Fehlende Fußgängerampeln an gr. Kreuzung

Hallo,

ich beobachte, dass es (in Hamburg) an manchen stark befahrenen großen Kreuzungen (Hauptverkehrsstraßen) teilweise für Fussgänger (wohl aber für Radfahrer, aber nur in eine Richtung) keine Vollbeampelung gibt. Diese müssen dann statt auf dem kürzesten Weg über eine Ampel „im Kreis“ über drei Ampeln gehen.

Das machen die Fußgänger aber nicht, sondern gehen über die nicht beampelte Überquerung.

Was mag sich ein Verkehrsplaner dabei gedacht haben?
Gibt es dafür möglicherweise irgendwelche (dem normalen Menschen wohl kaum nachvollziehbaren) rechtlichen Gründe?

Besten Dank!

Jonas

wo denn z.B.?

Hallo,

ich beobachte, dass es (in Hamburg) an manchen stark
befahrenen großen Kreuzungen (Hauptverkehrsstraßen) teilweise
für Fussgänger (wohl aber für Radfahrer, aber nur in eine
Richtung) keine Vollbeampelung gibt. Diese müssen dann statt
auf dem kürzesten Weg über eine Ampel „im Kreis“ über drei
Ampeln gehen.

wo denn? mir fällt da nur die Kreuzung HamburgerStraße/Adolph-Schönefelder-Straße ein. und da hats für die Fußgänger tolle Brücken, die mit dem Rad nur schwerlich zu meistern sind…

Was mag sich ein Verkehrsplaner dabei gedacht haben?
Gibt es dafür möglicherweise irgendwelche (dem normalen
Menschen wohl kaum nachvollziehbaren) rechtlichen Gründe?

rechtliche „Gründe“ m.W. nicht…

Hi,

Fussgänger … müssen dann statt
auf dem kürzesten Weg über eine Ampel „im Kreis“ über drei
Ampeln gehen.

wo denn?

z.B. aus der Martinistraße auf den Steindamm kommend. Auf der linken Seite (Richtung Hoheluftchaussee) gibt es keinen Fußüberweg - aber dort auch keinen Radüberweg. Wer auf der linken Seite der Martinistraße ist, muss also 3 Straßen kreuzen und 3* warten, um auf die andere Straßenseite zu kommen.

Alles Gute wünscht
… Michael

Ja, genau dort!

z.B. aus der Martinistraße auf den Steindamm kommend. Auf der
linken Seite (Richtung Hoheluftchaussee)

genau die Kreuzung meine ich! Interessant, dass es noch anderen sofort eingefallen ist.

Gruss
Jonas

Hallo,

z.B. aus der Martinistraße auf den Steindamm kommend. Auf der
linken Seite (Richtung Hoheluftchaussee)

Also hier:
http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geocode=&q=hamb…
Da kann ich aber vier Überwege erkennen.

Sei’s drum. Wenn die Verkehrsplaner meinen, dass ein Fußgängerüberweg an einer bestimmten Stelle zu gefährlich wäre (Abbieger) oder den Verkehrsfluß zu sehr behindern würde, gibt es eben keinen Überweg mit Ampel an dieser Stelle. Und weil es trotzdem eine Kreuzung mit Lichtzeichenanlage ist, gilt:
http://bundesrecht.juris.de/stvo/__25.html
Dort steht über das Fahrbahnüberqueren von Fußgängern:
„an Lichtzeichenanlagen innerhalb von Markierungen oder auf Fußgängerüberwegen (Zeichen 293). Wird die Fahrbahn an Kreuzungen oder Einmündungen überschritten, so sind dort angebrachte Fußgängerüberwege oder Markierungen an Lichtzeichenanlagen stets zu benutzen.“

Daraus schließe ich (ianal): der Fußgänger muss einen Umweg machen.

Gruß
loderunner

Hallo,

z.B. aus der Martinistraße auf den Steindamm kommend. Auf der
linken Seite (Richtung Hoheluftchaussee)

Also hier:
http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geocode=&q=hamb…
Da kann ich aber vier Überwege erkennen.

an diese kreuzung dachte ich auch. man kann vier überwege erkennen (gibt es auch), aber zumindest ist nur einer für radfahrer in einer richtung gedacht (ohne fußgängerampel): wenn man mit dem rad aus der troplowitzstr aus richtung westen kommt und geradeaus in die martinistr will, kreuzt man lockstedter steindamm/hoheluft chaussee. dort ist es wie beschrieben.
anderes beispiel: steinstr / steintorwall (zwei überwege nur für radler)
ob das nun für fußgänger unzumutbar ist, sei dahingestellt.

