Fahrerflucht von Radfahrern

Hallo Wissende,

ich habe mal folgende rein theoretische Frage:

Angenommen, ein Radfahrer verursacht einen Unfall, ohne selbst dabei zu Schaden zu kommen (z.B. schneidet er ein Auto, das weicht aus, trifft den Radfahrer nicht aber ein anderes Auto). Der Fahradfahrer fährt seelenruhig weiter, ob er sein Mitwirken bemerkt hat oder nicht sei mal dahingestellt.

Ein beherzter Zeuge möchte nun den Radfahrer stellen, um ihn an seine Mitwirkungspflicht nach 142 StGB zu „erinnern“. Das man den Radfahrer festhalten kann, bis die Polizei kommt, ist bekannt („Jedermannsrecht“). Die Frage ist nur, wie weit man dabei gehen darf. Meiner Vorstellung nach darf man nichts machen, was ihn in seiner Gesundheit auch nur gefährdet (z.B. ihn vom Rad zerren, wenn er fährt).
Ausserdem: Wäre diese Verfolgung eine Rechtfertigung (das Vorhandensein von Zeugen vorausgesetzt), z.B. straflos eine rote Ampel zu überqueren ? (Dies natürlich nur, wenn absolut zu übersehen ist, dass kein Querverkehr gefährdet ist)

Was meint ihr ?

Gruss Hans-Jürgen
***

Hi!

ich habe mal folgende rein theoretische Frage:

Angenommen, ein Radfahrer verursacht einen Unfall, ohne selbst
dabei zu Schaden zu kommen (z.B. schneidet er ein Auto, das
weicht aus, trifft den Radfahrer nicht aber ein anderes Auto).
Der Fahradfahrer fährt seelenruhig weiter, ob er sein
Mitwirken bemerkt hat oder nicht sei mal dahingestellt.

Das passiert hier in München fast täglich.

Ein beherzter Zeuge möchte nun den Radfahrer stellen, um ihn
an seine Mitwirkungspflicht nach 142 StGB zu „erinnern“. Das
man den Radfahrer festhalten kann, bis die Polizei kommt, ist
bekannt („Jedermannsrecht“). Die Frage ist nur, wie weit man
dabei gehen darf. Meiner Vorstellung nach darf man nichts
machen, was ihn in seiner Gesundheit auch nur gefährdet (z.B.
ihn vom Rad zerren, wenn er fährt).

Das würde ich als juristischer Laie hier vom Einzelfall abhängig machen.
Ihn bei langsamer Fahrt stoppen ist etwas anderes, als ihm bei 30 Km/h einen Stock zwischen die Speichen zu werfen.
Er sollte sich halt nicht zu sehr weh tun…

Ausserdem: Wäre diese Verfolgung eine Rechtfertigung (das
Vorhandensein von Zeugen vorausgesetzt), z.B. straflos eine
rote Ampel zu überqueren ? (Dies natürlich nur, wenn absolut
zu übersehen ist, dass kein Querverkehr gefährdet ist)

Das würde ich meinen hängt wiederum vom Einzelfall ab. Andere zu gefährden um den Radler zu stellen macht wohl generell keinen Sinn, bei einer großen Schadenshöhe oder gar Personenschäden könnte ich mir vorstellen, darf man jedoch schon etwas aktiver sein bei der Ermittlung der Identität des mutmaßlichen Unfallverursachers.

Ich persönlich als erklärter Feind der Radikalradlerfraktion würde ihn mir greifen, sofern es sich nicht um eine Blitzampel handelt. Das muss jedoch absolut nicht mehr legal sein und kann Konsequenzen haben.

Warum führen wir nicht endlich Kennzeichen für Fahrräder ein?

Grüße,

Mathias

Hallo Mathias,

ich habe mal folgende rein theoretische Frage:

Angenommen, ein Radfahrer verursacht einen Unfall, ohne selbst
dabei zu Schaden zu kommen (z.B. schneidet er ein Auto, das
weicht aus, trifft den Radfahrer nicht aber ein anderes Auto).
Der Fahradfahrer fährt seelenruhig weiter, ob er sein
Mitwirken bemerkt hat oder nicht sei mal dahingestellt.

