Wenn ein Polizist etwas behauptet...
Von: , Frage gestellt am Fr, 24. Aug 2007
Hallo !
Jetzt stellt euch mal folgenden Fall vor:
Jemand fährt ganz gemütlich und ohne Sünde eine Strasse hinab. Da kommt ihn ein Polizei-Auto entgegen (etwas tiefer, weil die Strasse ja etwas abschüssig ist).
Im Rückspiegel sieht der Fahrer dann, das der Polizist dreht und hinter ihm herfährt. Dann kommt das berühmte "Rechts anhalten" (oder was auch immer da steht) und der Polizist steigt aus. Der Fahrer denkt sich, es wäre eine "normale Kontrolle" und denkt an nichts böses. Der Polizist schaut streng ins Auto, und fragt dann "Warum waren Sie eben nicht angeschnallt"
Der Fahrer fällt aus allen Wolken "Was ?! Aber hundertprozentig war ich angeschnallt"
"Ich bin mir hundertprozentig sicher, das Sie nicht angeschnallt waren".
Der Fahrer beteuert seine (wirkliche) Unschuld und sagt, das er es überhaupt nicht "ab kann", ohne Gurt zu fahren (Gewohnheitssache).
Der Polizist traut dem ganzen nicht und sucht so lange am Fahrzeug und in den Papieren herum, bis er irgendetwas findet und dem Fahrer eine "Ordnungswidrigkeit" für 20 Euro anhaften kann.
Irgendwie ist das doch gemein, oder ? Kann denn ein (einzelner) Polizist irgendetwas behaupten und dann im Zuge dessen irgendetwas aufschreiben, was nicht in Ordnung ist. Ich meine, prinzipiell denke ich, das doch jeder Fahrer "irgendwas verkehrt" hat. Sei es ein fehlendes Warndreieck, ein abgelaufendes Medi-Kit oder ein defektes Rücklicht.
Für jede Meinung zum Thema sage ich schon einmal Danke!
Gruß
Andreas