gruss

Sei’s drum. Wenn die Verkehrsplaner meinen, dass ein
Fußgängerüberweg an einer bestimmten Stelle zu gefährlich wäre
(Abbieger) oder den Verkehrsfluß zu sehr behindern würde, gibt
es eben keinen Überweg mit Ampel an dieser Stelle. Und weil es
trotzdem eine Kreuzung mit Lichtzeichenanlage ist, gilt:
http://bundesrecht.juris.de/stvo/__25.html
Dort steht über das Fahrbahnüberqueren von Fußgängern:
„an Lichtzeichenanlagen innerhalb von Markierungen oder auf
Fußgängerüberwegen (Zeichen 293). Wird die Fahrbahn an
Kreuzungen oder Einmündungen überschritten, so sind dort
angebrachte Fußgängerüberwege oder Markierungen an
Lichtzeichenanlagen stets zu benutzen.“

Daraus schließe ich (ianal): der Fußgänger muss einen Umweg
machen.

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Also hier:
http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geocode=&q=hamb…
Da kann ich aber vier Überwege erkennen.

Da mag einer markiert sein, beampelt ist der aber nicht und auch nciht als Übergang gedacht. Jedenfalls war das vor ca. 6 Wochen noch so, als ich zuletzt dort war.

Da mag einer markiert sein, beampelt ist der aber nicht und
auch nciht als Übergang gedacht. Jedenfalls war das vor ca. 6
Wochen noch so, als ich zuletzt dort war.

Ja, so ist es immer noch (was die Sache noch gefährlicher macht …).

Gruss
Jonas

Da mag einer markiert sein, beampelt ist der aber nicht und
auch nciht als Übergang gedacht. Jedenfalls war das vor ca. 6
Wochen noch so, als ich zuletzt dort war.

Ja, so ist es immer noch (was die Sache noch gefährlicher
macht …).

und wieso macht das die sache gefährlicher?
ich fahr da morgen mal längs und schau mir das an, da gibts definitiv einen plausiblen grund für.

sowas ist doch normal in Hamburg…
Hi,

ich beobachte, dass es (in Hamburg) an manchen stark
befahrenen großen Kreuzungen (Hauptverkehrsstraßen) teilweise
für Fussgänger (wohl aber für Radfahrer, aber nur in eine
Richtung) keine Vollbeampelung gibt. Diese müssen dann statt
auf dem kürzesten Weg über eine Ampel „im Kreis“ über drei
Ampeln gehen.

Was mag sich ein Verkehrsplaner dabei gedacht haben?

Da du von HH redest haben sich die Planer vermutlich schlicht NIX gedacht oder ihr Hirn gar nicht erst in Betrieb genommen. Solche Kreuzungen, zumindest auch noch ohne extra Radüberweg gibts doch noch viel mehr. Auf meinem Standardweg brauchte ich bisher VIER (!!!) Ampelphasen obwohl ich nur eine (große) Strasse überqueren will. Den direkten Weg gibts schlicht nicht. Die erste Strasse wird nur auf Anforderung grün und bis vor ein paar Wochen sogar nur jede ZWEITE Autogrünphase!! Für die nächste _eine_ Strassenquerung mit insgesammt drei Verkehrsinseln braucht man noch mal zwei Ampelphasen.
Totaler Schwachsinn und inzwischen warte ich auch nur noch einmal auf grün und nehme den Rest bei rot (es kann dann dort eh kein Auto fahren, weil die sich gegenseitig durch die Strassenführung blockieren oder selbst rot haben).

Gibt es dafür möglicherweise irgendwelche (dem normalen
Menschen wohl kaum nachvollziehbaren) rechtlichen Gründe?

Würde mich in HH nicht wundern :wink:

J~

Hallo,

Auf meinem Standardweg brauchte ich…
Totaler Schwachsinn und inzwischen warte ich auch nur noch
einmal auf grün und nehme den Rest bei rot (es kann dann dort
eh kein Auto fahren, weil die sich gegenseitig durch die
Strassenführung blockieren oder selbst rot haben).

Genau! Freie Fahrt für mich und das sofort! Ich mache meine Gesetze selber!
Gruß
loderunner

Hi,

Genau! Freie Fahrt für mich und das sofort! Ich mache meine
Gesetze selber!

genau.

BTW: hast du dich schon über eine längere Zeit in HH ohne Auto fortbewegt? Wenn nein bitte wieder setzen…

Herzlichste Grüße,
J~

Hallo,

BTW: hast du dich schon über eine längere Zeit in HH ohne Auto
fortbewegt? Wenn nein bitte wieder setzen…

Ja. Ich bleibe stehen. Und auch bei meiner Meinung, solange nichts gehaltvolles kommt.

Gruß
loderunner

Hi,

Ja. Ich bleibe stehen. Und auch bei meiner Meinung, solange
nichts gehaltvolles kommt.

gerne, tu das.