Das passiert hier in München fast täglich.

ui, wusste gar nicht, dass es täglich so viele Unfälle in München gibt. Der Frager schrieb ja ausdrücklich von realisierten Unfällen. Sonst könnte ich ja auch schreiben, dass ich fast täglich von Autofahrern vom Rad geholt werde, weil sie meinen, dass ein Meter Seitenabstand vom Fahrersitz aus gemessen werde.

Ich persönlich als erklärter Feind der Radikalradlerfraktion
würde ihn mir greifen, sofern es sich nicht um eine Blitzampel
handelt. Das muss jedoch absolut nicht mehr legal sein und
kann Konsequenzen haben.

Wer sei denn nach Deiner Meinung die Radikalradlerfraktion? Den Verein, der seinen Mitgliedern schon im Beitrag eine Verkehrshaftpflicht als nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer bietet http://www.adfc.de/166_1, kannst Du ja nicht ernsthaft unter diesen Verdacht stellen.

Gruß, Karin

Hi Karin!

ich habe mal folgende rein theoretische Frage:

Angenommen, ein Radfahrer verursacht einen Unfall, ohne selbst
dabei zu Schaden zu kommen (z.B. schneidet er ein Auto, das
weicht aus, trifft den Radfahrer nicht aber ein anderes Auto).
Der Fahradfahrer fährt seelenruhig weiter, ob er sein
Mitwirken bemerkt hat oder nicht sei mal dahingestellt.

Das passiert hier in München fast täglich.

ui, wusste gar nicht, dass es täglich so viele Unfälle in
München gibt. Der Frager schrieb ja ausdrücklich von
realisierten Unfällen. Sonst könnte ich ja auch schreiben,
dass ich fast täglich von Autofahrern vom Rad geholt werde,
weil sie meinen, dass ein Meter Seitenabstand vom Fahrersitz
aus gemessen werde.

Du drehst die Sache um.
Täglich werden hier Autos von Radfahrern verkrazt oder geschnitten, so dass Unfälle passieren.
Natürlich gibt es umgekehrt auch unhöfliche, gefährliche Autofahrer. Aber um diese geht es hier gerade einmal nicht…

Ich persönlich als erklärter Feind der Radikalradlerfraktion
würde ihn mir greifen, sofern es sich nicht um eine Blitzampel
handelt. Das muss jedoch absolut nicht mehr legal sein und
kann Konsequenzen haben.

Wer sei denn nach Deiner Meinung die Radikalradlerfraktion?

Radler, die solcherlei verursachen.

Den Verein, der seinen Mitgliedern schon im Beitrag eine
Verkehrshaftpflicht als nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer
bietet http://www.adfc.de/166_1, kannst Du ja nicht ernsthaft
unter diesen Verdacht stellen.

Naja, ich vermute, dass sich einige dort versammeln, aber einen Generalverdacht habe ich nicht.
Quasi-Familie von mir ist dort ja auch im Club und die beiden sind sehr nett und keineswegs radikal…

Grüße,

Mathias

Hallo Mathias,

nun ja, den Text, den ich gelöscht habe, lass ich mal unkommentiert. Du scheinst in einem anderen München zu wohnen als ich.

Den Verein, der seinen Mitgliedern schon im Beitrag eine
Verkehrshaftpflicht als nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer
bietet http://www.adfc.de/166_1, kannst Du ja nicht ernsthaft
unter diesen Verdacht stellen.

Naja, ich vermute, dass sich einige dort versammeln, aber
einen Generalverdacht habe ich nicht.

Das hat sich vor Wochen schon mal anders gelesen.

Quasi-Familie von mir ist dort ja auch im Club und die beiden
sind sehr nett und keineswegs radikal…

Die meisten von uns sind nett. Ob eine Einstellung radikal ist, kommt ja auch auf den Standpunkt an. Ich z.B. bin so radikal, dass ich mich nicht in einen PKW setzen mag, wenn ich nicht muss (müssen liegt da schon auf dem Niveau der körperlichen Versehrtheit oder des äußeren Zwanges).

