöst, ist auch
        das Licht aus, da der Nulleiter mit abgeschaltet wird.
        Interessante Begründung.
        OK, zunächst mal meinst du sicher den Neutralleiter, nicht den
        Nullleiter.
        Aber selbst wenn der nicht mit abgeschaltet würde, wäre doch
        das Licht im Raum aus.
        Nennen wir es Neutralleiter. Null ist aber auch neutral.
        Ich hatte zwischenzeitlich überlegt, 2 Phasen zu legen.
        War vor dem Schreiben nicht zu ende gedacht. Es würde nur Sinn machen, wenn du den FI in die Verteilerdose
        verlegst
        Verteilerdosen macht man nicht mehr.
        Warum soll ich die Leitung für mehrere Räume ums Haus legen.
        Im Schlafzimmer brennt ca. 2x am Tag Licht und der Radiowecker ist eingesteckt. Da gibt es keine extra Sicherung für.
        Da mach ich Verteilerdosen. Und FIs für Schalter(abzweig)dosen sind sündhaft teuer.
        Da kann ich nicht für. Er will ja bei der Leitung sparen Wie häufig lösen denn bei dir die FI-Schalter aus?
        Bei mir exakt zweimal jährlich. Beim Drücken auf die T-Taste.
        Gut für dich, aber es wird schon nichts passieren und wir lassen ihn weg, ist halt nicht zulässig. Wenn er dann doch mal auslöst, stehst du im Dunkeln und die Taschenlampe ist im Keller. Und nebenbei:
        Die Leuchten sollen ohne Fehlerstromschutz betrieben werden,
        meinst du?
        Ist das zulässig? Nein, nicht immer. Kennst du die dortige
        Netzform, kennst du die Impedanzen? ICH nicht.
        Der normalfall ist TN Netz. da sind ausser für Nassräume keine FI's für die Beleuchtung vorgeschrieben. Ja, so hat man das bis vor 40 Jahren gemacht.
        Was spricht gegen Leerrohr?

        Grüße
        B



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