Sag mir bitte welchen Sinn es deiner Meinung nach macht sich als Fußgänger penibel an Verkehrsregeln und -ungen zu halten die eindeutig dannach ausgelegt sind den nicht motorisierten Verkehr zu behindern und selbst dann Überwegsampeln auf rot schalten, wenn der kreuzende Kraftverkehr auch rot hat bzw nicht fahren kann, weil er sich gegenseitig blockiert. Weiterhin würde ich gerne wissen wollen warum Kraftverkehrsampeln in HH entweder selbstständig oder automatisiert auf grün schalten, Radfahrer aber nicht nur 'nen Knopf drücken, sondern oft auch noch absteigen müssen um an ihr ranzukommen.

Wenn ich das alles verstehen könnte, würde ich dir vielleicht adäquat antworten können.

Herzlichste Grüße,
J~

Hallo,

Sag mir bitte welchen Sinn es deiner Meinung nach macht sich
als Fußgänger penibel an Verkehrsregeln und -ungen zu halten

Ist ein wenig sicherer. Von Kindern, die weniger Übersicht haben und sich Dein Fehlverhalten als Beispiel nehmen, will ich gar nicht erst anfangen.

die eindeutig dannach ausgelegt sind den nicht motorisierten
Verkehr zu behindern

Das ist Unsinn. Du nimmst Dich entschieden zu wichtig, für einen Verkehrsplaner bist Du uninteressant, weil Staus auf dem Radweg eher selten sind. Im Gegensatz zum Autoverkehr.

und selbst dann Überwegsampeln auf rot
schalten, wenn der kreuzende Kraftverkehr auch rot hat bzw
nicht fahren kann, weil er sich gegenseitig blockiert.

Ich wusste gar nicht, dass es bereits Ampeln gibt, die den Verkehr beobachten und schnell auf rot geschaltet auf die Kreuzung springen, um den vielleicht doch nicht so sehr blockierten Autofahrer aufzuhalten.

Weiterhin würde ich gerne wissen wollen warum
Kraftverkehrsampeln in HH entweder selbstständig oder
automatisiert auf grün schalten, Radfahrer aber nicht nur 'nen
Knopf drücken, sondern oft auch noch absteigen müssen um an
ihr ranzukommen.

Vielleicht, weil es mehr Autos als Radfahrer gibt. Vielleicht, weil es Kontaktschwellen gibt, die Du gar nicht bemerkst. Vielleicht, weil es noch keine Ampeln gibt, die Radfahrer von Katzen unterscheiden können. Vielleicht, weil ein Auto bei entsprechender Geschwindigkeit eine grüne Welle ausnutzen kann, ein Radfahrer mangels einheitlicher Geschwindigkeit der Radfahrer aber nicht.

Wenn ich das alles verstehen könnte, würde ich dir vielleicht
adäquat antworten können.

Tja, da sehe ich, ehrlich gesagt, schwarz für Dich. Deinen Äußerungen nach hast Du einen Standpunkt, den Du nicht bereit bist, zu verlassen. Argumente könnten für Dich da nur hinderlich sein, weshalb Du sie eigentlich gar nicht hören willst (aber andere, weshalb ich sie trotzdem gebracht habe).

Viel Glück beim Radfahren, Du wirst es offensichtlich brauchen.

Gruß
loderunner

plausibler Grund

Da mag einer markiert sein, beampelt ist …

und wieso macht das die sache gefährlicher?
ich fahr da morgen mal längs und schau mir das an, da gibts
definitiv einen plausiblen grund für.

Hallo Ensi,
was hat deine Recherche ergeben? Wo ist der (sicherlich nur einem Beamten plausibel erscheindene …:wink: plausible Grund?

Das wird dadurch gefährlicher, da die Markierung einen Übergang suggeriert und bei fehlender Beampelung dann einfach „blind“ von Fussgängern genutzt wird.

Bin überrascht, wie viele Hamburger sich hier tummeln …

Ciao
Jonas

Anarchie? Nö…
Hiho,

Tja, da sehe ich, ehrlich gesagt, schwarz für Dich. Deinen
Äußerungen nach hast Du einen Standpunkt, den Du nicht bereit
bist, zu verlassen. Argumente könnten für Dich da nur
hinderlich sein, weshalb Du sie eigentlich gar nicht hören
willst (aber andere, weshalb ich sie trotzdem gebracht habe).

du scheinst mich besser zu kennen als ich mich selbst. Darf ich mich bei Gelegenheit mal wieder an dich wenden, wenn ich mir über mich selbst im Unklaren bin? :wink:

Andererseits könnte es natürlich auch so sein, dass HH einfach im Gegensatz zu anderen Städten nicht in der Lage ist das Zusammenleben zwischen den Verkehrsteilnehmern sinnvoll zu gestalten.