Hallo,

Ein beherzter Zeuge möchte nun den Radfahrer stellen, um ihn
an seine Mitwirkungspflicht nach 142 StGB zu „erinnern“. Das
man den Radfahrer festhalten kann, bis die Polizei kommt, ist
bekannt („Jedermannsrecht“). Die Frage ist nur, wie weit man
dabei gehen darf. Meiner Vorstellung nach darf man nichts
machen, was ihn in seiner Gesundheit auch nur gefährdet (z.B.
ihn vom Rad zerren, wenn er fährt).

Der § 127 StPO sagt aus das ich einen auf frischer Tat betroffenen oder verfolgten festnehmen darf wenn mir seine Identität nicht bekannt st oder Fluchtverdacht besteht.
Hier ist wie in allen anderen Fällen der sog. Jedermannsrechte natürlich auch die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu beachten. Dass heißt das geringstmögliche Mittel das zum Erfolg führt sollte angewendet werden. Ihn bei voller Fahrt vom Rad zu ziehen ist nicht mehr Verhältnismäßig, aber ihn eventuell auch mit körperlicher Gewalt an der Weiterfahrt hindern kann erlaubt sein.

Ausserdem: Wäre diese Verfolgung eine Rechtfertigung (das
Vorhandensein von Zeugen vorausgesetzt), z.B. straflos eine
rote Ampel zu überqueren ? (Dies natürlich nur, wenn absolut
zu übersehen ist, dass kein Querverkehr gefährdet ist)

Könnte als Rechfertigungsgrund durchgehen. Aber du siehst es stet immer könnte oder sollte usw, dabei. Am Ende entscheidet immer ein Richter ob das rechtens war oder nicht. Es gibt hier keine Regel die besagt du darfst auf alle fälle das und das machen. Es sind immer Einzelfallentscheidungen und wenn du hier 5 Rechtsanwälte fragst bekommst Du wahrscheinlich 6 verschiedene Antworten :wink:
Ich würde es, festhalten oder Rotlichtverstoß, machen.
Gruß Katie

Was meint ihr ?

Gruss Hans-Jürgen
***

Ausserdem: Wäre diese Verfolgung eine Rechtfertigung (das
Vorhandensein von Zeugen vorausgesetzt), z.B. straflos eine
rote Ampel zu überqueren ? (Dies natürlich nur, wenn absolut
zu übersehen ist, dass kein Querverkehr gefährdet ist)

Entgegen meiner Vorredner behaupte ich: Nein, es gibt keine Rechtfertigung, über eine rote Ampel zu fahren. Nichtmal, wenn die Ampel kaputt ist und nicht mehr auf Grün schaltet, darf man fahren (entgegen der weitläufigen Meinung, man müsse nur 3 Minuten warten).
Man darf auch nicht mit seiner hochschwangeren Frau mit Tempo 100 durch die Stadt zum Krankenhaus fahren. Auch hier gilt das übliche Tempolimit.

Es gab aber Fälle, in denen von Punkten oder Fahrverbot abgesehen wurde, aber ein Bußgeld ist dennoch fällig gewesen, und das nicht zu knapp.

Wer über rot geht, macht sich strafbar, in der StVO wirst Du keine Ausnahme finden (die Dich betrifft, wenn Du nicht gerade Rettungssanitäter oder Polizist mit möglichem Blaulicht und Martinshorn bist etc. pp.)

Gruß,
-Efchen

Hi!

nun ja, den Text, den ich gelöscht habe, lass ich mal
unkommentiert. Du scheinst in einem anderen München zu wohnen
als ich.

Den Verein, der seinen Mitgliedern schon im Beitrag eine
Verkehrshaftpflicht als nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer
bietet http://www.adfc.de/166_1, kannst Du ja nicht ernsthaft
unter diesen Verdacht stellen.

Naja, ich vermute, dass sich einige dort versammeln, aber
einen Generalverdacht habe ich nicht.

Das hat sich vor Wochen schon mal anders gelesen.

Der geneigte Leser wird keine Stelle finden, an der ich alle Mitglieder des adfc pauschal verurteilt hätte.

