Hallo,
du scheinst mich besser zu kennen als ich mich selbst.
Ja. Offensichtlich fehlt Dir jeglicher Hang zur Selbsterkenntnis.
Darf
ich mich bei Gelegenheit mal wieder an dich wenden, wenn ich
mir über mich selbst im Unklaren bin? 
Natürlich. Am besten hier im Forum, da nehme ich mir Zeit. Allerdings wäre es in diesm Brett o.T., Du müsstest schon ins Brett ‚Psychologie‘ ausweichen. Schick mir eine Mail, wenn Du soweit bist.
Andererseits könnte es natürlich auch so sein, dass HH einfach
im Gegensatz zu anderen Städten nicht in der Lage ist das
Zusammenleben zwischen den Verkehrsteilnehmern sinnvoll zu
gestalten.
Ja klar, das liegt an Hamburg. Da gelten natürlich auch ganz andere Verkehrsregeln, die nur dazu dienen,…
Oder habe ich da doch was falsch verstanden?
Sag mir bitte welchen Sinn es deiner Meinung nach macht sich
als Fußgänger penibel an Verkehrsregeln und -ungen zu halten
Ist ein wenig sicherer.
Da muss ich dir leider widersprechen. Meiner Erfahrung nach…
Du bist nicht der Nabel der Welt. Deine Erfahrung ist nicht die Erfahrung der übrigen Bevölkerung. Die Mehrheit hat Verhaltensregeln aufgrund ihrer Erfahrungen beschlossen. Und der Erfolg gibt den Regeln recht. Immerhin führen sie zu recht wenig Opfern, wenn man den Statistiken glauben darf. Im Vergleich zum Verkehrsaufkommen, mein ich.
Natürlich siehst Du das anders, Deiner Meinung nach machst Du Deine Gesetze selber und gefährdet wirst Du nur durch die Autofahrer, die das gleiche machen wie Du.
Komische Logik, aber habe ich nicht anders erwartet nach Deinen bisherigen Aussagen.
Anders als du dir das vielleicht denken mags ist meine
Einstellung zu den Dingen keine anarchistische, sondern eine
die auf Lebenserfahrung und Gefahrenabwehr beruht.
Quatsch. Du betreibst Anarchie, kritisierst das gleiche Verhalten bei anderen und behauptest, die Stadt wäre daran Schuld.
Denk mal ein wenig über Dich selber nach udn hinterfrage Deine Logik.
Ach - ich hab vergessen, das kannst Du ja nicht. Sorry. Na, dann frag doch noch mal im Psychologiebrett nach, wie das geht.
Von Kindern, die weniger Übersicht
haben und sich Dein Fehlverhalten als Beispiel nehmen, will
ich gar nicht erst anfangen.
Auf andere Rücksicht zu nehmen ist gut und richtig. Allerdings
nehme ich dafür keine Selbstgefährdung in kauf.
Tja, Du bist halt Egozentriker. Klar, dass das keinerlei Anzeichen von Anarchie ist, wenn man sich über die Allgemeinheit stellt. Jedenfalls nicht bei Dir. Nur, wenn das andere machen.
Das ist Unsinn. Du nimmst Dich entschieden zu wichtig, für
einen Verkehrsplaner bist Du uninteressant, weil Staus auf dem
Radweg eher selten sind. Im Gegensatz zum Autoverkehr.
Die Katze beißt sich in den Schwanz. Viele Radfahrer nehmen in
HH auf Grund der desolaten Umstände lieber das Auto; ich auch
in ganz vielen Fällen.
Da beißt sich nichts in den Schwanz, Du bestätigst grad meine Aussage. Wobei Du allerdings den Autofahrern völlig falsche Motive unterstellst. Das habe ich mir nicht ausgedacht, dazu gibt es Untersuchungen. Die Leute steigen auch dann nicht aufs Rad, um 10km in die Stadt zu fahren, wenn es mehr Radwege gäbe. Ein Rad hat nunmal weder Dach noch Kofferraum.
Die Rechtabbiegerstrasse kann nicht befahren werden, weil sie von
wartenden Gradeausfahrern blockiert wird.
Tja, und warum ist sie das? Genau: weil andere das gleiche machen wie Du - sie halten sich nicht an Regeln. Man darf nämlich nicht in die Kreuzung einfahren, wenn man sie wegen Stau nicht wieder verlassen kann.