Sag mir bitte welchen Sinn es deiner Meinung nach macht sich
als Fußgänger penibel an Verkehrsregeln und -ungen zu halten

Ist ein wenig sicherer.

Da muss ich dir leider widersprechen. Meiner Erfahrung nach ist es in HH aus Sicht der Sicherheit nicht von Vorteil sich an die Verkehrsregeln zu halten. Weder als Autofahrer und noch wesentlich weniger als Fußgänger und Radfahrer. Das einzige was einem hilft sicher seines Weges zu gehen ist das vertrauen auf sich selbst und die Verkehrslage selbst einschätzen zu können. Die Erwartung, dass dortige Autofahrer nur die allerwichtigesten Regeln die eine _Gefährdung_ anderer verhindern sollen IN GANZ GROBEN ZÜGEN anwenden hat mich schon mehrfach in große Gefahr gebracht. Natürlich rechne ich im Strassenverkehr mit dem Fehlverhalten anderer. Immer. Aber viele Szenen die ich in HH erlebt habe lassen sich damit nicht erklären. Das muss schon vorsätzliche Gefährdung sein, wenn ich trotz Fußgängergrün als Autofahrer nicht abbremse oder ohne Geschwindigkeitsverringerung Radfahrern die Vorfahrt nehme.

Anders als du dir das vielleicht denken mags ist meine Einstellung zu den Dingen keine anarchistische, sondern eine die auf Lebenserfahrung und Gefahrenabwehr beruht.

Von Kindern, die weniger Übersicht
haben und sich Dein Fehlverhalten als Beispiel nehmen, will
ich gar nicht erst anfangen.

Auf andere Rücksicht zu nehmen ist gut und richtig. Allerdings nehme ich dafür keine Selbstgefährdung in kauf.

Das ist Unsinn. Du nimmst Dich entschieden zu wichtig, für
einen Verkehrsplaner bist Du uninteressant, weil Staus auf dem
Radweg eher selten sind. Im Gegensatz zum Autoverkehr.

Die Katze beißt sich in den Schwanz. Viele Radfahrer nehmen in HH auf Grund der desolaten Umstände lieber das Auto; ich auch in ganz vielen Fällen. Eine Besserstellung des unmotorisieren Verkehrs würde auch diesen entlasten. Technisch bedingt sind Radfahrer viel flexibler als Autofahrer und ließen sich mit weniger Aufwand (Geld) kanalisieren. Das sollte Verkehrsplaner schon interessieren.

und selbst dann Überwegsampeln auf rot
schalten, wenn der kreuzende Kraftverkehr auch rot hat bzw
nicht fahren kann, weil er sich gegenseitig blockiert.

Ich wusste gar nicht, dass es bereits Ampeln gibt, die den
Verkehr beobachten und schnell auf rot geschaltet auf die
Kreuzung springen, um den vielleicht doch nicht so sehr
blockierten Autofahrer aufzuhalten.

Du scheinst die Verhältnisse doch nicht zu kennen oder scheinst mir einfach nicht glauben zu wollen. Stell dir vor es gäbe eine eigene Rechtabbiegerstrasse (dreispurig, baulich getrennt) die auch noch in die Kreuzung versetzt eine eigene (Gradeausfahr)ampel besäße (ich hoffe man versteht was ich meine, ist etwas schwierig zu beschreiben). Die Rechtabbiegerstrasse kann nicht befahren werden, weil sie von wartenden Gradeausfahrern blockiert wird. Preisfrage: Welches Licht zeigt die Rechtsabbieger-(Gradeausfahr)ampel? Richtig! Grün! Denn schließlich müssen die -in Worten- Null Autos ja fahren können. Das habe ich nicht „mal“ erlebt, das ist dort immer so.

Jetzt frage ich dich nochmal warum soll ich an dieser Ampel auf Fußgängergrün warten?

Und ich kann dich beruhigen. Springende Ampeln gibt es selbst in HH nicht.

Vielleicht, weil es mehr Autos als Radfahrer gibt.

Laut http://www.epochtimes.de/articles/2006/06/04/26645.html die sich auf das statistische Bundesamt beziehen gibt es mehr Fahrräder als Autos:
„Die Fahrraddichte ist sogar höher als die Versorgung mit Autos.“
Warum die ggf seltener benutzt werden kannst du vielleicht aus meinem oben gesagten erahnen; so du daran überhaupt Interesse hast.
(2.Quelle mit gleicher Aussage: http://www.abendblatt.de/daten/2006/06/02/569125.html)

Vielleicht,
weil es Kontaktschwellen gibt, die Du gar nicht bemerkst.

Das verstehe ich nicht in diesem Zusammenhang. Außerdem kann man solche Kontakte fast immer gut erkennen.