Quasi-Familie von mir ist dort ja auch im Club und die beiden
sind sehr nett und keineswegs radikal…

Die meisten von uns sind nett. Ob eine Einstellung radikal
ist, kommt ja auch auf den Standpunkt an. Ich z.B. bin so
radikal, dass ich mich nicht in einen PKW setzen mag, wenn ich
nicht muss (müssen liegt da schon auf dem Niveau der
körperlichen Versehrtheit oder des äußeren Zwanges).

Das ist m.E. schon ziemlich „radikal“.

Aber ich meine auch, dass ich mit dieser Ansicht bestens leben kann, denn Du tust ja generell erst einmal nimandem etwas, wenn Du mit Deinem Rad unterwegs bist. Zur Waffe wird das Rad dann erst durch unsachgemässen Gebrauch (jaja, das Auto natürlich auch, aber darum geht es hier nicht…). Zudem sind die umweltschädlichen Emissionen eines Fahrrades, auch bei Betrachtung der gesamten Umweltbilanz, eher gering.

Doof wird es dann, wenn ein Radler einen Autocrash verursacht. Das auslaufende Öl muss man dann wohl dem Biker zurechnen…

Grüße,

Mathias

Man darf auch nicht mit seiner hochschwangeren Frau mit Tempo
100 durch die Stadt zum Krankenhaus fahren. Auch hier gilt das
übliche Tempolimit.

Das wird oft so sein - aber wenn du damit sagen willst, eine Rechtfertigung oder Entschuldigung sei in solchen Fällen per se nicht möglich, irrst du. Oder kennst du einen Paragrafen, der die §§ 34 ff. StGB für solche Fälle für unwirksam erklärt?

Eine Frage des Einzelfalls.

Levay

Hi

Zur Waffe wird das Rad
dann erst durch unsachgemässen Gebrauch (jaja, das Auto
natürlich auch, aber darum geht es hier nicht…)

genau, und das Auto wird durch Fahrer täglich häufiger, sogar völlig unbewusst, zur Waffe, da der schon erwähnte Mindestabstand beim Passieren NIE eingehalten wird, der Aussenspiegel unterm Lenker ist in Berlin völlig normal, und dass bei 80 ein Auto eine Luftwelle vor sich herschiebt die einen Radfahrer von der Stzrasse drücken kann scheint Autofahren kaum bekannt zu sein, da auch bei hohem Tempo mit 59cm Abstand operiert wird. Täglich in Berlin zu erleben, wo man gern auch „was auf die Fresse“ angeboten bekommt, wenn man als Verkehrsteilnehmer auf Strassen OHNE Radweg seinen Platz auf der spur beansprucht, um nicht auch von rechts angegriffen zu werden…
Grüsse
JS

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Täglich werden hier Autos von Radfahrern verkrazt oder
geschnitten, so dass Unfälle passieren.

ja, genau, und aus prinzip sind immer die anderen die bösen!

Natürlich gibt es umgekehrt auch unhöfliche, gefährliche
Autofahrer. Aber um diese geht es hier gerade einmal nicht…

siehe oben.

Ich persönlich als erklärter Feind der Radikalradlerfraktion

wenn du nur polarisieren willst (und auf polemik aus bist), dann geh doch bitte wo anders hin!

würde ihn mir greifen, sofern es sich nicht um eine Blitzampel
handelt. Das muss jedoch absolut nicht mehr legal sein und
kann Konsequenzen haben.

P.S.: man müsste bitte noch beachten, dass es einen großen Unterschied zwischen jemanden festnehmen und festhalten (und erst recht „sich greifen“) gibt.

2 „Gefällt mir“

Moin,

ja, genau, und aus prinzip sind immer die anderen die bösen!

Wo wurde das geschrieben?

Natürlich gibt es umgekehrt auch unhöfliche, gefährliche
Autofahrer. Aber um diese geht es hier gerade einmal nicht…

siehe oben.

Eben. Hättest Du die Ursprungsfrage gelesen wäre es Dir klar.
Es ging in diesem Fall um Radfahrer die einen Schaden verursachten.
Scheint aber nicht in Dein Weltbild zu passen.

Ich persönlich als erklärter Feind der Radikalradlerfraktion

wenn du nur polarisieren willst (und auf polemik aus bist),
dann geh doch bitte wo anders hin!