Aber selbstverständlich hältst Du Dich an alle Regeln, sobald Du mal das Auto nimmst. Oder doch nicht?
Preisfrage: Welches
Licht zeigt die Rechtsabbieger-(Gradeausfahr)ampel? Richtig!
Grün! Denn schließlich müssen die -in Worten- Null Autos ja
fahren können. Das habe ich nicht „mal“ erlebt, das ist dort
immer so.
Da habe ich auch gar nicht bezweifelt. Hast Du meine Sätze nicht verstanden oder nicht gelesen?
Jetzt frage ich dich nochmal warum soll ich an dieser Ampel
auf Fußgängergrün warten?
Weil man sich aus eigenem Sicherheitsinteresse gefälligt an die Regeln zu halten hat. Wenn man das nicht macht, wird man für alle anderen zum unberechenbaren Geisterfahrer. Für Dich reklamierst Du das Recht dazu, und nur für Dich soll das auch noch sicherer sein, als auf grün zu warten?
Und wovon träumst Du nachts?
Und ich kann dich beruhigen. Springende Ampeln gibt es selbst
in HH nicht.
Du scheinst an derartiges zu glauben.
Vielleicht, weil es mehr Autos als Radfahrer gibt.
Laut http://www.epochtimes.de/articles/2006/06/04/26645.html
die sich auf das statistische Bundesamt beziehen gibt es mehr
Fahrräder als Autos:
„Die Fahrraddichte ist sogar höher als die Versorgung mit
Autos.“
Ja. Und? Schonmal auf den gedanken gekommen, dass man für 1…5 Personen nur 1 Auto, aber 1…5 Fahrräder benötigt?
Warum die ggf seltener benutzt werden kannst du vielleicht aus
meinem oben gesagten erahnen; so du daran überhaupt Interesse
hast.
Aus Deinen an den Haaren herbei gezogenen Argumenten kann man erahnen, was Du meinst. Mit der Realität hat es leider nichts zutun. Die Interessenlage ist allerdings deutlich.
(2.Quelle mit gleicher Aussage:
http://www.abendblatt.de/daten/2006/06/02/569125.html)
Das ist weder eine zweite Quelle (beide Artikel sind ncith das Original), noch bringt das weiter Argumente.
Vielleicht,
weil es Kontaktschwellen gibt, die Du gar nicht bemerkst.
Das verstehe ich nicht in diesem Zusammenhang. Außerdem kann
man solche Kontakte fast immer gut erkennen.
Fast immer ist falsch. Dass Du das nicht als Argument für eine bessere Ampelschaltung im Sinne der Autofahrer verstehst, ist mir allerdings klar.
Vielleicht, weil es noch keine Ampeln gibt, die Radfahrer von
Katzen unterscheiden können. Vielleicht, weil ein Auto bei
entsprechender Geschwindigkeit eine grüne Welle ausnutzen
kann, ein Radfahrer mangels einheitlicher Geschwindigkeit der
Radfahrer aber nicht.
Autofahrer bewegen sich nicht einheitlich (sondern gefühlt
zwischen 40 und 80 auf normalen Hauptstrassen).
Falsch. Achte mal drauf, wie sich das bei einer Hauptstraße verhält.
Und grüne
Wellen scheinen auch Relikte vergangener Zeiten zu sein.
Ebenfalls falsch. Sprich mal mit einem Verkehrsplaner. Achte einfach mal auf die Ampelschaltungen morgens und im Unterschied dazu abends.
Heute macht man sowas dynamisch
Ja, natürlich.
und ginge auch mit Radfahrern (so man das wollte).
Ja klar. Alle Radfahrer fahren gleich schnell. Egal, ob Rennrad oder Oma. Guter Witz.
Ich danke dir und wünsche die ein ebensolches in
regelkonformen Gefahrensituationen.
Regelkonform gibt es keinerlei Gefahrensituationen. Jede gefahr entsteht genau dann, wenn sich irgwendwer nicht an Regeln hält. Das kannst Du schon allein daran sehen, dass es bei jedem Unfall mindestens einen Schuldigen gibt.
Ach, Mist, das ist ja wieder Logik, und die verstehst Du ja nicht.
Gruß
loderunner
P.S.: denk ans Psychologiebrett.