Vielleicht, weil es noch keine Ampeln gibt, die Radfahrer von
Katzen unterscheiden können. Vielleicht, weil ein Auto bei
entsprechender Geschwindigkeit eine grüne Welle ausnutzen
kann, ein Radfahrer mangels einheitlicher Geschwindigkeit der
Radfahrer aber nicht.

Autofahrer bewegen sich nicht einheitlich (sondern gefühlt zwischen 40 und 80 auf normalen Hauptstrassen). Und grüne Wellen scheinen auch Relikte vergangener Zeiten zu sein. Heute macht man sowas dynamisch und ginge auch mit Radfahrern (so man das wollte).

Viel Glück beim Radfahren, Du wirst es offensichtlich
brauchen.

Ich danke dir und wünsche die ein ebensolches in regelkonformen Gefahrensituationen.

Herzlichste Grüße,
J~

Hi,

Andererseits könnte es natürlich auch so sein, dass HH einfach
im Gegensatz zu anderen Städten nicht in der Lage ist das
Zusammenleben zwischen den Verkehrsteilnehmern sinnvoll zu
gestalten.

Was sich in einer Grosstadt wie HH oder B auch schwierig gestaltet.
Als ich gestern durch Berlin fuhr (und ich bin den Verkehr in HH gewohnt) muss ich sagen: HH ist etwas entspannter.

Da muss ich dir leider widersprechen. Meiner Erfahrung nach
ist es in HH aus Sicht der Sicherheit nicht von Vorteil sich
an die Verkehrsregeln zu halten. Weder als Autofahrer und noch
wesentlich weniger als Fußgänger und Radfahrer. Das einzige
was einem hilft sicher seines Weges zu gehen ist das vertrauen
auf sich selbst und die Verkehrslage selbst einschätzen zu
können. Die Erwartung, dass dortige Autofahrer nur die
allerwichtigesten Regeln die eine _Gefährdung_ anderer
verhindern sollen IN GANZ GROBEN ZÜGEN anwenden hat mich schon
mehrfach in große Gefahr gebracht. Natürlich rechne ich im
Strassenverkehr mit dem Fehlverhalten anderer. Immer. Aber
viele Szenen die ich in HH erlebt habe lassen sich damit nicht
erklären. Das muss schon vorsätzliche Gefährdung sein, wenn
ich trotz Fußgängergrün als Autofahrer nicht abbremse oder
ohne Geschwindigkeitsverringerung Radfahrern die Vorfahrt
nehme.

Hier widersprichst Du Dir selbst: Die Leute, bei denen Du der Meinung bist dass sie Dich gefährden, machen es doch genauso wie Du:
Scheiss was auf die Regeln, ich mache es so wie ich es für richtig halte.
Der einzige Unterschied: wenn die das machen ist es Gefährdung. Wenn Du es machst ist es solide Selbsteinschätzung :wink:
Lustiges Kerlchen bist Du.

Anders als du dir das vielleicht denken mags ist meine
Einstellung zu den Dingen keine anarchistische, sondern eine
die auf Lebenserfahrung und Gefahrenabwehr beruht.

Das liest sich oben aber ganz anders.
Eskalieren tut es scheinbar dann wenn ein Autofahrer genauso handelt.

Die Katze beißt sich in den Schwanz. Viele Radfahrer nehmen in
HH auf Grund der desolaten Umstände lieber das Auto; ich auch
in ganz vielen Fällen. Eine Besserstellung des unmotorisieren
Verkehrs würde auch diesen entlasten. Technisch bedingt sind
Radfahrer viel flexibler als Autofahrer und ließen sich mit
weniger Aufwand (Geld) kanalisieren. Das sollte Verkehrsplaner
schon interessieren.

Ähem, wer in Hamburg nicht mit dem Rad fahren möchte greift in der Regel nicht zum Auto sondern zum recht ordentlich ausgebauten ÖPNV.

Du scheinst die Verhältnisse doch nicht zu kennen oder
scheinst mir einfach nicht glauben zu wollen. Stell dir vor es
gäbe eine eigene Rechtabbiegerstrasse (dreispurig, baulich
getrennt) die auch noch in die Kreuzung versetzt eine eigene
(Gradeausfahr)ampel besäße (ich hoffe man versteht was ich
meine, ist etwas schwierig zu beschreiben). Die
Rechtabbiegerstrasse kann nicht befahren werden, weil sie von
wartenden Gradeausfahrern blockiert wird. Preisfrage: Welches
Licht zeigt die Rechtsabbieger-(Gradeausfahr)ampel? Richtig!
Grün! Denn schließlich müssen die -in Worten- Null Autos ja
fahren können. Das habe ich nicht „mal“ erlebt, das ist dort
immer so.