Auch ich habbe Dich schon mehrmals darauf hingewiesen das Du das nicht zu entscheiden hast. Hier kann jeder seine Meinung äussern.
Deine Ansichten finde ich persönlich auch völlig abstrus.
Ich bin auch ein erklärter Gegner von Radikalinskis, ob im Auto, auf dem Motorrad, im LKW oder auf dem Fahrrad spielt doch überhaupt keine Rolle.

würde ihn mir greifen, sofern es sich nicht um eine Blitzampel
handelt. Das muss jedoch absolut nicht mehr legal sein und
kann Konsequenzen haben.

P.S.: man müsste bitte noch beachten, dass es einen großen
Unterschied zwischen jemanden festnehmen und festhalten (und
erst recht „sich greifen“) gibt.

Im letzten Satz steht es doch. „Es kann nicht mehr legal sein und kann Konsequenzen haben“.
Vielleicht solltest Du lernen sachlich zu bleiben.
Aber es ist natürlich einfacher nur hinein zu interpretieren was nicht gesagt wurde.
Das nenne ich polemisieren.
Aber Du hast ja in anderen Postings schon deutlich dargelegt das Du scheinbar nicht in der Lage bist Dich mit Themen neutral auseinanderzusetzen.
So wie Du Mathias vorwirfst, er würde alles durch die Autofahrerbrille sehen, so musst Du Dir vorwerfen lassen es nur durch die Radfahrerbrille zu sehen.
Mannomann, wenn ich das hier immer so lese wundert mich garnichts mehr. Ohne Gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis geht es im Strassenverkehr nicht.
Nach einigen Postings hier habe ich allerdings wenig Hoffnung das einige hier dazu in der Lage sind.
Dieser Kleinkrieg hier zwischen Auto- und Radfahrern zeigt einmal mehr deutlich das einige nicht die sittliche Reife zur Teilnahme am Strassenverkehr haben. Damit meine ich jetzt nicht Dich.
Weder werden die Autofahrer die Radfahrer verbannen können noch umgekehrt.
Mann Leute, akzeptiert und respektiert doch endlich die anderen im Strassenverkehr.
Es funktioniert nur miteinander. Stattdessen wird hier immer wieder deutlich demonstriert dass das scheinbar nicht eingesehen wird.
Jeder Verkehrsteilnehmer hat gesetzlich manifestierte Rechte, egal ob oder welches Verkehrsmittel er benutzt.
Anstatt nur seine eigenen Rechte zu sehen muss man nur die Rechte des anderen akzeptieren, kurz, sich an die Regeln halten.
Es könnte so einfach sein…

Gruss Jakob

2 „Gefällt mir“

Hi

Zur Waffe wird das Rad
dann erst durch unsachgemässen Gebrauch (jaja, das Auto
natürlich auch, aber darum geht es hier nicht…)

genau, und das Auto wird durch Fahrer täglich häufiger, sogar
völlig unbewusst, zur Waffe, da der schon erwähnte
Mindestabstand beim Passieren NIE eingehalten wird, der
Aussenspiegel unterm Lenker ist in Berlin völlig normal, und
dass bei 80 ein Auto eine Luftwelle vor sich herschiebt die
einen Radfahrer von der Stzrasse drücken kann scheint
Autofahren kaum bekannt zu sein, da auch bei hohem Tempo mit
59cm Abstand operiert wird. Täglich in Berlin zu erleben, wo
man gern auch „was auf die Fresse“ angeboten bekommt, wenn man
als Verkehrsteilnehmer auf Strassen OHNE Radweg seinen Platz
auf der spur beansprucht, um nicht auch von rechts angegriffen
zu werden…

Hallo,

Autofahrer sind wie Pitbulls. Die meisten sind ganz harmlose, liebenswerte Familienwesen, es gibt aber einige ruinierte scharfe Artgenossen unter ihnen. Da man es ihnen nicht auf den ersten Blick ansehen kann, muss man immer davon ausgehen, dass man einem scharfgemachten Exemplar gegenübersteht.
Also: Keine Angst zeigen, dass riechen sie und fallen dich erst recht an.
Aber vor allem: Nicht provozieren!

Grüsse

Jörg

offenbar hast du nicht alles gelesen oder verstanden.

und hier den „net-cop“ bzw moderator zu spielen, ist auch nicht deine aufgabe.
und „hinweisen“ oder gar belehren steht dir nicht zu! aber das tust du immer.
spiel dich doch nicht als moderator auf, bitte!
das geht hier doch aber jedem am ***** vorbei.

wie gesagt: glück für die menschen in hamburg, dass du (nach deinen angaben) keinen elli mehr fährst!

P.S.: die sternchenkomponente haste wohl auch nicht bedacht (dieses wollte ich eigentlich nicht ins feld führen, aber bei dir hilft wohl gar nix mehr)

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off Topic

Autofahrer sind wie Pitbulls. Die meisten sind ganz harmlose,
liebenswerte Familienwesen, es gibt aber einige ruinierte
scharfe Artgenossen unter ihnen. Da man es ihnen nicht auf den
ersten Blick ansehen kann, muss man immer davon ausgehen, dass
man einem scharfgemachten Exemplar gegenübersteht.
Also: Keine Angst zeigen, dass riechen sie und fallen dich
erst recht an.
Aber vor allem: Nicht provozieren!

ach ja, die wollen ja meist nur spielen :smile:

Hallo Jakob,
danke für das guten Posting.
Hast nun einen Stern von mir. Damit sind es nur noch 2 und du hast aufgeholt :wink:
Also nicht verzagen und weiter so.
Mir geht es ebenso wie Dir, dass mir diese extremen Positionen von Auto UND Fahrradfraktion am *****vorbeigeht und mich nur noh aufregt.
Es wird hier eine normale Frage gestellt und gewisse Personen nutzen dies nun aus um ihre extremen antipositionen zu posten.
Es geht wie du schreibst im Leben nur miteinander und genauso im Straßenverkehr.
Und hier müßen sich alle an die eigene Nase fassen, sowohl die Proauto - wie auch die Profahrradfraktion.

Gruß Katie und viel erfolg beim Sternchensammeln :wink:

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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Moin,

und hier den „net-cop“ bzw moderator zu spielen, ist auch
nicht deine aufgabe.
und „hinweisen“ oder gar belehren steht dir nicht zu! aber das
tust du immer.

Sorry, aber leidest Du unter Wahrnehmunsstörungen?
Du bist hier diejenige die sich anmasst anderen den Mund zu verbieten oder sie des Forums zu verweisen.

spiel dich doch nicht als moderator auf, bitte!
das geht hier doch aber jedem am ***** vorbei.

Wo genaue tue ich das? Wer ist jeder?
Wenn Du allerdings das Wort Moderator in dem Sinn von moderieren siehst, also alle in die Diskussion mit einzubeziehen um zu einem gemeinsamen Ziel zu gelangen, ja, das tue ich und das ist der Sinn dieses Forums, den Du leider immernoch nicht erkannt hast, schade.

wie gesagt: glück für die menschen in hamburg, dass du (nach
deinen angaben) keinen elli mehr fährst!

Wir werden mal wieder persönlich, ja?
Das prallt an mir ab. Und ich weigere mich einfach mich auf dieses Niveau zu begeben.

P.S.: die sternchenkomponente haste wohl auch nicht bedacht
(dieses wollte ich eigentlich nicht ins feld führen, aber bei
dir hilft wohl gar nix mehr)

Die Sternchenkomponente ist barer Unsinn. Das kannst Du aufgrund Deiner kurzen Zeit hier aber nicht wissen.
Sternchen werden hier überwiegend aufgrund von Sympathie gegeben.
Sachlich einwandfreie Antworten erhalten hier selten eine Sternchen.
Wer also meint, er hätte aufgrund von ein paar Sternchen recht, der hat das System definitiv nicht verstanden.
Auch dieser Teil Deiner Antwort entbehrt nicht nur jeder sachlichen Grundlage sondern zeigt mir deutlich eine argumentative Schwäche Deinerseits.