Ach was. Und dass gibt Dir das Recht die Verkehrsregeln dann selbst in die Hand zu nehmen?
Aber wenn Du angefahren wirst weil Du bei rot über die Ampel fährst/gehst sind natürlich die anderen Schuld :wink:

Laut http://www.epochtimes.de/articles/2006/06/04/26645.html
die sich auf das statistische Bundesamt beziehen gibt es mehr
Fahrräder als Autos:
„Die Fahrraddichte ist sogar höher als die Versorgung mit
Autos.“

Klar, was meinst Du wieviele Leute ich kenne die selbst 3 oder 4 Fahrräder haben?
Und wieviel Leute fahren damit zur Arbeit?
Nun komm nicht mit dem Argument das sie es aus Deinen Begründungen nicht tun.
Nein, Fahrradfahren ist nett im Sommer oder bei schönem Wetter.

Autofahrer bewegen sich nicht einheitlich (sondern gefühlt
zwischen 40 und 80 auf normalen Hauptstrassen). Und grüne
Wellen scheinen auch Relikte vergangener Zeiten zu sein. Heute
macht man sowas dynamisch und ginge auch mit Radfahrern (so
man das wollte).

Na dann schlag das doch den Städteplanern mal vor?
Vielleicht kommst Du dann ja in die Hall of Fame der Städteplaner.

Viel Glück beim Radfahren, Du wirst es offensichtlich
brauchen.

Ich danke dir und wünsche die ein ebensolches in
regelkonformen Gefahrensituationen.

Gefahrensituationen bei regelkonformen Verhalten gibts immer. Bei nicht regelkonformem Verhalten aber noch viel öfter.
Immer das Gleiche: In einer Grosstadt ist das alles etwas schwieriger zu bewältigen als auf dem platten Land.
Aber die gedankliche sowie technische Umsetzung der Verkehrsplanung für eine Millionenstadt hast Du ja sicher schon in der Tasche :wink:
Mach sie zu Geld, werd reich, worauf wartest Du?

Gruss Jakob (im Hamburger Jungle zuhause)

Hallo,

du scheinst mich besser zu kennen als ich mich selbst.

Ja. Offensichtlich fehlt Dir jeglicher Hang zur Selbsterkenntnis.

Darf
ich mich bei Gelegenheit mal wieder an dich wenden, wenn ich
mir über mich selbst im Unklaren bin? :wink:

Natürlich. Am besten hier im Forum, da nehme ich mir Zeit. Allerdings wäre es in diesm Brett o.T., Du müsstest schon ins Brett ‚Psychologie‘ ausweichen. Schick mir eine Mail, wenn Du soweit bist.

Andererseits könnte es natürlich auch so sein, dass HH einfach
im Gegensatz zu anderen Städten nicht in der Lage ist das
Zusammenleben zwischen den Verkehrsteilnehmern sinnvoll zu
gestalten.

Ja klar, das liegt an Hamburg. Da gelten natürlich auch ganz andere Verkehrsregeln, die nur dazu dienen,…

Oder habe ich da doch was falsch verstanden?

Sag mir bitte welchen Sinn es deiner Meinung nach macht sich
als Fußgänger penibel an Verkehrsregeln und -ungen zu halten

Ist ein wenig sicherer.

Da muss ich dir leider widersprechen. Meiner Erfahrung nach…

Du bist nicht der Nabel der Welt. Deine Erfahrung ist nicht die Erfahrung der übrigen Bevölkerung. Die Mehrheit hat Verhaltensregeln aufgrund ihrer Erfahrungen beschlossen. Und der Erfolg gibt den Regeln recht. Immerhin führen sie zu recht wenig Opfern, wenn man den Statistiken glauben darf. Im Vergleich zum Verkehrsaufkommen, mein ich.
Natürlich siehst Du das anders, Deiner Meinung nach machst Du Deine Gesetze selber und gefährdet wirst Du nur durch die Autofahrer, die das gleiche machen wie Du.
Komische Logik, aber habe ich nicht anders erwartet nach Deinen bisherigen Aussagen.

Anders als du dir das vielleicht denken mags ist meine
Einstellung zu den Dingen keine anarchistische, sondern eine
die auf Lebenserfahrung und Gefahrenabwehr beruht.

Quatsch. Du betreibst Anarchie, kritisierst das gleiche Verhalten bei anderen und behauptest, die Stadt wäre daran Schuld.

Denk mal ein wenig über Dich selber nach udn hinterfrage Deine Logik.

Ach - ich hab vergessen, das kannst Du ja nicht. Sorry. Na, dann frag doch noch mal im Psychologiebrett nach, wie das geht.

Von Kindern, die weniger Übersicht
haben und sich Dein Fehlverhalten als Beispiel nehmen, will
ich gar nicht erst anfangen.

Auf andere Rücksicht zu nehmen ist gut und richtig. Allerdings
nehme ich dafür keine Selbstgefährdung in kauf.