Mir ist absolut unbegreiflich was Du eigentlich kritisierst.
Ich fordere hier zur gegenseitigen Rücksichtnahme und gegenseitigem Respekt auf. Nochmal deutlich: g e g e n s e i t i g.
In dem Du dies kritisierst zeigst Du Deine Position recht deutlich.
Für Dich scheint es nur schwarz/weiss zu geben. Eine gesunde Position in der Mitte gibt es für Dich scheinbar nicht.
Welche Erfahrungen hast Du im Strassenverkehr? Mit welchen Fortbewegungsmitteln?
Ich habe meine Erfahrungen auf dem Fahrrad, als Fussgänger, PKW und LKW-Fahrer, auf dem Motorrad, auf Traktoren Baggern und Mähdreschern und sogar auf dem Pferd gemacht. Ich empfehle jedem, dem sich diese Möglichkeit bietet diese wahrzunehmen.
Dann sieht man alles mal aus der Position des anderen und begreift auch, das es nicht immer Absicht des anderen ist oder das einen die anderen ärgern wollen.
Fahr mal mit dem LKW. Du wirst ganz neue Erfahrungen machen. Der tote Winkel im Rückspiegel macht diverse Situationen schwierig und du wirst merken das man einen LKW trotz korrekter Geschwindigkeit nicht mal eben mir nichts dir nichts zum Stehen bringt.
Und als Radfahrer kann man auch schön erleben wie es ist wenn einen die PKW mit viel zu wenig Abstand überholen.
Und erlebe Situationen wo verantwortungslose Eltern trotz vorhandenem, gut ausgebauten Radweg mit ihren Kleinkindern auf der Strasse fahren.
Genau das ist mir letztens passiert. Es kam wie es kommen musste:
Das Kind wurde unsicher und stürzte genau vor mir.
Dem Kind ist wenig passiert (ein paar Schrammen), aber es hätte für das Kind tödlich ausgehen können.
Wer wäre Deiner Ansicht nach Schuld gewesen? Der Autofahrer?
Oder vielleicht die Eltern, die ihren 5-jährigen Sprössling auf einer Landstrasse in einer Kurve rumeiern lassen?
Erst nach einer kurzen sachlichen Diskussion mit den Eltern haben sie eingesehen das sie einen fatalen Fehler begingen.
Wäre da ein unerfahrener Autofahrer oder ein Raser gefahren, das Kind wäre heute tot.
Hat Dich schonmal ein PKW abgedrängt?
Ist ein tolles Gefühl mit einem 18t-Zug auf den Elbbrücken Richtung Geländer zu schleudern. Wäre ich so wie Du es hier unermüdlich darstellst, hätte ich draufgehalten. Ich versichere Dir: Mir wäre nichts passiert, aber den PKW hätte ich zermalmt.
Und umgekehrt: Hast Du schonmal einen Frontalcrash mit einem LKW gehabt, nur weil der LKW-Fahrer meinte er müsste nicht seiner Wartepflicht nachkommen?
Hier blüht nicht meine Phantasie, ich habe derlei Sachen erlebt und habe ehrlich gesagt in den letzten beiden Fällen todesangst gehabt.
Ich kenne also die Situationen von beiden Seiten gesehen.
Und genau aus diesen Gründen plädiere ich weiterhin für gegenseitiges Verständnis.
Ich hupe nicht sofort, wenn der Vordermann an der Ampel mal nicht gleich losfährt, ich halte immer Sicherheitsabstand auf der Autobahn, auch wenn einem das oft nicht leicht gemacht wird.
Ich gehe Gefahrensituationen so weit wie möglich aus dem Weg, dazu hänge ich zu sehr am Leben. Und andere hängen auch an ihrem Leben und das habe ich verdammtnochmal genauso zu respektieren.
Und nochmal: Es ist dabei scheissegal welches Fortbewegungsmittel ich oder der andere bewege.
Ich nehme nicht mehr Rechte für mich in Anspruch weil ich evtl. das stärkere Fahrzeug habe. Sowas zeugt von Unreife.
Ich hoffe, ich habe hiermit deutlich meinen Standpunkt dargestellt.

Gruss Jakob

2 „Gefällt mir“

Moin!

Täglich werden hier Autos von Radfahrern verkrazt oder
geschnitten, so dass Unfälle passieren.

ja, genau, und aus prinzip sind immer die anderen die bösen!

Die „Bösen“ sind die Unfallverursacher, hier(!) also die betr. Radler.

Natürlich gibt es umgekehrt auch unhöfliche, gefährliche
Autofahrer. Aber um diese geht es hier gerade einmal nicht…

siehe oben.

Genau, s.o…

Ich persönlich als erklärter Feind der Radikalradlerfraktion

wenn du nur polarisieren willst (und auf polemik aus bist),
dann geh doch bitte wo anders hin!

Diese Gruppe ist ohne Zweifel existent. Sie polarisiert selbst durch ihr Verhalten im Straßenbverkehr. Ich beschreibe diese Situation lediglich.
Evtl. fühlt sich da jemand angesprochen…?

würde ihn mir greifen, sofern es sich nicht um eine Blitzampel
handelt. Das muss jedoch absolut nicht mehr legal sein und
kann Konsequenzen haben.

P.S.: man müsste bitte noch beachten, dass es einen großen
Unterschied zwischen jemanden festnehmen und festhalten (und
erst recht „sich greifen“) gibt.

…welchen dann ein Gericht bewerten müsste.
Dieses Risiko würde ich im Zweifel jedoch auf mich nehmen.

Grüße,

Mathias

Moin!

Piep, piuep, piep, und alle haben sich lieb…

Wenn es so einfach wäre…

Grüße,

Mathias

Moin!

Zur Waffe wird das Rad
dann erst durch unsachgemässen Gebrauch (jaja, das Auto
natürlich auch, aber darum geht es hier nicht…)

genau, und das Auto wird durch Fahrer täglich häufiger, sogar
völlig unbewusst, zur Waffe,

Diese Argumentation „Auto als Waffe“ ist Unfug. Nur weil ein übereifriger Staatsanwalt diesen Begriff einmal für einen absoluten Extremfall geprägt hatte, macht es noch lange keinen Sinn, das Auto als „Waffe“ zu bezeichnen, wenn ein Autolenker einen Radfahrer anhupt…

da der schon erwähnte
Mindestabstand beim Passieren NIE eingehalten wird,

Ist das so? Ich mache das schon, sofern kein Radweg vorhanden ist.
Die meisten anderen Autofahrer verhalten sich m.E.n. ebenfalls rücksichtsvoll.

der
Aussenspiegel unterm Lenker ist in Berlin völlig normal,

Berlin ist in meinen Augen die deutsche Stadt mit der größten Anhäufung an unhöflichen Menschen. Da wundert mich das nicht.

und
dass bei 80 ein Auto eine Luftwelle vor sich herschiebt die
einen Radfahrer von der Stzrasse drücken kann scheint
Autofahren kaum bekannt zu sein,

Wo Autos 80 und mehr fahren dürfen, haben Radfahrer auf der Fahrbahn nichts verloren.

da auch bei hohem Tempo mit
59cm Abstand operiert wird.

Ich hatte gestern eine kleine Motorradtour im Karwendel gemacht. Klar war bei dem Wetter viel Verkehr. Dennoch mussten sich zahlreiche Radler ihr vermeintliches Recht auf der Landstraße erkämpfen, wo ohnehin schon massenweise Autos und Motorräder unterwegs waren. Da muss sich dann der Radler nicht wundern, wenn es mal eng wird. Warum fährt man nciht auf kleineren Straßen mit dem Rad und spart sich die massive Gefährdung des eigenen Lebens. Ich verstehe es nicht.

Täglich in Berlin zu erleben, wo
man gern auch „was auf die Fresse“ angeboten bekommt, wenn man
als Verkehrsteilnehmer auf Strassen OHNE Radweg seinen Platz
auf der spur beansprucht, um nicht auch von rechts angegriffen
zu werden…

Radler gehören an den Fahrbahnrand. Blockieren sie die ganze Spur, gibt´s die Hupe. Ist für mich nachvollziehbar.

Grüße,

Mathias

P.S.: bitte spart Euch die gebtsmühlenartigen Hinweise auf die StVO. Ich kenne sie alle.