Tja, Du bist halt Egozentriker. Klar, dass das keinerlei Anzeichen von Anarchie ist, wenn man sich über die Allgemeinheit stellt. Jedenfalls nicht bei Dir. Nur, wenn das andere machen.

Das ist Unsinn. Du nimmst Dich entschieden zu wichtig, für
einen Verkehrsplaner bist Du uninteressant, weil Staus auf dem
Radweg eher selten sind. Im Gegensatz zum Autoverkehr.

Die Katze beißt sich in den Schwanz. Viele Radfahrer nehmen in
HH auf Grund der desolaten Umstände lieber das Auto; ich auch
in ganz vielen Fällen.

Da beißt sich nichts in den Schwanz, Du bestätigst grad meine Aussage. Wobei Du allerdings den Autofahrern völlig falsche Motive unterstellst. Das habe ich mir nicht ausgedacht, dazu gibt es Untersuchungen. Die Leute steigen auch dann nicht aufs Rad, um 10km in die Stadt zu fahren, wenn es mehr Radwege gäbe. Ein Rad hat nunmal weder Dach noch Kofferraum.

Die Rechtabbiegerstrasse kann nicht befahren werden, weil sie von
wartenden Gradeausfahrern blockiert wird.

Tja, und warum ist sie das? Genau: weil andere das gleiche machen wie Du - sie halten sich nicht an Regeln. Man darf nämlich nicht in die Kreuzung einfahren, wenn man sie wegen Stau nicht wieder verlassen kann.
Aber selbstverständlich hältst Du Dich an alle Regeln, sobald Du mal das Auto nimmst. Oder doch nicht?

Preisfrage: Welches
Licht zeigt die Rechtsabbieger-(Gradeausfahr)ampel? Richtig!
Grün! Denn schließlich müssen die -in Worten- Null Autos ja
fahren können. Das habe ich nicht „mal“ erlebt, das ist dort
immer so.

Da habe ich auch gar nicht bezweifelt. Hast Du meine Sätze nicht verstanden oder nicht gelesen?

Jetzt frage ich dich nochmal warum soll ich an dieser Ampel
auf Fußgängergrün warten?

Weil man sich aus eigenem Sicherheitsinteresse gefälligt an die Regeln zu halten hat. Wenn man das nicht macht, wird man für alle anderen zum unberechenbaren Geisterfahrer. Für Dich reklamierst Du das Recht dazu, und nur für Dich soll das auch noch sicherer sein, als auf grün zu warten?
Und wovon träumst Du nachts?

Und ich kann dich beruhigen. Springende Ampeln gibt es selbst
in HH nicht.

Du scheinst an derartiges zu glauben.

Vielleicht, weil es mehr Autos als Radfahrer gibt.

Laut http://www.epochtimes.de/articles/2006/06/04/26645.html
die sich auf das statistische Bundesamt beziehen gibt es mehr
Fahrräder als Autos:
„Die Fahrraddichte ist sogar höher als die Versorgung mit
Autos.“

Ja. Und? Schonmal auf den gedanken gekommen, dass man für 1…5 Personen nur 1 Auto, aber 1…5 Fahrräder benötigt?

Warum die ggf seltener benutzt werden kannst du vielleicht aus
meinem oben gesagten erahnen; so du daran überhaupt Interesse
hast.

Aus Deinen an den Haaren herbei gezogenen Argumenten kann man erahnen, was Du meinst. Mit der Realität hat es leider nichts zutun. Die Interessenlage ist allerdings deutlich.

(2.Quelle mit gleicher Aussage:
http://www.abendblatt.de/daten/2006/06/02/569125.html)

Das ist weder eine zweite Quelle (beide Artikel sind ncith das Original), noch bringt das weiter Argumente.

Vielleicht,
weil es Kontaktschwellen gibt, die Du gar nicht bemerkst.

Das verstehe ich nicht in diesem Zusammenhang. Außerdem kann
man solche Kontakte fast immer gut erkennen.

Fast immer ist falsch. Dass Du das nicht als Argument für eine bessere Ampelschaltung im Sinne der Autofahrer verstehst, ist mir allerdings klar.

Vielleicht, weil es noch keine Ampeln gibt, die Radfahrer von
Katzen unterscheiden können. Vielleicht, weil ein Auto bei
entsprechender Geschwindigkeit eine grüne Welle ausnutzen
kann, ein Radfahrer mangels einheitlicher Geschwindigkeit der
Radfahrer aber nicht.

Autofahrer bewegen sich nicht einheitlich (sondern gefühlt
zwischen 40 und 80 auf normalen Hauptstrassen).

Falsch. Achte mal drauf, wie sich das bei einer Hauptstraße verhält.

Und grüne
Wellen scheinen auch Relikte vergangener Zeiten zu sein.

Ebenfalls falsch. Sprich mal mit einem Verkehrsplaner. Achte einfach mal auf die Ampelschaltungen morgens und im Unterschied dazu abends.

Heute macht man sowas dynamisch

Ja, natürlich.

und ginge auch mit Radfahrern (so man das wollte).

Ja klar. Alle Radfahrer fahren gleich schnell. Egal, ob Rennrad oder Oma. Guter Witz.

Ich danke dir und wünsche die ein ebensolches in
regelkonformen Gefahrensituationen.

Regelkonform gibt es keinerlei Gefahrensituationen. Jede gefahr entsteht genau dann, wenn sich irgwendwer nicht an Regeln hält. Das kannst Du schon allein daran sehen, dass es bei jedem Unfall mindestens einen Schuldigen gibt.
Ach, Mist, das ist ja wieder Logik, und die verstehst Du ja nicht.

Gruß
loderunner

P.S.: denk ans Psychologiebrett.

Hallo Jakob,

Was sich in einer Grosstadt wie HH oder B auch schwierig
gestaltet.

sicher. Aber es könnten statt des ganz großen Wurfes (wie zB. eine Autobahn quer durch die Stadt wie es andere Städte machen, zB auf Stelzen) auch kleinere Veränderungen dazu beitragen die Lage zu entspannen. Z.B könnte die Polizei ihre Aufmerksamkeit statt auf Radfahrer zu lenken die etwas neben dem Radweg fahren (diese Woche erlebt) eher dafür sorgen, dass Autofahrer bei rotem Licht auch mal anhalten.
Sicher, Verstoß ist Verstoß. Aber wenn man seine Augen weg vom Gesetzbuch mal eben kurz auf die Realität lenkt (nennt man das juristisch Verhälnismäßigkeit?) würde man merken, dass der eine ungleich gefährlicher ist als der andere. Ich zumindest (Auto-, Rad-fahrer und Fußgänger) werde durch Autos fast täglich, durch Radfahrer aber nur „alle paar Monate“ mal gefährdet.

Weiterhin würde eine Absenkung der Bordsteine (in anderen Städten gang und gäbe) die Situation ebenfalls erheblich entspannen da dann a) Radfahrer ohne Abzusteigen den Grünknopf betätigen könnten und b) sich nicht alle Menschen der Kategorien alt, gehbehindert, Rollifahrer, Kinderwagenschieber, Abkürzungsläufer und Radfahrer einen nur wenige dezimeter breiten Weg teilen müssten.

Als ich gestern durch Berlin fuhr (und ich bin den Verkehr in
HH gewohnt) muss ich sagen: HH ist etwas entspannter.

Als Autofahrer? Klar entspannt. Keiner denkt an den anderen (oder überhaupt).

Hier widersprichst Du Dir selbst: Die Leute, bei denen Du der
Meinung bist dass sie Dich gefährden, machen es doch genauso
wie Du:

Ja, ich habe gelernt und verhalte mich in HH nun verkehrsangepasst. Ich gebe zu, dass ich manchmal Probleme habe mich in anderen Städten wieder einzugewöhnen. Das mir meine Vorfahrt gewährt wird, dass VOR dem Radweg angehalten wird, dass ich Radwege, Radampeln und gegenseitige Rücksichtsnahme vorfinde schockiert mich immer kurz :smile:

Scheiss was auf die Regeln, ich mache es so wie ich es für
richtig halte.

Eben. Soll ich der letzte Mohikaner sein der mit dem Gesetzbuch in der Hand ins Gras beiße?

Der einzige Unterschied: wenn die das machen ist es
Gefährdung. Wenn Du es machst ist es solide Selbsteinschätzung
:wink:
Lustiges Kerlchen bist Du.

Mit welchem Verhalten genau gefährde ich deiner Meinung nach jemanden? ICH fahre an keiner durch Blech geschützten Person mit dem Auto in einer Entfernung von 50cm vorbei. Wenn der Platz für einen Sicherheitsabstand nicht reicht bleibe ich HINTER ihr oder halte an. Dafür werde ich von anderen Autofahrer oft bedrängt, was mir aber zwischenzeitlich egal ist. Also, wo genau gefährde ich Leute?

Anders als du dir das vielleicht denken mags ist meine
Einstellung zu den Dingen keine anarchistische, sondern eine
die auf Lebenserfahrung und Gefahrenabwehr beruht.

Das liest sich oben aber ganz anders.

Dann habe ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt. Ich habe einen Führerschein und IMHO die meisten Regeln parat. Unabhängig davon verhalte ich mich als Kraftfahrer gegenüber anderen, besonders zu ungeschützten Verkehrsteilnehmern rücksichtsvoll und zurücknehmend um sie nicht zu behindern oder gar zu gefährden.

Andererseits würde ich mich ganz gerne auch BEWEGEN um mein Ziel in t